THE ONEIRA – „Injection“ (VÖ: 13.03.2020)

THE ONEIRA Albumcover Injection - Beitragsbild

THE ONEIRA – „Injection“ (VÖ: 13.03.2020)

Die Progressive Rock Formation THE ONEIRA hat einen weltweiten Deal mit dem Label Rockshots Records unterzeichnet. Das ermöglicht die Veröffentlichung des neuen Albums mit dem schlichten Titel „Injection“ am 13.03.2020. Dabei handelt es sich bereits um das dritte Langeisen der Truppe um Frontmann Manuel Ruscigno. Er hat mit seinem Gesang eine tragende Rolle bei dem multikulturellen Vierer (Italien, Griechenland und Deutschland). Der Bandname ist Griechisch und bedeutet übersetzt „Traum“ und steht für die musikalischen Ambitionen der Musiker.

Offen für die Entdeckung des dritten Albums

Das kommende Release wird neun Tracks beinhalten, das Coverdesign hat Jan Örkki Yrlund von Darkgrove Design entworfen. Die ersten beiden Alben von THE ONEIRA kenne ich persönlich nicht und so kann ich die im Pressetext angegebene Weiterentwicklung weder bestätigen noch dementieren. Daher möchte ich mich in dieser Review für metal-heads.de auf den aktuellen Stand der musikalischen Kreativität beziehen.

Bevor ich auf die Songs von „Injection“ eingehe, serviere ich euch erst einmal die Musik zum Opener „Still free to choose“. Dieser Song hat mich auf dieses Release aufmerksam gemacht. Darüber bin ich sehr froh, denn das Material ist deutlich vielschichtiger als dieser erste Track andeutet. Also genießt ihn, seid aber versichert, dass die anderen 8 Stücke auf diesem Silberling noch viel mehr zu entdecken für euch bereithalten.

Ein erster Höreindruck…positiv!

Zugegebenermaßen beginnt dieses Album etwas spacig und mit einem eher andächtigen und fast melancholischen Gesang. Aber schon mit dem zweiten Song kommt mehr Schwung in die Bude und es proggt und rockt prima. Eingängiges Songwriting auf eine packende Weise umgesetzt. Das ist fein! Schon bei der nächsten Nummer rudert man wieder zurück und gibt sich eher verhalten. Aber das auf eine sehr gekonnte Weise. „Behind the sun“ ist dann ein fast 4-minütiger Instrumentaltrack. Kurzweilig und absolut in Ordnung so. Es geht danach rockig weiter…allerdings mit Gesang. Und dann merkt man, dass der Sänger bei THE ONEIRA eine recht zentrale Funktion hat.

Erfreuliche Abwechslung – THE ONEIRA

Auch wenn die Piano-Klänge, E-Gitarren und progressiven Drumbeats einen Effekt haben. Die Kombination mit den Vocals gibt dem Ganzen eine besondere Note! Tempowechsel, mal deutlich mehr heavy, dann wieder auf die Melodie fokussiert. Das Material dieses Albums bietet erfreuliche Abwechslung. Sehr angenehm zu hören, gut verdaulich…kann man sich auch öfter und einfach entspannt nebenbei anhören…

THE ONEIRA Albumcover Injection

Das Fazit: absolut positiv!

Das Fazit von metal-heads.de: wenn man sich nicht vom ersten Track „abschrecken“ lässt, der die eher emotionale Seite des Vierers abbildet, dann bekommt man eine Scheibe mit abwechslungsreichen Songs aus der Progressive Rock-Schublade in guter Qualität aufgetischt. Dabei ergänzen sich die Musiker mit ihren instrumentellen Fähigkeiten mit der starken Gesangsarbeit ganz prima. Wer bis jetzt (so wie ich) THE ONEIRA noch nicht auf dem Schirm hatte, sollte sich das brandneue Material unbedingt anhören.

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Bildquellen

  • THE ONEIRA Albumcover Injection: Rockshots Records
  • THE ONEIRA Albumcover Injection – Beitragsbild: Rockshots Records
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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