Tarja – The Brightest Void

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Tarja mit Prequel Album zu „The Shadow Self“

Tarjas Fans warten ungeduldig auf den 5. August, an dem ihr neues Album „The Shadow Self“ erscheinen soll. Zur Überbrückung der Wartezeit erscheint das Prequelalbum „The Brightest Void“. Mit neuen Songs und rund 45 Minuten Spielzeit verkürzt das zusätzliche Album die Wartezeit.

Tarja erklärt dazu:

„The Brightest Void ist mehr als ein Vorgeschmack auf The Shadow Self; es ist ein eigenständiges Album mit neun Songs. Die beiden Alben sind zwar sehr stark miteinander verwoben, stehen aber gleichzeitig unabhängig voneinander.“

Eine Woche vor der offiziellen Veröffentlichung ist das Prequel bereits exklusiv bei Apple Music als Stream verfügbar. Ab dem 3. Juni 2016 ist „The Brightest Void“ auch bei weiteren Streaming-Plattformen, als Download und als physisches Produkt (CD Digipak sowie LP+Download Code) erhältlich.

Was wird musikalisch geboten?

Eins vorweg: Auch wenn das Album als Prequel bezeichnet und zu einem besonders günstigen Preis veröffentlicht wird, enthält es überwiegend neues Material und kann durchaus als vollwertiges Album bezeichnet werden.

Mit „No Bitter End“ beginnt das Album mit einer richtig starken Pop-Rock Nummer, die durch starke Gitarrenriffs, den treibenden Beat von niemand geringerem als Chad Smith am Schlagzeug und natürlich Tarjas eindrucksvoller Stimme geprägt wird. Hier könnt ihr euch das offizielle Video dazu ansehen:

 

Das folgende „Your Heaven And Your Hell“ bietet ein gesangliches Duett von Tarja mit dem ehemaligen Hanoi Rocks-Fronter Michael Monroe. Stilistische Ähnlichkeiten zu Hanoi Rocks sind dabei durchaus vorhanden. Eine wirklich gute Glam-Rock Nummer, die auch durch den interessanten Kontrast der rauen Stimme von Michael und Tarjas Sopran besticht.

Es folgt mit „Eagle Eye“ ein langsamer aber kraftvoller und starker Song. Die 2 folgenden Tracks sind beides ruhige Nummern in modernem Soundgewand, die gefallen, aber auch nicht wirklich begeistern können. Erst „Shameless“ ist wieder etwas flotter und härter und erinnert noch am ehesten an Tarjas Ex-Band Nightwish. „House Of Wax“ ist wieder ruhiger und eine eher durchschnittliche Nummer.

Ob es einer Coverversion des Bond-Songs „Goldfinger“ bedurft hätte, mag jeder für sich selbst entscheiden. Tarja singt den Song auf jeden Fall richtig gut und auch das Arrangement weiß durchaus zu gefallen. Den Abschluss des Albums bildet der Song „Paradise (What about us)“, den Tarja zusammen mit Within Temptation aufgenommen hat und schon von deren Album „Hydra“ bekannt sein dürfte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „The Brightes Void“ ein wirklich gelungenes Album geworden ist. Kleinere Schwächen sind angesichts des Vorzugspreises und der Tatsache, dass es ja eigentlich nur die Wartezeit bis zu „The Shadow Self“ überbrücken soll, zu verschmerzen. Fans der Sängerin dürfen jedenfalls ohne Bedenken zuschlagen.

Noch eine kleine Anmerkung: Wer die Rückseite des CD Covers und das Inlay entworfen hat, gehört gehörig verhauen. Auf die Idee, schwarze Schrift auf schwarzem (teilweise auch dunkelgrauem) Grund zu verwenden, muss man erst mal kommen 🙁 .

Cover und Tracklist

TheBrightestVoid Cover

01. No Bitter End – Video Clip Version
02. Your Heaven And Your Hell
03. Eagle Eye
04. An Empty Dream
05. Witch Hunt
06. Shameless
07. House of Wax
08. Goldfinger
09. Paradise (What About Us) [Tarja Mix] -Within Temptation feat. Tarja

Tarja auf Tour

Im Herbst wird Tarja ihre Alben live auf Tour vorstellen. Hier die Termine:

Tarja – The Shadow Shows 2016
Very Special Guest: Angra

07.10.16 Hannover, Capitol
08.10.16 Hamburg, Docks
10.10.16 Berlin, Huxleys
11.10.16 Köln, Live Music Hall
12.10.16 Frankfurt, Batschkapp
14.10.16 Stuttgart, Das Wizemann
15.10.16 München, Backstage Werk

Mehr Infos zu Tarja findet ihr unter anderem auf ihrer HOMEPAGE!

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Bildquellen

  • TheBrightestVoid: networking Media
  • Tarja2: networking Media
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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