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	<title>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne &#8211; metal-heads.de</title>
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		<title>Meine &#8222;Alben des Jahres 2024&#8220;</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/meine-alben-des-jahres-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA[Árstiðir Lífsins]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Kammerer]]></category>
		<category><![CDATA[Lindy-Fay Hella & Dei Farne]]></category>
		<category><![CDATA[MÚR]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Men]]></category>
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		<category><![CDATA[STUBA Skaida Jančaitė & Kjell Braaten]]></category>
		<category><![CDATA[The Third Circle]]></category>
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					<description><![CDATA[mit ÁRSTIÐIR LÍFSINS, ROTTING CHRIST, ROCKET MEN, Lindy-Fay Hella &#38; Dei Farne, Christine Kammerer, STUBA, Skaidra Jančaitė &#38; Kjell Braaten, THE THIRD CIRCLE und MÚR (scroll down for english version) 2024 war wieder ein&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">mit ÁRSTIÐIR LÍFSINS, ROTTING CHRIST, ROCKET MEN, Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne, Christine Kammerer, <strong>STUBA, Skaidra Jančaitė &amp; Kjell Braaten</strong>, THE THIRD CIRCLE und MÚR</h4>



<h6 class="wp-block-heading">(scroll down for english version)</h6>



<p>2024 war wieder ein Jahr mit vielen Veröffentlichungen, so dass mir die Auswahl nicht leichtgefallen ist. Es sind Alben dabei, die mich seitdem regelmäßig begleiten, andere in bestimmten Stimmungen. Die Alben, die ich für diesen Rückblick ausgewählt habe, sind voller Überraschungen, interessanter Strukturen und Herausforderungen, aber auch mit Elementen des ‚Wiedererkennens‘. Und das ist die Mischung, die mir gefällt.</p>



<p>Und los geht’s: ich habe die Alben nach ihrem Erscheinen geordnet, denn ich könnte keine Reihenfolge erstellen oder sagen: das war für mich das beste Album. Dafür sind sie zu unterschiedlich und jedes Album ist auf seine Weise etwas Spezielles.</p>



<p>Hier also – nach der Qual der Wahl – acht Alben, die in 2024 bei mir für einige ganz besondere Momente gesorgt haben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz.jpg" alt="árstiðir lífsins hermalausaz" class="wp-image-160991" style="width:546px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz-600x283.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz-520x245.jpg 520w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Hermalausaz“</strong> von ÁRSTIÐIR LÍFSINS</h3>



<p>Das Jahr begann mit <strong>„Hermalausaz“</strong> von ÁRSTIÐIR LÍFSINS. (Die EP ist bereits am 21.12.2023 erschienen, aber ich habe sie erst kurz darauf ‚entdeckt‘.) ÁRSTIÐIR LÍFSINS lassen Folk- und Ambient-Elemente in eine Black Metal Struktur einfließen und nutzen neben den genretypischen auch klassische Musikinstrumente. <br>Die Vocals reichen von gutturalem Gesang zu Chorgesang und Erzählung. In den Texten geht es um Themen der nordischen Sagenwelt. Daher ist es stimmig, dass die Texte in Altnordisch verfasst sind. <strong>„Hermalausaz“</strong> besteht aus zwei Stücken, die jeweils ca. 20 Minuten lang. Dabei verbinden sich Black Metal, Folk, Ambient und Elemente klassischer Musik zu einem vielschichtigen Klang.<br> Die Komplexität sowohl der Musik als auch der Gestaltung der Texte macht die Faszination und Anziehungskraft aus. Die Texte zu den beiden Stücken <strong>„Ýrr“</strong> und <strong>„Þistill“</strong> sind sowohl von skaldischen Gedichten der Edda als auch von Inschriften auf Runensteinen inspiriert.  <a href="https://metal-heads.de/reviews/arstidir-lifsins-hermalausaz/">(review</a>)</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/rotting-christ-pro-xristou-review.jpg" alt="rotting christ pro xristou review" class="wp-image-168739" style="width:503px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/rotting-christ-pro-xristou-review.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/rotting-christ-pro-xristou-review-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/rotting-christ-pro-xristou-review-520x245.jpg 520w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Pro Xristou“</strong> von ROTTING CHRIST</h3>



