Flogging Molly machen Spaß mit „Life Is Good“

Flogging Molly

Am 02. Juni 2017 ist via Spinefarm mit „Life Is Good“ ein neues Studioalbum von Flogging Molly erschienen. Nach sechs Jahren ist es der Nachfolger zu dem erfolgreichen letzten Album „Speed Of Darkness“. Ich muss gestehen, dass Flogging Molly mir vorher nicht bekannt waren. Ich habe mich natürlich ein bisschen schlau gemacht und weiß unter anderem jetzt, dass die Band bereits 1997 gegründet wurde und auch für kritische Texte steht. Aber ich habe mir ganz bewusst keine alten Sachen auf YouTube angeschaut, sondern mich nur auf diese Platte konzentriert. Ich kann „Life Is Good“ also nicht im Vergleich zu den früheren Platten von Flogging Molly beurteilen. Beginnen möchte ich mit dem Video zum Titelsong „Life Is Good“:

 

Flogging Molly beginnen gemächlich

Los geht es ruhig mit einem typischen Folk-Rock Song „There’s Nothing Left Pt. 1“. Erst nur Gitarre und dann kommt die Flöte dazu. Eher ruhig und gemächlich und 2:24 Minuten als eine Art Intro ganz gelungen. Der zweite Song „The Hand Of John L. Sullivan“ ist schon älter und wurde im März 2016 das erste Mal veröffentlicht. Aber egal, das Stück ist schnell, gefällt mit schönen Chören und hat einen leichten Punk-Einschlag. Gefällt mir ausgesprochen gut, live sicher ein Kracher. Weiter geht es mit „Welcome To Adamstown„, ebenfalls eher flott gehalten. Dafür aber ohne den Punk-Anteil, dafür aber mit schönen Refrain und einer Melodie, die ins Ohr geht. „Reptiles (We Woke Up)“ war eines der ersten Videos, dass zu der Platte rauskam. Wieder ruhiger und folkiger und sehr vocallastig. Auch hier ist der Refrain wie für ein lautes Mitsingen gemacht. Der Song wird bestimmt im Live-Set landen. „The Days We’ve Yet To Meet“ kann ich mir irgendwie gut im Pub, das Bier in der Hand, vorstellen. Aber hört selbst:

 

Flogging Molly können auch rockig

Das Video zum Titelsong „Life Is Good“ konntet ihr ja schon oben sehen. Mir gefällt der Song, der Refrain ist wieder sehr gelungen und ja, das Leben kann gut sein. Bei „The Last Serenade (Sailors And Fisherman)“ wird es dann von der Grundstimmung her melancholischer. Ein Song um den Abend im Pub mit einem letzten Bier zu beschließen. „The Guns Of Jericho“ klingt wieder wie ein Irish-Folk-Rock Song klingen soll. Lädt zum Mittanzen ein und lässt einen nicht still sitzen, gelungen. „Crushed (Hostile Nations)“ beginnt mit Uillean Pipes, dem irischen Dudelsack, wandelt sich in der Folge zu einem echten Rocker. Die Crushed-Rufe sind wie für ein Konzert gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, wie es der Band dann hundertfach entgegen schallt. Den nächsten Song „Hope“ könnte ich mir dann gut als Abschluss ebendieses Konzertes vorstellen. Mitsingen, Feuerzeuge schwenken und so fort. Aber es folgen noch zwei Songs. Erst „The Bride Wore Black“ wieder etwas flotter, mit Gitarrensolo und Mitsingrefrain. Für meinen Geschmack aber nicht so gut, wie die Songs davor. Den Abschluss bildet dann „Until We Meet Again„, das ich als irische Rock-Ballade charakterisieren würde. Packt mich aber nicht so. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend.

 

Flogging Molly – Life Is Good und die Platte auch

Wie oben schon erwähnt, waren mir Flogging Molly vorher unbekannt. Nachdem ich mich jetzt eingehend mit „Life Is Good“ beschäftigt habe, werde ich das nun nachholen. Auf dieser Platte liefern Flogging Molly einen Irish Folk-Rock-Punk Mix der mir sehr gut gefällt. Auch wenn die letzten beiden Songs nicht ganz das Niveau des Restes haben. Hervorheben möchte ich „The Hand Of John L. Sullivan“. Hier kommt der Punk-Einfluss am stärksten raus. Davon hätte ich gerne mehr gehabt. Aber auch das ist eine Stärke von Flogging Molly. Sie klingen abwechslungsreich und vielseitig. Langweilig wird es dadurch nicht. Deswegen unten auch noch das Video von „Welcome To Adamstown“, um diesen Eindruck zu unterstreichen. In der Summe haben Flogging Molly mit „Life Is Good“ ein Album abgeliefert, das ich immer mal wieder gerne auflegen werde. Besonders positiv finde ich, dass es abwechslungsreicher ist, als der übliche Irish-Folk Rock. Ohne diesen abwerten zu wollen. Wenn ich dazu in der Stimmung bin, ist das super. Aber Flogging Molly sind da nicht so limitiert. Das gefällt mir und die Songs klingen so, dass ich sie gerne mal live erleben würde. Die Gelegenheit dazu bietet sich. Denn Flogging Molly werden neben diversen Festivals auch noch die Dänen von Volbeat supporten. Die Daten findet ihr hier.

 

Flogging Molly – Line-Up und Kontakt

Dave King (Lead Vocals, Acoustic Guitar, Electric Guitar, Bodhran)
Bridget Regan (Violin, Tin Whistle)
Dennis Casey (Acoustic Guitar, Electric Guitar)
Bob Schmidt (Banjo, Mandolin)
Matthew Hensley (Accordion, Piano, Concertina)
Nathan Maxwell (Bass Guitar)
Michael Alonso (Drums, Percussion)

Mehr zu Flogging Molly gibt es auf deren Homepage oder direkt bei Facebook. Es sind noch weitere Live-Termine für England und Europa in Planung. Wer da nichts verpassen will, abonniert am besten unseren kostenlosen Newsletter, direkt hier. Die Platte kann direkt über den Link unten bestellt werden. Enjoy!

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • Flogging Molly Beitragsbild: Odyssey Music Network
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

19 + vier =