NEW HORIZONS – „Inner dislocation“ (VÖ: 23.02.2018)

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NEW HORIZONS – „Inner dislocation“ (VÖ: 23.02.2018)

Natürlich wollen wir von metal-heads.de unsere Leser über die aktuellen Releases aller namhaften Bands der Szene auf dem Laufenden halten. Daneben ist es aber auch ein Anliegen unsererseits, euch immer wieder auf neue Musik bzw. aufstrebende Combos aufmerksam zu machen, auf die man so vielleicht nicht direkt gestoßen wäre.

Heute wollen wir den italienischen Sechser von NEW HORIZONS in den Blick nehmen. Die Formation besteht erst seit gut 4 Jahren, das Prädikat frisch und unverbraucht kann also auf jeden Fall schon einmal vergeben werden. Ausgehend von einem ersten Demo aus dem Jahr 2014 ging es weiter auf dem Weg zu diesem Debütalbum, das eigentlich schon 2016 aufgenommen wurde, aber die Vollendung des Materials fand letztlich erst 2017 statt und so schreiben wir den 23.02.2018, als das Release endlich verkündet werden kann. Die neun Songs auf „Inner dislocation“ haben eine Gesamtspielzeit von über 50 Minuten und der längste Track – „The trail of shadows“ bringt es auf über 9 Minuten Länge.

NEW HORIZONS – „Inner dislocation“ (VÖ: 23.02.2018)

Aber fangen wir vorne an. Der Opener „Borderlands (Part I)“ (sofort gefolgt vom dazugehörigen Part II) hat ein bisschen was von Filmmusik. Eher getragen und von einer etwas düsteren Atmosphäre geht es los. Emotionaler Gesang von Frontmann Oscar Nini, dazu melodischer und nicht zu vertrackter Prog. Im zweiten Song nimmt das Ganze schon etwas mehr Fahrt auf, baut aber gut auf Part I auf.

Track drei – wir schalten mal deutlich einen Gang zurück. Auch bei „Evolution“ geht es ähnlich bedächtig zu. Mit 8 Minuten auf dem Tacho einer der längsten Songs auf dem Album.

Rockiger geht es weiter, sogar richtig „heavy“ möchte man sagen. Dabei aber nicht den Prog-Faktor vernachlässigend. Ordentlich gemacht. Es ist immer eine Frage des Maßstabs. Man muss ja nicht jede Band mit Szene-Heroen wie DREAM THEATER vergleichen. Es wird ja auch nicht jedes Team Olympiasieger. Kommen wir zum mit knapp 3 Minuten recht kurz gewordenen Titeltrack der Scheibe. Dieser kommt recht kraftvoll daher, kurz und knackig eben. Zum Abschluss des Albums bekommen wir noch zwei längere Tracks, die nicht besonders hervorzuheben sind und dann ist es zu Ende, das Debüt der Italiener.

Insgesamt bestechen Drummer Federico Viviani, Giacomo Froli und Nicola Giannini an der Gitarrenfront, sowie Luca Guidi an den Tasten und Bassist Claudi Froli mit Vielseitigkeit. Von kurzen eingeschobenen Instrumentalstücken wie „Introspective“ bis hin zu fast 10-minütigen Songs ist alles drin. Mal eher komplex, dann wieder sehr straight und eher rockend. Der Gesang tritt überwiegend in den Hintergrund, fügt sich aber gut ein. Fazit: Antesten sollte man dieses Album auf jeden Fall.

 

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Bildquellen

  • New Horizons CD cover: GRAND SOUNDS PR
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Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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