SICOCIS – Requiem Of The World (VÖ: 24.02.17)

Sicocis

Agressiv, dynamisch, episch – das sind SICOCIS aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit ihrer Mukke – einem Mix aus Prog-, Power- und Death Metal, gepaart mit Symphonic Metal-Elementen – haben sie mich zumindest direkt einmal sehr geflasht. „Requiem Of The World“ heißt ihr aktuelles Album, mit dem uns Sänger und Gitarrist Ernie Rodrigues, Bassist und Zweitstimme Travis Perry, Schlagzeuger Robert McDonald sowie Gitarrist und Keyboarder Rafael Ortega abwechslungsreiche 11 Songs präsentieren. Und auch einen gewissen künsterlischen Anspruch unterstreichen.

Was ist dran an SICOCIS? Außer dem Palindrom…

Denn es befinden sich neben thrashigen Melodien, harten Growls sowie fetten Hooklines auch 3 angenehme Instrumental-Stücke auf dem 47 Minuten und 54 Sekunden langen Longplayer, erschienen beim Label „M-Theory Audio“ . Manch Song hat einen lateinischen Titel („Principium Et Finis“ ) und last but not least stellt der Bandname SIC-O-CIS auch noch ein Palindrom (Klugscheissermodus AN: wir meinen die Zeichenfolge, die sich sowohl vor- als auch rückwärts identisch lesen lässt – Klugscheissermodus AUS) dar. Eine runde Sache also.

Harter Mix aus Linkin Park, Delain und Kamelot

2011 im Spielerparadies Las Vegas/Nevada gegründet, sind SICOCIS in den USA spätestens seit „Requiem Of The World“ keine Unbekannten mehr. Nach Auftritten mit Bands wie Kamelot, Shadows Fall, Dragonforce, Devin Townsend, Tesseract, Insomnium, Unearth, Dark Tranquillity und Amaranthe hat nun auch die heimische Presse Gefallen an dem interessanten Soundteppich der Band gefunden. Und das zurecht. SICOCIS gehen mächtig ab. So wie in ihrer Single „We Shall Rise“ :

 

Frontmann Ernie und Shouter Travis powern sich durch den Song, als wenn es keinen Morgen gäbe. Und der Sound ist wesentlich härter als bei manch anderer Symphonic Metal Band wie zum Beispiel DELAIN oder KAMELOT. Aber die Jungs können neben diesem fetten Brett auf ihrem Konzeptalbum auch anders, wie der nachfolgende Song „Byond The Quantum Waves“ beweist, der wesentlich eingängiger daher kommt:

 

Auch wenn der Musikmix mal zart und mal hart ist, verbreiten SICOCIS textlich auf dem Silberling durchweg Endzeitstimmung. Wie heißt es im düsteren Booklet so schön? „Bring Forth The Darkness, bring forth the void, the time has come, this final day, the last line written, this final hour, the last requiem sung“.

Wir hoffen inständig, dass SICOCIS noch weiter und mehr und öfters und vielleicht sogar bald live in Deutschland singen und groß rauskommen. Das Potential dazu haben sie.

Wer neugierig geworden ist, erhält mehr Infos zu SICOCIS auf deren Webpage.

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Bildquellen

  • Sicocis: www.amazon.de
Ralfi Ralf

Ralfi Ralf

Als ich mir mit 14 zum ersten Mal das Nasenbein beim Moshen mit dem Tennisschläger im heimischen Kinderzimmer brach, war es um mich geschehen! METAL...

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