<p>Im Mai folgte <strong>„Pro Xristou“</strong> von ROTTING CHRIST. Es ist eines dieser Alben, die sowohl Neues, Überraschendes als auch Bekanntes in einer spannenden Mischung bieten.Nach 35 Jahren Bandgeschichte, die musikalisch vom Grindcore bis zum Black Metal reicht, ist es das 14. Album. In ihren Alben haben ROTTING CHRIST sich immer wieder mit unterschiedlichen religiösen und philosophischen Strömungen, Mystik und alten Kulturen beschäftigt.<br>Auf <strong>„Pro Xristou“</strong> geht es um die letzten heidnischen Könige, die ihre Werte und ihr Wissen gegen den Ansturm des Christentums verteidigen wollten.Die Auseinandersetzung und der Widerstand dieser Weisheiten gegen die christlichen Ideen ziehen sich thematisch durch das Album.<br><strong>„Pro Xristou“</strong> stellt für mich die konsequente Fortsetzung des Albums <strong>„The Heretics“</strong> dar. Wobei die Songs auf <strong>„Pro Xristou“</strong> noch runder und kraftvoller sind. Es ist wohl ihr atmosphärischstes Album, das eingängig und trotzdem voller Härten ist. <a href="https://metal-heads.de/reviews/pro-xristou-von-rotting-christ/">(review)</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/rocket-men-the-orbiter-sessions-rev.jpg" alt="rocket men the orbiter sessions rev" class="wp-image-170503" style="width:519px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/rocket-men-the-orbiter-sessions-rev.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/rocket-men-the-orbiter-sessions-rev-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/rocket-men-the-orbiter-sessions-rev-520x245.jpg 520w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">„The Orbiter Sessions“ von ROCKET MEN</h3>



<p>Im Juni haben uns ROCKET MEN mit „The Orbiter Sessions“ wieder in die Tiefen des Weltalls entführt. ROCKET MEN nennen ihr Genre <strong>„Drum and Space“</strong>. Und das bedeutet: eine einzigartige Fusion aus rockigem Drumming, atmosphärischen ‚spacigen‘ elektrischen Strukturen und mitreißenden Bläser-Lines. Tanzbar, mit Jazz-und Techno-Elementen und Passagen, die auch Filmmusik sein könnten.<br>Der Kontrast zwischen organischen Drums und Synthesizer macht den besonderen Reiz aus. ROCKET MEN kommen ohne Lyrics aus, da Trompete und Saxophon dort, wo sie Melodien spielen, das Erzählen übernehmen. Außerdem lenken schon die Song-Titel die Vorstellung und Interpretation in eine Richtung.<br>ROCKET MEN beschreiben die Unendlichkeit des Universums mit einer Musik, die ihre Weite aus der Verbindung von spielerischen Möglichkeiten der Synthesizer, einer riesigen Portion Groove und Melodien mit jazzigen Motiven.<br>Das Album macht mir mit den komplexen Strukturen bei voller Tanzbarkeit nach wie vor viel Spaß! <a href="https://metal-heads.de/reviews/the-orbiter-sessions-neues-album-von-rocket-men/">(review)</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/lindy-fay-hella-dei-farne-islet-cover.jpg" alt="lindy-fay hella &amp; dei farne islet cover" class="wp-image-172004" style="width:498px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/lindy-fay-hella-dei-farne-islet-cover.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/lindy-fay-hella-dei-farne-islet-cover-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/lindy-fay-hella-dei-farne-islet-cover-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Islet“</strong> von <strong>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne</strong></h3>



