Stand Atlantic mit ihrem ersten Longplayer „Skinny Dipping“

Stand Atlantic 2018 720x340

Bereits am 26. Oktober 2018 erschien bei Hopeless Records mit „Skinny Dipping“ der erste Longplayer von Stand Atlantic. Letztes Jahr machten die Australier mit ihrer EP „Sidewinder“ auf sich aufmerksam (Review hier) und wir hatten das Vergnügen die Band live in Köln zu erleben. Dort stand uns Frontfrau Bonnie Fraser auch für ein Interview zur Verfügung. Mehr dazu gibt es hier. Seitdem ist viel passiert. Die Band war viel unterwegs, Supporttouren quer durch die Welt. Irgendwie haben sie es dazwischen geschafft noch neue Songs zu schreiben und aufzunehmen. Ich bin gespannt, ob sie ihren Weg fortsetzen konnten Punk-Rock mit schmeichelnden, poppigen Melodien zu kombinieren. Das Video zum Opener „Lavender Bones“ geht auf jeden Fall in die richtige Richtung.

 

Stand Atlantic – stark und nachdenklich

Melodiös, eingängig, mit einem schönen Chorus und trotzdem voller Energie stimmt der Opener „Lavender Bones“ auf das Album ein. Aber das habt ihr ja selber schon im Video oben gesehen. Der Boden ist bereitet und „Bullfrog“ setzt den Weg fort, geht aber ein bisschen mehr nach vorne und sorgt live sicher für viel Freude. Der Titeltrack ist ruhiger, nachdenklicher und verletzlicher und für mich das Highlight des Albums und erinnert mich noch am ehesten an „Sidewinder“. Bonnie bringt diese Kombination aus Verletzlichkeit und innerer Stärke einfach toll rüber. Ein Song, den man sich immer wieder anhören kann. Genug der Nachdenklichkeit. „Speak Slow“ geht wieder in bester Pop-Punk Manier nach vorne und sollte für ordentlich Bewegung vor der Bühne sorgen. Im Gegenzug ist „Cigarette Kiss“ dann die Möglichkeit zum Ausruhen und Luftholen.

 

Stand Atlantic mit viel Gefühl

„Lost My Cool“ kommt ebenfalls zu Videoehren und bildet den Auftakt eines Songtrios über Beziehungen und die Gefahr des Verletztwerdens, wenn man sich dem anderen öffnet. Tolle und gemeine Textzeile by the way: „Found out you’re full of shit. Why don’t you swallow it?“ Viel Herzschmerz und Gefühl legt Bonnie Fraser in „Toothpick“, nur ihr Gesang und eine cleane, elektrische Gitarre tragen den Song. Gute und interessante Wahl hier auf eine akustische Gitarre zu verzichten. „Burn In The Afterthought“ zieht wieder an und zeigt, dass Bonnie nicht nur schön und voller Gefühl singen kann, sondern auch fiese Töne drauf hat. Bei „Clay“ gibt Hanna Hermione Greenwood ein Gastpiel, ist aber für mich trotzdem der schwächste Song des Albums. Zum Ende gibt es „Roses“ und hier zeigen Stand Atlantic noch einmal ihre Stärken. Ein eingängiger Chorus, viel Energie und eine Menge Gefühl.

 

Stand Atlantic setzen ihren Weg fort

Eigentlich gibt es nicht mehr viel zu sagen. Stand Atlantic setzen den auf „Sidewinder“ begonnenen Weg mit „Skinny Dipping“ erfolgreich fort. Sie bringen eine tolle Mischung aus Härte und poppigen Melodie auf Platte, ohne dabei oberflächlich zu sein. Im Gegenteil: Frontfrau Bonnie Fraser bringt jede Menge Gefühl und Authentizität in ihren Gesang und so bleiben  die Songs länger im Kopf hängen. Natürlich ist nicht jeder Song ein Hit, aber es ist ja auch quasi erst das Debüt und für mich haben Stand Atlantic eine große Zukunft. Wer sich davon selber überzeugen will, sollte a) die Platte über den Link direkt kaufen und b) eines der Headliner Konzerte nächstes Jahr besuchen.

Stand Atlantic auf Headliner Tour 2019

Neben England kommen Stand Atlantic auch nach Deutschland für ihre erste Headliner Tour. Noch mehr zur Band findet ihr bei Facebook. Wenn ihrStand Atlantic Tourposter 2019 keine News, Reviews oder Interviews verpassen wollt, abonniert ihr am besten unseren kostenlosen Newsletter oder folgt uns bei Facebook. Neben dem Interview mit Bonnie Fraser findet ihr auf unserem YouTube Channel noch so viel mehr. Und hier jetzt die versprochenen Tourdaten:

09.04.2019 – Antwerp Kavka (BE)
10.04.2019 – Eindhoven Dynamo Basement (NL)
11.04.2019 – Hamburg Headcrash
12.04.2019 – Berlin Musik & Frieden
14.04.2019 – Köln MTC
15.04.2019 – Paris Le 1999 (FR)

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Bildquellen

  • Stand Atlantic Tourposter 2019: Kinda Agency
  • Stand Atlantic 2018 720×340: Kinda Agency
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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