Kings Winter – The Century Of The Self (VÖ: 27.11.26)
Kings Winter werden am 27. November mit der EP „The Century Of The Self“ neues Material veröffentlichen. Die von Gitarrist Tobias Dahs und Sängerin Jule Dahs gegründete Band verfügt nunmehr mit Javed Razzaq über einen festen Schlagzeuger. Bei den anstehenden Konzerten zum Release der EP wird das Dreigespann von zusätzlichen Live-Musikern und -Musikerinnen unterstützt. Ihr letzte Veröffentlichung „The Other Side Of Fear“ haben wir euch HIER vorgestellt.
The Century Of The Self
Die EP besteht aus fünf nagelneuen Tracks und zwei Live-Aufnahmen von Songs des Debütalbums „Edge Of Existence“, die während der Aufnahmesessions für die EP im Studio/Proberaum der Band live mitgeschnitten wurden. Tobias äußert sich zur musikalischen Entwicklung der Band wie folgt:
Gerade die Shows, die wir seit 2024 spielen durften, haben mir persönlich noch einmal vor Augen geführt, wo die Stärken unseres Bandsounds liegen, die ich auf der neuen EP betonen wollte. Trotzdem wollten wir uns nicht nur auf die vorhandenen Stärken verlassen, sondern die Ansätze der letzten beiden Alben konsequent weiterdenken. So haben wir etwa mit ‚The Century Of The Self‘ einen neuen Longtrack an Bord, der in Sachen Komplexität noch einmal einen Schritt weitergeht als beispielsweise ‚Destroyer Of Worlds‘ auf dem Vorgänger, während ‚Many Roads To Hell‘ vielleicht der melodischste Song der bisherigen Bandgeschichte ist. Er bezieht seine Inspiration von Bands wie THE HALO EFFECT oder TRIVIUM und klingt damit deutlich moderner als unser bisheriges Material.
Thematische Ausrichtung
In unserer heutigen Zeit ist es schwer, sich beim Schreiben der Texte nicht vom aktuellen Zeitgeschehen beeinflussen zu lassen. Seien es nun Kriege oder Gewalttaten, bei denen unsere Mitmenschen sterben (‚Hearts Of Darkness‘), oder der Verfall von demokratischen Strukturen (‚How Democracy Dies‘). Texte sind für mich immer dann authentisch und packend, wenn man über etwas schreibt, das einen selbst bewegt. Trotzdem gibt es mit ‚The Century Of The Self‘ und ‚The Happiness Machine‘ auch zwei eher philosophische Tracks, die von der gleichnamigen BBC-Dokumentation inspiriert wurden, die sich mit der Macht von Werbung und deren Einfluss auf unser Konsumverhalten befasst.
Gelungenes Werk
Mit dem in Eigenregie produziertem „The Century Of The Self“ haben Kings Winter ein absolut gelungenes Werk am Start. Dabei möchte ich besonders die sehr kraftvolle Stimme von Jule hervorheben. Hierduch unterscheiden sich Kings Winter ganz wesentlich von der großen Anzahl von Female Fronted Bands mit hohem Soprangesang. Den Opener „Hearts Of Darkness“ dürfen wir euch gleich einmal als Video vorstellen:
Das folgende „How Democracy Dies“ überzeugt nicht nur textlich. Auch mit der eingängigen Nummer „Many Roads To Hell“ kann ich mich sehr gut anfreunden und der Titeltrack mit seinen abwechslungsreichen Strukturen ist ein weiterer Höhepunkt. „The Happyness Machine“ ist der letzte Track des neuen Materials und gweiss auch nicht schlecht. Die beiden neuaufgenommen Nummern wissen ebenso zu gefallen. Einen Vergleich zu den Originalen kann ich mangels Kenntnis dieser allerdings nicht anstellen.
Durchaus empfehlenswert
Ich darf euch die neue Veröffentlichung von Kings Winter durchaus empfehlen. „The Century Of The Self“ erscheint am angegeben Datum digital und in streng limitierter CD-Auflage und wird auf allen bekannten Streaming Platformen oder im Bandcamp-Shop der Band erhältlich sein.
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Bildquellen
- Century Of The Self Cover: Kings Winter


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