<p><strong>Lindy-Fay Hella</strong> kennen viele von euch als Teil von WARDRUNA. Während der Corona-Pandemie sind die Ideen zu <strong>„Islet“</strong> entstanden. Das Album von <strong>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne</strong> hat dem Gefühl der Einsamkeit, die vielen Menschen zurzeit zu schaffen macht, eine Form gegeben. Dabei sind Lieder entstanden, die einen weiteren klanglichen Raum eröffnet haben, den man erkunden sollte! ‚Einsamkeit‘ ist zudem ein Thema, das auch nach der Corona-Zeit in vielen Bereichen eine Rolle spielt.<br><strong>Linda-Fay Hella &amp; Dei Farne</strong> haben elektronische und traditionelle Musik, experimentelle Elemente und Folk-Strukturen in einer Weise verbunden, wie ich es vorher noch nicht gehört hatte. Aus dem Zusammenspiel von Lindy-Fays ausdrucksvoller und variationsreicher Stimme mit diesen Elementen sind sphärische Klänge und erdende Melodien entstanden, die den besonderen Reiz dieses Albums ausmachen. <br>Dadurch, dass neben Synthesizern auch traditionelle Instrumente wie die Nyckelharpa (übrigens gespielt von WARDRUNA-Kollege <strong>John Stenersen</strong>) oder auch ein Harmonium genutzt werden, ist eine subtile Spannung zwischen Melancholie, Kälte, magischen Momenten und bedrängender Nähe entstanden. Eine Musik, in der das Erleben, Träume und mythischen Wesen eine (Klang-) Welt erhalten haben. <a href="https://metal-heads.de/reviews/islet-von-lindy-fay-hella-dei-farne/">(review)</a></p>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-echoes-of-north-.jpg" alt="christine kammerer echoes of north" class="wp-image-174260" style="width:468px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-echoes-of-north-.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-echoes-of-north--300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-echoes-of-north--520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading">„Echoes of North“ von Christine Kammerer</h3>



<p>Im July erschien das Debüt-Album von <strong>Christine Kammerer</strong>, die sonst mit JOTUNGER, ihrem “Dark-Folk-Projekt“ unterwegs ist. Aufgewachsen in einer musikalischen Familie und mit einem Hintergrund sowohl in klassischer Musik als auch im Heavy Metal, hat sie sich im Laufe der Zeit immer mehr mit Folk-Musik – und hier besonders mit keltischer Musik &#8211; auseinandergesetzt.<br>In ihrem Album <strong>„Echoes of North“</strong> macht sie die gemeinsamen Wurzeln zwischen Skandinavien und Schottland hörbar. Die 10 Lieder singt sie auf Dänisch, Englisch und Gälisch. Auch sonst gibt sie den Eigenheiten sowohl der skandinavischen als auch der schottisch-gälischen Musik viel Raum.<br>Gut gefallen hat mir, dass sie neben fröhlichen Melodien und hellen Arrangements, auch die dunklen Momente, die es im Leben gibt, vertont hat. Und das nicht nur in den Klageliedern, sondern auch in denen, die vom Nachhauskommen und Zuhause-Sein handeln. Wie ein roter Faden zieht sich der Gedanke, dass traurige, schwere, dunkle Momente zu unserem Leben gehören, durch das Album. Aber es gibt immer wieder diese stärkenden Augenblicke in denen ‚das Licht hervorbricht‘ und man sich wohlfühlt, sich zuhause, angenommen und angekommen fühlt. <br>Christine Kammerer hat mit dem Album auch gezeigt, dass es Themen und Geschichten gibt, die in allen Kulturen eine Rolle spielen, und dass Musik und die mit ihr verbundenen Emotionen eine universelle Sprache sind. <a href="https://metal-heads.de/reviews/echoes-of-north-von-christine-kammerer/">(review)</a></p>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/serendipitous-meeting-cover-review.jpg" alt="serendipitous meeting cover review" class="wp-image-178959" style="width:478px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/serendipitous-meeting-cover-review.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/serendipitous-meeting-cover-review-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/serendipitous-meeting-cover-review-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Serendipitous Meeting“ von STUBA, Skaidra Jančaitė &amp; Kjell Braaten</strong></h3>



