SMASH INTO PIECES – „Disconnect“ (VÖ: 09.09.2022)

SMASH INTO PIECES - Albumcover Disconnect - Beitragsbild

SMASH INTO PIECES – „Disconnect“ (VÖ: 09.09.2022)

Aufmerksam geworden bin ich schon vorher auf SMASH INTO PIECES. Mehrere Alben haben wir auf metal-heads.de vorgestellt und vor etwa 4 Jahren haben wir für euch auch ein Konzert besucht. Jetzt schreiben wir das Jahr 2022 und die Band hat sich in den vergangenen Jahren mit beständigen Veröffentlichungen von Single-Auskopplungen – gerade auch in der Pandemiezeit, wo ja live nichts lief – eine Position in der Szene erarbeitet. Die Zahl der Follower ist beachtlich und so bekommt man mittlerweile den Zuspruch, den man auch verdient hat. In der schwedischen Heimat hat man schon einen beeindruckenden Status. Außerhalb des Landes gibt man weiter Alles dafür, populärer zu werden. U.a. wird man als Support von WITHIN TEMPTATION und EVANESCENCE durch größere Hallen touren und wir bemühen uns darum, euch dazu einen Bericht zu liefern. Die Daten findet ihr unten.

Aber zurück zur Musik. Vor wenigen Tagen hat die schwedische Formation das bereits siebte Studiorelease mit dem Titel „Disconnect“ in den Handel gebracht. Wir hatten die Scheibe bereits mehrfach angekündigt – hier beispielsweise.

Heute wollen wir euch also die Review zum Album liefern. Für die Verhältnisse von SMASH INTO PIECES geht es recht heavy los, aber schon bald wechselt der Fokus auf den Gesang von Chris Sörbye. Mit melodischen instrumentellen Arrangements gruppiert man die E-Gitarren und das Schlagzeugspiel drumherum. Gerade die Drums des Apocalypse DJ treiben dazu die Songs kraftvoll nach vorne. Hier bekommt ihr das Video zum Song „Reckoning“:

SMASH INTO PIECES – „Disconnect“ (VÖ: 09.09.2022)

Der zweite Song ist recht ruhig und nachdenklich zu Beginn. Aber keine Sorge: schon bald wird es rockiger. Wuchtig powern auch hier die Sticks auf die Trommeln, die Gesangslinien werden teils heavy und roh. Wow! Als offizielles Lyric Video hat man uns bereits „Freight train“ vorgestellt. Diese Nummer plätschert musikalisch eher so dahin und die Stimmung entsteht durch das abwechslungsreiche Singen des Frontmanns. Nach hinten raus bekommen wir ein Gitarrensolo. Ok, aber auch nicht viel mehr.

Der Beginn des nächsten Stückes erinnert mich irgendwie an FIVE FINGER DEATH PUNCH. Treibende Beats, dann kommen Elektrosounds hinzu. Heavy Gitarrenriffs, dazu die markanten Vocals. Das ist ein starker Song. Irgendwie mitreißend…da kann doch keiner stillsitzen. Es folgt „Throne“ – das hatten wir euch ja bereits in der Ankündigung mit einem Lyric Video vorgestellt. Dunkel stampfend und mit dem emotionalen Gesang des sympathischen Shouters. Das nachfolgende Lied startet mit dem Augenmerk auf dem Schlagzeug, ansonsten ist das Zusammenspiel von Gitarren und Drums recht rockig. Für SMASH INTO PIECES echt eine heavy Marschrichtung.

SMASH INTO PIECES - Albumcover Disconnect

Ach komm, zeigen wir euch einfach noch mal ein weiteres Video. Es gehört zu „Heathens“. Schön anzusehen diese Animationen. Die Band unterwegs mit dem Tour-Van und dann beim Konzert. Vom Stil her eher ein gemäßigter Rocker. Da kann man auf den Gigs bestimmt super mitsingen…im Video sehen wir die Entwicklung von SMASH INTO PIECES vom kleinen Club zur großen Bühne.

„The rain“ hat wieder einen mehr elektronischen Einschlag. Melancholischer Gesang und ein deutlich geringerer Härtegrad. Wieder eine gute Portion Eingängigkeit und Mitsingpotential. Jawoll!! Der vorletzte Track ist ebenfalls eher gemäßigt. Vom Sound her ziemlich typisch für die Band. Und schon sind wir auch am Ende der neuen Studioscheibe von SMASH INTO PIECES angekommen. „Deadman“ beschließt das siebte Album. Wummernde Drumbeats, die Vocals steigen darauf ein. Die E-Gitarre hält sich deutlich zurück und kommt erst zum Schluss mehr zum Tragen. Zum Abschluss also noch einmal Heavyness auf diesem Silberling.

Das Fazit bei metal-heads.de zum neuen Album von SMASH INTO PIECES

So lautet dann unser Fazit zum neuen SMASH INTO PIECES-Album folgendermaßen: mit ihrem Konzept rund um den Apocalypse DJ und die Trademarks, die den Sound der schwedischen Formation prägen, hat sich der Vierer einen Status erspielt und man wird nicht müde, seine Fanbase zu erweitern. Ich finde das neue Material an verschiedenen Stellen ein Stückchen härter, ohne dass man sich untreu wird. So einen krassen Ohrwurm oder Radiohit konnte ich nicht entdecken, aber ein neues Album mit ein paar absolut gelungenen Songs!

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Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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