LEVIATHAN – Can´t be seen by looking: Blurring the lines, clouding the truth

LEVIATHAN - CD-Cover Can´t be seen by looking Blurring the lines, clouding the truth

LEVIATHAN – Can´t be seen by looking: Blurring the lines, clouding the truth

Also den Titel für einen den sperrigsten Albumtitel haben LEVIATHAN mit ihrem 2018er-Release schon mal sicher. Wir hatten euch ja schon beim Rückblick (die entsprechende Review ist hier zu finden) auf die vorherige Scheibe aus dem Jahr 2014 vor wenigen Tagen versprochen, uns auch noch mit dem aktuellen Output der 1989 in Colorado gegründeten US-Formation zu beschäftigen.

LEVIATHAN – Can´t be seen by looking: Blurring the lines, clouding the truth

4 Jahre nach dem vorherigen oben angesprochenen Scheibchen ist es nun also im Frühjahr 2018 soweit und die Band serviert ihrer Fanbase neues Material. Und einen Line up-Wechsel. Fangen wir mal mit den personellen Fakten an. Die Prog-Kenner unter euch erinnern sich natürlich an Mark Zonder. Der Ex-Drummer von FATES WARNING (unvergessen der Spruch eines Konzertbesuchers in der Kölner „Kantine“ nach dem damaligen Auftritt: „Der hat doch ein Metronom im Hintern!“ – dies bezog sich auf die ungeheure Präzision beim Schlagzeugspiel des Drummers) hat auf dem Schemel hinter der LEVIATHAN-Schießbude Platz genommen.

2 entscheidende personelle Umbesetzungen – ein gelungenes Ergebnis

Eine weitere Umbesetzung betrifft den Posten des Sängers. Jeff Ward hat das Mikro an Raphael Gazal aus dem brasilianischen Sao Paulo weitergereicht. Dieser ist ein würdiger Ersatz und die neue Konstellation des Vierers hat eine starke Scheibe erschaffen. Die Position des Sängers in einer Band ist eine sehr bedeutsame und so hat man sich viel Mühe mit der Auswahl gemacht und rund um den Globus gesucht.

Die 6 von Keyboarder John Lutzow geschriebenen Songs rocken ordentlich, transportieren aber auch eine gehörige Portion an Emotionen. Hier ist ein gutes Zusammenspiel von Instrumenten und Vocals von Bedeutung. Sehr gelungen!

Der Opener ist eher bedächtig und wiegt den Hörer noch „in Sicherheit“, er kommt mehr wie ein „Intro“ daher. Aber dann geht es direkt zur Sache. Wuchtiges Drumming und präzises Riffing auf der E-Gitarre in gekonnter Kombination. Stark! Amtliche Progressivität. Aber auch ein cooler Drive, eine Lebendigkeit, die gefällt. Das Material ist einerseits sehr homogen geraten, verfügt aber dennoch über Abwechslungsreichtum und kommt erfrischend daher. Der Aspekt der Melodie steht im Mittelpunkt, sogar eine gewisse Eingängigkeit kann man der Musik zugestehen.

Gekonntes Zusammenspiel von Instrumenten und Gesang

Wenn es LEVIATHAN jetzt noch schaffen würden, für ein paar Konzerte in unsere Breiten zu kommen…ich würde es mir gerne anschauen. Also…kauft fleißig die CD und überzeugt damit die Band von der Größe ihrer Fanbase. Dann können sie nicht mehr anders 😉

Weil es offenbar diverse Bands mit diesem Namen gibt, haben wir zur Vermeidung unnötiger Verwirrung hier mal die offizielle Bandhomepage für euch eingebaut:

http://www.leviathanresurrected.com

 

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Bildquellen

  • LEVIATHAN – CD-Cover Can´t be seen by looking Blurring the lines, clouding the truth: www.amazon.de
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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