SATCHVAI – „The sea of emotions“ (VÖ: 06.11.2026)
SATCHVAI – „The sea of emotions“ (VÖ: 06.11.2026)
Wir drehen die Zeit zurück und blicken ins Jahr 1973! Da saßen die beiden Jugendlichen Steve Vai (13) und Joe Satriani (17) zusammen und spielten Gitarre. Die Karrieren der beiden Gitarrenvirtuosen habt ihr sicher verfolgt. Über Jahrzehnte veröffentlichte jeder für sich zahlreiche Studio- und Livereleases. Man tourte mit großartigen Musikern und unter dem Titel G3 gelangen sogar gemeinsame Auftritte. Sehens- und hörenswert – ich hatte schon das Vergnügen dabei zu sein.
Jetzt also – anno 2026 – ein gemeinsames Album unter dem Namen SATCHVAI. Zehn Tracks hat man auf die mit „The sea of emotions“ betitelte Scheibe gepackt. Den Opener hatten wir euch bereits hier vorgestellt. Ein starker Rocker. Starke Gitarrenmelodien und Drumbeats mit einem progressiven Touch.
So lebendig kann Instrumentalmusik sein. Melodiöse Arrangements an der Saitenfront, treibende Schlagzeugpattern. Yes…Distortion is our passion – daher gefällt uns auch „Dancing“ mit seinen verzerrten E-Gitarren. Schaut euch das Video an – cooles Zusammenspiel der beiden Meister-Gitarristen:
SATCHVAI – „The sea of emotions“ (VÖ: 06.11.2026)
Es geht auch mal etwas andächtiger und emotionaler. „The feeling I know“ zeigt uns das anschaulich. Aber auch hier steigt der Energielevel im Verlauf…es kommt also keine Langeweile auf. Der fünfte Song versprüht einen ganz eigenen Groove und damit auch eine besondere Lebendigkeit. Fein gemacht. Die nächste Nummer hat einen gewissen asiatischen Einschlag – zumindest anfangs. Dann hebt das Ganze mit verzerrten Sounds in andere Sphären ab…
Für eine „I wanna play my guitar“ hat man sogar mit Glen Hughes einen Sänger am Start. Das bringt uns zum einzigen Song auf dem Release, der kein reines Instrumentalstück ist. Wir zeigen euch hier das Video:

Beim Titeltrack „The sea of emotion – Pt. 1“ bekommen wir ein auf siebziger Jahre getrimmtes Video. Unsere beiden Gitarristen tragen alberne Perücken und auch sonst muss man optisch so manches ertragen. Musikalisch ist das das erste Stück auf dem Silberling, das mich nicht so abholt. Auch hier können wir euch bewegtes Material liefern:
Bei Part 2 geht es wieder etwas gemäßigter zu, die Stimmung ist eher getragen. Feine Gitarrenmelodien. Im Verlauf wird es für meinen Geschmack etwas zu verspielt, driftet ab. Etwas too much. Kommen wir zum Ausklang und dem mit fast 7 Minuten längsten Track auf dem Album. Wieder bringen die Drums eine progressive Note rein. Ansonsten bekommen wir ordentlich verzerrte Gitarren, aber auch einiges an feinen Melodien.
Das Fazit zum Debütalbum von SATCHVAI
Fazit: was ist also abschließend zum SATCHVAI-Album „The sea of emotion“ zu sagen. Zwei Meister an der Gitarre mit dem Prädikat selbst für sich eine ungeheure Strahlkraft zu haben, tun sich zusammen und es gelingt die Zusammenarbeit. Man arrangiert sich und erschafft Material, modifiziert es und bündelt seine musikalischen Kompetenzen. Dazu schart man eine Vielzahl großartiger Musiker um sich, wie z.B. Billy Sheehan oder Mark Mendoza am Bass, Mike Keneally am Keyboard sowie Gregg Bissonette, Mike Mangini oder Kenny Aronoff am Schlagzeug.
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Bildquellen
- SATCHVAI – Albumcover The sea of emotion: earMUSIC
- SATCHVAI – Albumcover The sea of emotion – Beitragsbild: earMUSIC


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