<p>Musik in einer besonderen Form haben <strong>STUBA, Skaidra Jančaitė &amp; Kjell Braaten</strong> mit dem auch sonst ungewöhnlichen Album <strong>„Serendipitous Meeting“</strong> weitergegeben. Es ist – wie der Titel sagt -aus einer zufälligen Gelegenheit entstanden: nach einem Konzert trafen sich die Sängerinnen noch einmal im Haus von <strong>Kjell Braaten</strong>. Es wurde gesungen, die Lieder aufgenommen – und so ist das Album entstanden. <br>Bei der besonderen Gesangsform handelt es sich um Sutartinės. Sie sind eine alte Form mehrstimmiger Musik, die 2010 auf die<strong> Liste der immateriellen Kulturgüter</strong> der UNESCO aufgenommen wurde. Sie werden in der Regel von zwei, drei oder vier Sängerinnen vorgetragen.<br>Die Texte der Sutartinės erzählen von Dingen des Alltags, von Festen und von den Sorgen und Gedanken, die das Leben mit sich bringt. <br>Oft werden dabei menschliche Eigenschaften oder Emotionen durch Elemente der Natur ausgedrückt. Und so sind Lieder entstanden, die die Kreisläufe des Lebens und das damit verbundene Auf und Ab von Freude und Traurigkeit ausdrücken. <a href="https://metal-heads.de/reviews/serendipitous-meeting-von-stuba-skaidra-jancaite-kjell-braaten/">(review)</a></p>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/the-third-circle-rev.jpg" alt="the third circle rev &quot;I&quot;" class="wp-image-180182" style="width:499px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/the-third-circle-rev.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/the-third-circle-rev-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/the-third-circle-rev-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">„I“ von THE THIRD CIRCLE</h3>



<p>Um Zyklisches geht es auch in der Debüt-EP <strong>„I“</strong> von THE THIRD CIRCLE. THE THIRD CIRCLE sind ein Trio bestehend aus <strong>John Stenersen</strong> (WARDRUNA, GÅTE, BERGTATT), <strong>Anders Odden</strong> (CADAVER, CELTIC FROST) und <strong>Birger Mistereggen</strong>, also Musikern mit Erfahrungen in ganz unterschiedlichen musikalischen Richtungen.<br>Als <strong>Anders Odden</strong> 2020 lebensbedrohlich erkrankte, entwickelte er eine neue Beziehung zur Musik. Er wollte Musik machen, die persönlich, meditativ und sogar therapeutisch sein sollte. Und so experimentierte mit analogen Synthesizern und sammelte Naturklänge, indem er Aufnahmen insbesondere im Wald machte. Zusammen mit <strong>John Stenersen</strong> und <strong>Birger Mistereggen</strong> haben sie Musik aufgenommen, die zum Innehalten, Nachdenken einlädt, und auch eine Reise jenseits des Alltäglichen ermöglichen soll.<br>Die Stücke haben keine Titel (sondern sind nummeriert) und sind rein instrumental. Somit kann man sich von der Musik dorthin tragen lassen, wozu die Musik inspiriert, da weder Titel noch Texte eine Richtung vorgeben. <br>Das Prinzip von Wiederholung und Variation haben sie mit einem weiter werdenden Klangspektrum und unterschiedlichen rhythmischen Strukturen in vibrierenden Spiralen umgesetzt. Den Klang alter Instrumente und der Synthesizer haben sie in erdverbundenen, sphärischen und dissonanten Formen gebracht. Die Stücke klingen psychedelisch. Aber trotzdem ist die Verwurzelung im Konkreten durchgängig spürbar. <a href="https://metal-heads.de/reviews/the-third-circle-mit-debuet-ep-i/">(review)</a></p>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-1200x800.jpg" alt="mur_bandphoto3_AnnaMaggy" class="wp-image-180363" style="width:427px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-1536x1024.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-2048x1365.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-1320x880.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">„Múr“ von MÚR</h3>



<p>Und zum Ende des Jahres – und zum Schluss meine Auswahl – ein weiteres Debüt-Album. MÚR kommen aus Island. Schon bald nach ihrer Gründung haben sie die isländische <strong>Wacken Metal Battle</strong> gewonnen (2022) und beim internationalen Finale bei <strong>Wacken Open Air</strong> den vierten Platz belegt. Weiteres Aufsehen erhielten sie beim <strong>Soulcrusher Festival </strong>(2023).<br>Im November 2024 erschien das Album <strong>„Múr“</strong>. MÚR heißt ‚Mauer‘. Und die Band beschreibt ihre Musik dann auch als „eine Mauer aus Klang und Emotionen“. Sie verbinden atmosphärisch-apokalyptische Klanglandschaften, die von Naturgewalten inspiriert wirken. So gibt es rohe Strukturen und gleichzeitig einen facettenreichen Sound, in den neben jazzigen und elektronischen Klängen Elemente aus weiteren Genres einfließen. So ist eine faszinierende Mischung aus Post-Rock und progressiver Musik entstanden. <br>Neben Gitarren, Bass und Schlagzeug nutzen sie Synthesizer und Keytar. <strong>„Múr“</strong> ist ein aufregendes und interessantes Album mit vielen Details, cineastischen Passagen und wütenden Ausbrüchen. Mir haben insbesondere die experimentellen Passagen gut gefallen. Daher hoffe ich, dass sie diesen demnächst noch mehr Raum geben. <a href="https://metal-heads.de/reviews/mur-das-debuetalbum-von-mur/">(review)</a></p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;- english version </p>



