EVEN FLOW – „Mediterraneo“ (EP) (VÖ: 03.10.2022)

EVEN FLOW - Albumcover Mediterraneo EP - Beitragsbild

EVEN FLOW – „Mediterraneo“ (EP) (VÖ: 03.10.2022)

Wir hatten euch hier auf metal-heads.de bereits vorab mit „Ray of light“ einen Song vorgestellt. Er stammt aus der Anfang Oktober erschienen EP von EVEN FLOW. Sie trägt den Titel „Mediterraneo“ und beinhaltet 5 Stücke. Der 5-minütige Opener geht gleich mit treibenden Drums voran, dazu die Gitarren von Pietro Paolo Lunesu. Schon bald wird es etwas gemäßigter und der emotionale Gesang des Frontmanns tritt in den Fokus. Pianoklänge sorgen für harmonische Klänge. Dann kehrt aber wieder mehr Drive zurück und das Schlagzeugspiel von Giorgio Lunesu verleiht der Komposition ordentlich Energie. Hier haben wir das Lyric-Video dazu für euch.

EVEN FLOW – „Mediterraneo“ (EP) (VÖ: 03.10.2022)

Der nächste Track beginnt eher nachdenklich mit ruhigem Gesang und sachten Gitarrenklängen. Mit dem Einsatz der Rhythmus-Sektion kommt etwas mehr Pep in die Angelegenheit. Auch die Vocals versprühen plötzlich mehr Energie. In Richtung Mittelteil gibt es einen Instrumentalpart mit proggigen Drumbeats und melodischem Gitarrenspiel. Das spätere Solo auf dem Saiteninstrument weiß zu gefallen.

Dann „Leaves“. Warmer Gesang, dazu Klavierspiel…es geht auch bedächtig. Aber wie lange!? Das Tasteninstrument bleibt uns auf jeden Fall das ganze Lied über erhalten. Auch wenn es in der Ausdrucksstärke variiert und mit mehr Tempo eine andere Energie versprüht.

EVEN FLOW - Albumcover Mediterraneo EP

Die vierte Nummer geht zunächst mit kraftvollem Schlagzeugspiel los, die Musik bekommt dadurch eine ordentliche Prog-Note verliehen. Melodisches Spiel auf der E-Gitarre wird hier passend dazu kombiniert. Der klare Gesang von Marco Pastorino ergänzt das Ganze stimmig. Auch hier können wir euch für einen eigenen Eindruck das entsprechende Lyric-Video anbieten:

Kommen wir mit dem Titeltrack dann auch zum Ende dieser EP. Nach einem viel zu langen 45-Sekunden „Intro“ geht es mit einem orientalisch angehauchten Spiel auf der E-Gitarre los. Die Stimme des Sängers finde ich bei diesem Song sehr angenehm. Das Schlagzeug hält sich in angemessenem Umfang zurück. Es spielt mal geradeheraus, dann wieder feinen Prog. Mich nervt da die HiHat (zumindest deute ich es als diese vom Sound her). Die Saitenfront sorgt für den nötigen melodischen Anteil. Die Tempowechsel sind teils recht abrupt – das geht auch geschmeidiger. Irgendwie ist der Song in sich nicht so stimmig.

Das Fazit zur EVEN FLOW-EP bei metal-heads.de

Das Fazit zur EP von EVEN FLOW im Oktober 2022 lautet dann folgendermaßen: der Gesang ist noch der Parameter, der mir über die 5 Songs am besten gefällt. Die Stücke sind schon irgendwie abwechslungsreich gestaltet. Wirkliche Highlights kann ich aber nicht hervorheben. Das Schlagzeug nervt bei der letzten Nummer teils vom Sound her, überhaupt imponiert mir der Track zu unorganisiert. Das Gitarrenspiel überzeugt weitgehend, gerade bei „Ray of light“. Wenn man mehr von EVEN FLOW kennt, weiß man, dass die Italiener das besser können. Freuen wir uns also vielleicht einfach auf das nächste Album und haken die EP zügig ab…

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Bildquellen

  • EVEN FLOW – Albumcover Mediterraneo EP: Asher Media

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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