VITTRA- EP „Wardens“ Review

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Melodic-Death-Metal

zelebriert die schwedische Band VITTRA (Facebook ). Ein Subgenre des Metal, dass über zahlreiche und hochwertige Mitstreiter verfügt. Und doch schaffen es manche Bands immer wieder mich zu überraschen und Neugierde zu wecken. VITTRA gehören auf jeden Fall dazu. Warum? Tja… Das hat mit der ersten Single

„Necrotic Apocalypse“

und dem dazugehörigen Video zu tun. Der Beginn verspricht schon mal ein hohes handwerkliches Niveau. Außergewöhnliches hört man zunächst aber nicht. Der Song stampft flott voran. Markantes variables Riffing, wuchtiger Bass und treibende Drums. Dazu gesellen sich die gutturalen Vocals. So weit, so gut. Da fängt der Kopf schon mal zu nicken an. Aber dann kommt es irgendwann…

Plötzlich bellt der Sänger David Döragrip stakkatoartig „Rommtommtommm“ ins Mikro und hat mich mit dieser irren abstrusen Einlage bei den Eiern. Total bekloppt, aber das ist ja das geile. Und als wenn das noch nicht genug wäre, schließt sich ein sehr rockiges fetziges Gitarrensolo an, mit dem man bei dem aggressiv dunklen Death-Sound auch nicht gerechnet hätte. Eine irre geile Nummer!

VITTRA variieren gerne,

so dass man sich nie zu sicher sein darf, was den Verlauf der Songs angeht. David Döragrip schaltet als Sänger zwischen martialischen Growls und angriffslustigen Screams hin und her. Er knurrt, bellt und beißt dann auch gerne mal zu. Nur cleanen Gesang sucht man auf der EP vergebens.

VITTRA prügeln sich auf hohem technischen Niveau durch die Songs. Hervorzuheben sind die einfallsreichen Leads und Riffs, welche zum Teil sehr ungewöhnlich klingen, wie z.B. beim Song „Cloudbreaker“. Aber wie auch immer sie erklingen, sind sie dank Johan Murmester  kunstvoll gespielt. Die haut man nicht mal eben so raus. Dazu gesellen sich Tempi- und Rhythmuswechsel, die keine Monotonie aufkommen lassen. Es gibt auch mal krasse Breaks. Dabei fällt der Song „Modest Charade“ auf. Ein sehr melodischer und wohl der eingängigste Song auf der EP, bei dem man gerade im Kopfschüttelmodus ist, als dann plötzlich ein liebliches akustisches Gitarrenspiel folkloristisches Feeling versprüht.


Fazit

VITTRA haben es voll drauf und schaffen es tatsächlich ihrem Sound das gewisse Etwas zu verpassen, um sich von der Masse abzuheben. So muss das laufen! Mit ihrer Debüt-EP „Wardens“ erzeugen sie durch ihren melodischen Death-Metal Spannung und Vorfreude auf das, was da noch kommen mag. Das macht Lust auf mehr! Von mir aus könnte der Verrücktheitsgrad wie bei dem Song „Necrotic Apocalypse“ ruhig stellenweise noch ein wenig höher geschraubt werden. VITTRA haben jedenfalls mit einem mächtigen „Rommtommmtommm“ bei mir Eindruck hinterlassen!

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Review english

Melodic-Death-Metal

celebrates the Swedish band VITTRA (Facebook ). A subgenre of metal that has numerous and high-quality comrades-in-arms. And yet some bands succeed again and again to surprise me and arouse curiosity. VITTRA are definitely one of them. Why? Well… It started with the first single.

„Necrotic Apocalypse“

and the accompanying video. The beginning promises a high level of craftsmanship. But at first you don’t hear anything extraordinary. The song stomps briskly forward. Distinctive variable riffing, powerful bass and driving drums. In addition, there are the guttural vocals. So far, so good! My head is shaking. But then it comes at some point…

Suddenly the singer David Döragrip barks staccato „Rommtommtommm“ into the microphone and has me by the balls with this crazy abstruse interlude. Totally crazy, but that’s the cool thing! And if that wasn’t enough, a very rocking wild guitar solo follows, which you wouldn’t have expected from the aggressively dark Death sound. A crazy cool track!

VITTRA like to vary,

so that you can never be too sure about the course of the songs. David Döragrip switches back and forth between martial growls and aggressive screams. He growls, barks and also bites. Only clean vocals are in vain on the EP. I don’t miss it here.

VITTRA thrash their way through the songs on a high technical level. The imaginative leads and riffs are to be emphasized, which partly sound very unusual, as for example in the song „Cloudbreaker“. But however they sound, they are played artfully by Johan Murmester. You don’t just knock them out like that. VITTRA walk between melodic leads and massive riffing. In addition, there are tempo and rhythm changes that do not allow monotony to arise. There are also sometimes blatant breaks. Thereby the song „Modest Charade“ stands out. A very melodic and probably the catchiest song on the EP, where you are just in head-shaking mode, when suddenly a lovely acoustic guitar playing sprays folkloric feeling.

Result

VITTRA have it all and actually succeed in giving their sound that certain something to stand out from the crowd. That’s how it has to be! With their debut EP „Wardens“ they create tension and anticipation for what may come. This makes you want more! For my part, the degree of craziness as in the song „Necrotic Apocalypse“ could be screwed a little higher in places. VITTRA have in any case with a powerful „Rommtommmtommm“ left an impression on me!

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Bildquellen

  • VITTRA Wardens– Cover+Infos: Cover+Infos-->ALL NOIR / Background etc.-->Pixabay
  • Processed with VSCO with b5 preset: ALL NOIR Promotion

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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