The O’Reillys and the Paddyhats hauen Sign Of The Fighter raus

Sign Of The Fighter Cover

Mit Sign Of The Fighter steht das mittlerweile dritte Studioalbum der nordrhein-westfälischen Irish Folk Rocker The O’Reillys and the Paddyhats in den Läden. Wie das Album so ist, erfahrt ihr jetzt hier.

The O’Reillys and the Paddyhats füllen jede Bühne

Mit gleich sieben Musikern legen die sechs Männer und eine Frau gewaltig was in die Waagschale. Das da noch Platz auf der Bühne für einen Stepptänzer und 2 Flaggen schwenkende Iren sein soll, kann man sich gar nicht vorstellen. Doch dieses hat die Band bei ihren zahlreichen Shows in ganz Europa – auch mehrmals in Wacken – schon unter Beweis gestellt.

The O’Reillys and the Paddyhats Bandfoto

Sign Of The Fighter – die Infos

Das neue Album wurde in den Principal Studios, welches auch schon von den Toten Hosen oder In Extremo genutzt wurde,Sign Of The Fighter Cover aufgenommen. Ob sich der Geist dieser großen Bands auch auf Sign Of The Fighter übertragen hat, werdet ihr hier gleich lesen.

Das Album umfasst insgesamt dreizehn Songs, die einen schon alleine beim Lesen der Titel auf die grüne Insel verfrachten. Listet man auch noch die gespielten Instrumente auf, ist man gänzlich im Pub verschwunden. Gespielt wird unter anderem neben den obligatorischen Flöten, der Violine und der Mandoline zum Beispiel auch das Waschbrett.

So schlägt sich das Album

Mit Sign Of The Fighter steigt direkt der Titelsong in den Ring und setzt meine Erwartungen auch voll um. Die Stimme von Sean O’Reilly passt zum Irish Folk Rock wie die Faust aufs Auge. Der Song wird getragen von der von Emily O’Farrell gespielten Violine und der Rhythmusabteilung. Mit Come On Board folgt ein Song der nach seinem Banjo-Intro richtig loslegt und spätestens jetzt Wippen die Füße schon im Takt mit. Mit der Barroom Lady und In Chains geht es genauso weiter.

Das ruhige Haul Away Joe sorgt für eine kleine Pause, aber auch der Song kann der grünen Insel zugeordnet werden. Bei Irish Way denke ich zuerst an The Pogues anstatt an eine deutsche Band aus meinem Heimat-Bundesland. Interlude ist tatsächlich ein Zwischenspiel um den Übergang zur Story von White River zu schaffen.

Langeweile droht

Mit Bucket of Gold folgt Lied Nummer neun und bei mir macht sich so langsam Ernüchterung breit, da sich auch dieser Song anhört, wie er sich anhören soll, nach Irish Folk Rock. Auch die nächsten drei Stücke schaffen es nicht, mich zu meiner positiven Eingangsstimmung zurück zu holen.

Simon & Garfunkel werfen ihren Hut in den Ring

Das schafft aber der letzte Song The Boxer, weil der genau das bietet, was ich mir vorgestellt hatte. Es ist ein sehr cooles Simon & Garfunkel-Cover, das mich dann doch wieder mit wippenden Füßen, einem Pfeifen und einem Lächeln im Gesicht zurücklässt.

Ein passender Abschluss für das Album.

Fazit: Thumbs Up!

Sign Of The Figher ist ein klasse eingespieltes und abgemischte Album, das dem Zuhörer viel Spaß machen kann. Vorausgesetzt man steht auf Irish Folk Rock. Ansonsten nutzt es sich schnell ab, da sich doch vieles wiederholt.

Das typische Violine-Spiel, der chorartige Gesang und alles andere ist für Fans der Musik sicherlich klasse, doch für alle anderen ist in der Mitte des Albums Schluss. Danach spult man sich von Lied zu Lied vor um vielleicht noch einen etwas anderen Sound zu entdecken, den man dann ja beim letzten Song wiederfindet.

Unterm Strich bleibt ein Album für Fans des Irish Folk Rock. Für alle anderen habe ich hier noch das Video zu White River:

 

Das Album ist übrigens seit dem 3. Februar 2017 über METALVILLE erhältlich.

 

Tracklist Sign Of The Fighter:

  1. Sign Of The Fighter
  2. Come On Board
  3. Barroom Lady
  4. In Chains
  5. Haul Away Joe
  6. Irish Way
  7. Interlude
  8. White River
  9. Bucket Of Blood
  10. Old Gang’s Lullaby
  11. Paddyhats
  12. Ghost of a Soldier
  13. The Boxer

The O’Reillys and the Paddyhats sind:

  • Sean O’Reilly (vocals, acoustic guitar, tin whistle, low whistle)
  • Dwight O’Reilly (banjo, accordeon, vocals, mandolin and acc. guitar)
  • Emily O’Farrell (violin)
  • Connor O’Sullivan (electric guitar)
  • Paddy (bass guitar)
  • Ian McFlannigan (irish blues harp, b. vocal, washboard, chain, show)
  • Bones (drums, spec. vocals)

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Bildquellen

  • paddyhats Bandfoto 2015_kl: Flying Dolphin Entertainment UG
  • paddyhats sign of the fighter cover: Flying Dolphin Entertainment UG
  • paddyhats sign of the fighter cover_kl: Flying Dolphin Entertainment UG

Frosch

Hör den Summs jetzt schon seit über 30 Jahren. Alles fing damals mit Maiden und Saxon an. Dann kam die legendäre Heavy Metal Night bei Rockpop in Concert, und der Drops war gelutscht.

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