<h2 class="wp-block-heading">My ‘Albums of the year 2024’</h2>



<h4 class="wp-block-heading"><br>ÁRSTIÐIR LÍFSINS, ROTTING CHRIST, ROCKET MEN, Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne, Christine Kammerer, <strong>STUBA, Skaidra Jančaitė &amp; Kjell Braaten</strong>, THE THIRD CIRCLE und MÚR<br></h4>



<p>2024 was another year with many releases, so it wasn&#8217;t easy for me to make a selection. There are albums that have accompanied me regularly since then, others in certain moods. The albums I have selected for this review are full of surprises, interesting structures and challenges, but also with elements of &#8218;recognition&#8216;. And that&#8217;s the mix I like.<br>And here we go: I&#8217;ve ordered the albums according to their release, because I couldn&#8217;t put them in order or say: this was the best album for me. They are too different for that and each album is special in its own way.<br>So &#8211; after being spoiled for choice &#8211; here are eight albums that provided me with some very special moments in 2024.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz.jpg" alt="árstiðir lífsins hermalausaz" class="wp-image-160991" style="width:503px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz-600x283.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/01/arstidir-lifsins-hermalausaz-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">“Hermalausaz” by ÁRSTIÐIR LÍFSINS</h3>



<p>The year began with <strong>“Hermalausaz”</strong> by ÁRSTIÐIR LÍFSINS. (The EP was already released on 21.12.2023, but I only &#8218;discovered&#8216; it shortly afterwards).<br>ÁRSTIÐIR LÍFSINS incorporate folk and ambient elements into a black metal structure and use classical musical instruments as well as those typical of the genre. The vocals range from guttural singing to choral singing and narration. The lyrics deal with themes from the world of Nordic legends. It is therefore fitting that the lyrics are written in Old Norse.<br><strong>“Hermalausaz”</strong> consists of two tracks, each about 20 minutes long. Black metal, folk, ambient and elements of classical music combine to create a multi-layered sound. The complexity of both the music and the lyrics is what makes them so fascinating and appealing.<br>The lyrics to the two tracks <strong>“Ýrr”</strong> and <strong>“Þistill”</strong> are inspired by skaldic poems from the Edda as well as inscriptions on rune stones. <a href="https://metal-heads.de/reviews/arstidir-lifsins-hermalausaz/">(review)</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/rotting-christ-pro-xristou-review.jpg" alt="rotting christ pro xristou review" class="wp-image-168739" style="width:512px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/rotting-christ-pro-xristou-review.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/rotting-christ-pro-xristou-review-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/05/rotting-christ-pro-xristou-review-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading">“Pro Xristou” by ROTTING CHRIST</h3>



<p>This was followed in May by <strong>“Pro Xristou”</strong> by ROTTING CHRIST. It is one of those albums that offer something new, surprising and familiar in an exciting mix.<br>After 35 years of band history, which musically ranges from grindcore to black metal, this is the 14th album. In their albums, ROTTING CHRIST have repeatedly dealt with different religious and philosophical currents, mysticism and ancient cultures.<br>Pro Xristou” is about the last pagan kings who wanted to defend their values and knowledge against the onslaught of Christianity. The confrontation and resistance of this wisdom against Christian ideas runs thematically through the album.<br>For me, <strong>“Pro Xristou”</strong> is the logical continuation of the album “The Heretics”. However, the songs on the album are even more rounded and powerful. It is probably their most atmospheric album, which is catchy and yet full of harshness.<a href="https://metal-heads.de/reviews/pro-xristou-von-rotting-christ/"> (review)</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/rocket-men-the-orbiter-sessions-rev.jpg" alt="rocket men the orbiter sessions rev" class="wp-image-170503" style="width:477px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/rocket-men-the-orbiter-sessions-rev.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/rocket-men-the-orbiter-sessions-rev-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/rocket-men-the-orbiter-sessions-rev-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading">“The Orbiter Sessions” by ROCKET MEN</h3>



