MOTORJESUS: Race to Resurrection

MOTORJESUS Race to Resurrection Album Cover

MOTORJESUS veröffentlichen am 15.Juni 2018 über Drakkar Entertainment ihr neues Album Race to Resurrection.

Um es schon einmal vorweg zu sagen: das neue Album ist wieder 100% MOTORJESUS, aber ausgewogener und abwechslungsreicher als der Vorgänger. Hard Rock, Heavy Metal-Elemente sowie Stoner- und Grunge-Anleihen machen das Album enorm temporeich ohne zu überdrehen.

Starten wir also den Motor

Schon der erste Song Tales from the Wreckingball geht gleich Vollgas los: mit einem von groovender Power geprägtem Sound, der das Chassis des gesamten Albums ist. Mit King Collider folgt eine satte, geradezu majestätische Hymne, bei der insbesondere die Rhythmusarbeit der Gitarren dem Gesang ordentlich Schwung verleiht.

 

 

Dann kommt mein erster Favorit: Casket Days hat nicht nur einen grandiosen Refrain, den man erst einmal nicht wieder aus dem Ohr bekommt, sondern auch griffige Riffs, die so richtig satt daherkommen und vom Bass akzentuiert unterstützt werden. Locker eingebaut die Death-Metal-Anleihen in den Vocals, die dem Song das gewisse Etwas geben.

The Infernal – Eine überraschende Powerballade

Hat das Album inzwischen durch die Dynamik der Songs ordentlich Tempo aufgenommen, schallen jetzt unerwartet sanfte Akustikgitarrentöne aus den Lautsprechern. Die Melodie, die Chris Birx mit einschmeichelnder Stimme singt, klingt fast schon verträumt. Dafür, dass die Harmonien hier so fein abgestimmt sind, hat Dennis Marschallik (IGNITION) gesorgt, bei dem der Gesang aufgenommen wurde.

Aber nicht nur die Vocals beeindrucken hier. Die warmen Töne der Akustikgitarre, aus der sich ein melancholisches Gitarrensolo erhebt, machen diesen intensiven Song zu einer überzeugenden und hörenswerten Ballade.

Das war die Ruhe vor dem Sturm

Mit The Infernal lassen uns MOTORJESUS nur kurz entspannen. Dann gibt es wieder so richtig was auf die Ohren. Ob nun mit Burning Black volltönende Riffwände aufgebaut oder bei Engines of War die Hooklinies aufbrausen: MOTORJESUS geben hier noch einmal richtig Gas, um diese Elemente bei The Storm in einem treibenden, groovenden Song zusammen zu führen. Sowohl das rockige The Chase als auch Running out of Time gehen in die Beine und versetzten einen automatisch in Bewegung.

Awaken the Tyrants setzt rhythmisch dynamisch und mit einem eingängigen Refrain einen grandiosen Schlusspunkt für dieses facettenreiche Album.

Erfolgreiches Tuning

MOTORJESUS BandDie Dreiteilung des Albums, bei der rockige Nummern und metallisiertere Songs durch die Ballade einen jeweils eigenen Part erhalten haben, hat der Dynamik des Albums gut getan. MOTORJESUS haben ihrem Sound durchgängig ein Tuning verschafft und klingen intensiver, homogener und dabei lässiger als zuvor. Sänger Chris Birx zeigt hier deutlich, wie variabel er mit seiner Stimme umgehen kann. Andy Peters hat Riffs, Soli und Rhythmusaspekte vielfältig ausgestaltet und stellt damit die Gitarren wieder mehr in den Vordergrund. Außerdem sorgt er am Bass zusammen mit Oliver Beck (Schlagzeug) für ein organisches und akzentuiertes Rhythmusfundament.

Da sind wir echt stolz drauf, das so gut hinbekommen zu haben.

Wie Chris im Interview mit metal-heads sagte: “ Wir haben das Album gemeinsam in der Trio-Konstellation eingespielt. Andreas hat sowohl Rhythmus Gitarren als auch Bass übernommen. Gerade beim Bass hat Andy einen super Job abgeliefert. Da sind wir echt stolz drauf, das so gut hinbekommen zu haben.“

Und das dürfen sie auch! MOTORJESUS haben mit ihrem konsequenten Heavy Rock ein facettenreiches und druckvolles Album entwickelt, bei dem auch diesmal Dan Swanö für Mix, Mastering und Soundtuning verantwortlich war.

MOTORJESUS Race to Resurrection Album CoverDas im Comic-Stil gehaltene Cover-Artwork stammt von Sebastian Jerke.

MOTORJESUS werden die Veröffentlich von Race to Resurrection am 15.Juni 2018 im Essener Turock mit einer Releaseshow feiern.

Lasst euch weder die Show noch das Album entgehen!

Das Interview, das metal-heads.de mit Chris Birx geführt hat, könnt ihr übrigens HIER lesen.

Außerdem gibt es auch ein limitiertes Boxset

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Bildquellen

  • MOTORJESUS Band: Anger Anagement Bild by Ben Mumm
  • MOTORJESUS Race to Resurrection Album Cover: Anger Management
  • MOTORJESUS Race to Resurrection Album Cover: Anger Management
Birgit

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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