Pungent Stench – Smut Kingdom


Pungent Stench – damals und heute

Die alte Wiener Death Metal Größe ist zurück mit einem neuen Album…irgendwie….und irgendwie doch nicht so richtig. Aber fangen wir mal vorne an. Reden wir von Pungent Stench, dann reden wir von Sänger Martin Schirenc und Schlagzeuger Alex Wank. Gegründet haben die beiden die Band 1988, nachdem ihre Vorgängerband Carnage sich aufgelöst hat. Dann sind sie relativ schnell erfolgreich geworden und bei Nuclear Blast unter Vertrag gegangen. Bekannt geworden sind sie besonders durch ihre Texte, gespickt mit unterschwelligen Humor, Sozialkritik, aber auch der detailgetreuen Beschreibung von SM Praktiken gepaart mit den entsprechenden CD Covern. So haben es 2 Alben auf den deutschen Index geschafft. Nach dem 2004er Album Ampeauty ging man Material für ein neues Album an, hat sich dann aber so zerstritten, dass im Jahre 2007 die Auflösung der Band folgte. Danach lagen die beiden lange vor Gericht, weil Wank Schirenc untersagte, unter dem Namen „The Church of Pungent Stench“ weiter Musik zu machen bzw Live aufzutreten. Inzwischen macht er das unter dem Namen „Schirenc Plays Pungent Stench„.

Smut Kingdom

Das Material für ein neues Album war damals bereits eingespielt und Schirenc hat über 10 Jahre dafür gebraucht, es etwas aufbereitet auf den Markt zu bringen. Zuerst mussten über die Jahre Streitigkeiten mit Wank beigelegt werden…inzwischen kommunzieren die beiden wohl wieder per Mail miteinander. Dann wurden die Rhythmusgitarren komplett neu eingespielt und alles neu abgemischt. Und jetzt, stolze 11 Jahre später, ist Smut Kingdom da…ein neues altes Album quasi.
Der Stil lässt sich am besten in die Death ’n‘ Roll Ecke stecken. Viele rockige Elemente treffen auf das gegrowle von Martin Schirenc. Dabei geht das Werk durch das volle Spektrum…von rockig (Aztec Holiday und vor allem Suicide Bombshell) über düster (Persona Non Grata) bis hin zu abgedreht (Brute) ist wirklich alles vertreten. So verstehen sich Pungent Stench darauf, Schirencs druckvollen Gesang immer anders zu untermalen und in Szene zu setzen.

Wer diese Mischung mag, der findet mit Smut Kindom ein wirklich abwechslungsreiches Album, in das man reinhören sollte.

Tracklist

  1. Aztec Holiday
  2. Persona Non Grata
  3. Devil’s Work
  4. Brute
  5. Kind of Smut
  6. Suicide Bombshell
  7. Opus Dei
  8. I Require Death Sentence
  9. Me Gonzo
  10. Planet of the Dead

 

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Bildquellen

  • Pungent Stench – SmutKingdom: Amazon
  • Pungent Stench – Beitrag: Amazon
Moldi

Moldi

Angefangen hat der Metal Virus im zarten Alter von 15 mit einer Iron Maiden LP aus dem Gebrauchtplattenladen. Mein Geschmack ist inzwischen sehr breitbandig, gehört wird, was gefällt.

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