Versengold – LIVE 2015 (VÖ: 04.12.2015)

Versengold – Meine Woche mit der neuen Live CD „LIVE 2015“

Anfang Dezember fragte mich Doc Rock, ob ich nicht mal ne Newsmeldung zu Versengold machen wollte.

Gefragt, getan – Ich griff mir also die Meldung aus unserem News-Postfach und verfasste folgende Vorankündigung:

Hier geht’s zur Vorankündigung! 

Während ich die Vorankündigung schrieb, erinnerte ich mich, dass ich die Jungs schonmal als Vorgruppe auf irgendeinem Konzert gesehen hatte.

Ich meine es war als Support von Saltatio Mortis auf Ihrer „Das Schwarze IXI“-Tour.

Damals hatten Sie ordentlich gerockt und viel Spaß gemacht.

Und so kam es, dass der LIVE – Erstling von Versengold „LIVE 2015“ mein Heim und Auto bereichern sollte.

Die Doppel CD mit einer Gesamtspieldauer von ca. 120 Minuten kommt in einem Pappschuber daher, der klassisch auf dreifache Casegröße ausgeklappt wird.

Oben verbirgt sich ein Fach, in dem sich ein Poster der Band befindet, das man auf etwas mehr als DIN A4 ausklappen kann.

Auf der Rückseite ist das aktuelle LineUp von Versengold zu finden:

Malte „Snorre“ Hoyer: Lead Vocals, Flöten
Daniel „Paule“ Gregory: Gitarre, Backing Vocals
Florian „Honza“ Janoske: Violine, Perkussion, Backing Vocals
Alexander „Hengest“ Willms: Violine, Nyckelharpa, Backing Vocals
Thomas „Pinto“ Heuer: Bodhran, Bouzouki, Perkussion, Backing Vocals
Eike „Otje“ Otten: Bass, Backing Vocals
Sean „Schorti“ Lang: Schlagzeug, Klavier

So – genug ausgepackt — jetzt mal reingehört:

Versengold…, Versengold… hallen die Rufe des Publikums aus dem Lautsprecher. Kurz darauf erklingt das Intro, in dem ein Erzähler uns von dem Thema Zeit und Vergänglichkeit berichtet.

…“gemeinsam ist das aber alles egal, wenn wir nur tanzen und feiern im Hier und Jetzt“…

Die Fiddel zu Zeitlos erklingt und für die Feiergemeinde gibt es kein Halten mehr. Unweigerlich beginnt mein Fuß eigenständig mit Wippbewegungen – ich fühle mich irgendwie an die besten Zeiten von Schandmaul erinnert.

Das Publikum erweist sich als besonders Textsicher und singt:

„Soll doch die Zeit um uns alle vergehen, wir tanzen in zeitlosem Schritt. Soll sich die Uhr und Welt weiterdrehen, wir drehen uns einfach nicht mit!“

Und Vollgas… ohne Verzerrer und Effekte…
„Was zählt ist die Sonne von heute…“ und die scheint gerade mich für mich zu erstrahlen.

Danach folgt ein Klassiker:

Snorre: Wem?
Publikum: Uns!

Ein grooviges eingängiges Lied und der Mob groovt mit. Wem? Uns!

Jetzt werden mit Kein Trinklied und Hoch die Krüge typische Trinklieder angestimmt, die dazu einladen, den Becher Bier in die Höhe zu strecken und dabei zu tanzen.

Abgerundet wird das Ganze mit einem von der Violine dominierte Instrumentalstück Sol’s Reel bevor es mit Frühlingsgruß poetisch und emotional wird.

Dass die Bremer auch sozialkritisch können beweisen sie dann mit Immer schön nach unten treten.

Bei Schon immer mal – dem fröhlichen Liebeslied, das leicht und schwungvoll daherkommt – befürchtete die Band, sich etwas weit aus dem Popfenster gelehnt zu haben. Zur Verwunderung der Herren von Versengold hatte sich das Publikum dieses Lied jedoch bei Umfrage im Netz gewünscht – zu Recht.

Den Kontrast dazu bildet Wolken – ein eher schwereres emotional berührendes Liebeslied.

Versengold: 1, 2, 3, 4
Publikum: Im Namen des Volkes!

hämmert es mir entgegen und die Musik ertönt im Hüpftakt.

In Spaß bei Saite wird die brotlose Kunst des Spielmannsdaseins besungen.

Ich und ein Fass voller Wein, ein Seemannslied, das zum Mitschunkeln einlädt, wird im norddeutschen Dialekt dargeboten.

Nach Weinfasstune ist dann die erste CD zu Ende.

Auf CD Nummer zwei geht es in gleicher Manier weiter.

Mit Ihr seid Musik und Drei Weyber gibt es nochmal stimmungsvolle Spielmannslieder auf die Ohren, mit Paules Beichtgang bekommt dann auch die Kirche ihr Fett weg, der dann im Ablasstanz gipfelt.

Mit Schortis Drumsolo gewährt uns Versengold dann eine tänzerische Verschnaufpause.

Nun wird mit Versengold das letzte Lied vor der Zugabe angestimmt.

Mit Luna’s Reel, Seemannsgarn, Einerley, Vom Zauber des Wildfräuleins wird uns dann nochmal ein kurzweiliger Mix aus Instrumentalmusik, Stimmungsliedern und Ballade serviert.

Das Tanz- und Gröhlfinale bildet Halunken betrunken, das dem Publikum dann nochmal ganzen Einsatz abverlangt.

Den Abschluss bildet dann eine Acapella-Nummer in der nochmal Witz und Charme offenbart wird.

Fazit:

Mit Ihrem Album LIVE 2015 haben es Versengold geschafft, die LIVE-Energie ihrer Konzerte überall dort hinzubringen, wo Du Musik hören kannst. Es wird über die gesamte Spieldauer deutlich, dass die Spielleute immer noch ein achtes Bandmitglied mit auf Tour haben; das Publikum.

LIVE 2015 von Versengold ist nicht nur was für eingefleischte Mittelalter-Fans. LIVE 2015 ist für alle, die Spaß am Feiern und Tanzen haben.
Selten hat mir ein Album so viel Spaß bereitet.
Alle, die zu Weihnachten Freude verschenken möchten, sollten hier zugreifen!

Als Appetithäppchen hier mal ein LIVE-Mitschnitt aus 2013:

https://www.youtube.com/watch?v=yjGbmRi18Ow

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Bildquellen

  • Versengold-live-2015: amazon.de

Chrissi

Die ersten 15 Monate hat Chrissi die dunkle Seite unseres Projekt begleitet... "Mit Triumph and Agony von Warlock fing alles an. Heute höre ich vorzugsweise alles, was düster, gitarrenlastig und melodisch ist."

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