LIT – „A place in the sun“ (VÖ: 1999)

LIT - A place in the sun - Albumcover - Beitragsbild

LIT – „A place in the sun“ (VÖ: 1999)

Wow! Die Herrschaften von LIT machen richtig Alarm. Von der ersten Sekunde des Openers „Four“ geht es mit Vollgas zur Sache. Gute Stimmung ist garantiert. Ach, bevor ich es vergesse. Die Rede ist von „A place in the sun“, dem Album aus dem Jahr 1999 des Fünfers mit Frontmann A. Jay Popoff. Dabei handelt es sich um das Debüt und das ist – das möchte ich schon an dieser Stelle vorwegnehmen – absolut gelungen.

Auch live eine Bank – LIT!!

Vor ziemlich genau 6 Jahren (ja, damals gab es noch Live-Konzerte) war ich selber bei einem Clubgig der US-Amerikaner in Köln vor Ort und es war eine feine Sache. Leider verschlägt es LIT nicht so oft über den großen Teich. Um euch mal einen Eindruck zu bescheren, gibt es hier das Video zu „My own worst enemy“. Da sieht man, dass die Herren von LIT sich selber nicht so ernst nehmen.

Mit „Down“ geht es mit simplen Gitarrenriffs und Drumbeats solide zur Sache. Etwas melancholisch, aber ist schon ok so. Der nächste Song geht da schon mehr in die Depri-Richtung. Der Titel deutet es an. Mehr Drive und Energie verströmt dann „No big thing“. Tempo-(wechsel) sorgen für eine angenehme Lebendigkeit. Gut gemacht! „Zip-lock“ ist einer der ansprechendsten Nummern auf diesem Album. Ein Song, der gute Laune verbreitet und zum Mitsingen einlädt. Eingängig und radiotauglich. Stark!

Anregend und mit ordentlich Schwung…

Mit E-Gitarren startet ein richtiger Rocker: „Lovely day“. Frische Beats sorgen für ein wippendes Bein. Vielleicht einer der Tracks, der einen am meisten mitreißt. Gefällt mir richtig gut. Ihre Vielseitigkeit zeigen LIT gleich mit dem deutlich gedrosselten „Perfect day“. Aber schon mit dem nachfolgenden Song geht es mit lockerer Stimmung flott weiter. Etwas langsamer aber trotzdem mit genug Schwung setzt sich die Marschrichtung mit „Happy“ fort. Nach einer weiteren Nummer kommen wir dann zum Titeltrack, der das Album beendet. Los geht es mit einem dominanten Bass. Und dann gibt es einen weiteren feinen Song, der einen würdigen Abschluss für dieses Release darstellt.

LIT - A place in the sun - Albumcover

Das Fazit bei metal-heads.de zum LIT-Album

Das metal-heads.de-Fazit: LIT bringen gute Laune und scheinen auch selber echt Bock auf das Musizieren zu haben. Leider hat man nur selten das Vergnügen die Amerikaner in Deutschland zu erleben, daher bin ich umso mehr froh, mal in Köln die Gelegenheit gehabt zu haben. Diese Platte ist für mich bezogen auf den Backkatalog der Band herausragend, aber es lohnt auf jeden Fall auch, sich die anderen Alben anzuhören!

Hier noch ein cooler Song aus der späteren Schaffensphase: „Over my head“ (in einer Live-Version, die ich für passender halte, als das normale Video):

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Bildquellen

  • LIT – A place in the sun – Albumcover: www.amazon.de
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Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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