<p>In June, ROCKET MEN took us back into the depths of space with <strong>“The Orbiter Sessions”</strong>.<br>ROCKET MEN call their genre ‘Drum and Space’. And that means: a unique fusion of rock drumming, atmospheric ‘spacey’ electric structures and rousing horn lines. Danceable, with jazz and techno elements and passages that could also be film music.<br>The contrast between organic drums and synthesiser is the special attraction. ROCKET MEN manage without lyrics, as the trumpet and saxophone take over the narration where they play melodies. In addition, the song titles already steer the imagination and interpretation in one direction.<br>ROCKET MEN describe the infinity of the universe with music that derives its vastness from the combination of the playful possibilities of synthesisers, a huge portion of groove and melodies with jazzy motifs.<br>I still really enjoy the album with its complex structures and full danceability!  <a href="https://metal-heads.de/reviews/the-orbiter-sessions-neues-album-von-rocket-men/">(review)</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/lindy-fay-hella-dei-farne-islet-cover.jpg" alt="lindy-fay hella &amp; dei farne islet cover" class="wp-image-172004" style="width:475px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/lindy-fay-hella-dei-farne-islet-cover.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/lindy-fay-hella-dei-farne-islet-cover-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/lindy-fay-hella-dei-farne-islet-cover-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading">“Islet” by Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne</h3>



<p>Many of you know Lindy-Fay Hella as part of WARDRUNA. The ideas for <strong>“Islet” </strong>were born during the coronavirus pandemic. The album by <strong>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farn</strong>e has given form to the feeling of loneliness that many people are currently experiencing. This has resulted in songs that have opened up another sonic space to explore! &#8218;Loneliness&#8216; is also a topic that plays a role in many areas even after the Corona period.<br><strong>Linda-Fay Hella &amp; Dei Farne </strong>have combined electronic and traditional music, experimental elements and folk structures in a way I hadn&#8217;t heard before. The interplay of Lindy-Fay&#8217;s expressive and varied voice with these elements has created spherical sounds and grounding melodies that make this album so appealing. <br>The fact that traditional instruments such as the nyckelharpa (played by WARDRUNA colleague <strong>John Stenersen</strong>) and a harmonium are used alongside synthesizers creates a subtle tension between melancholy, coldness, magical moments and oppressive closeness. A music in which experience, dreams and mythical beings have been given a (sound) world. <a href="https://metal-heads.de/reviews/islet-von-lindy-fay-hella-dei-farne/">(review)</a></p>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-echoes-of-north-.jpg" alt="christine kammerer echoes of north" class="wp-image-174260" style="width:461px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-echoes-of-north-.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-echoes-of-north--300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/07/christine-kammerer-echoes-of-north--520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading">“Echoes of North” by Christine Kammerer</h3>



<p>July saw the release of the debut album by <strong>Christine Kammerer</strong>, who is otherwise on the road with JOTUNGER, her “dark folk project”. Having grown up in a musical family and with a background in both classical music and heavy metal, she has become increasingly involved with folk music &#8211; and Celtic music in particular &#8211; over the years.<br>In her album <strong>“Echoes of North”,</strong> she makes the common roots between Scandinavia and Scotland audible. She sings the 10 songs in Danish, English and Gaelic. She also gives a lot of space to the peculiarities of both Scandinavian and Scottish Gaelic music.<br>I liked the fact that, in addition to cheerful melodies and light arrangements, she has also set the dark moments that exist in life to music. And not just in the laments, but also in the songs about coming home and being at home. The idea that sad, difficult, dark moments are part of our lives runs like a red thread through the album. But there are always those strengthening moments when &#8218;the light breaks through&#8216; and you feel at ease, at home, accepted and arrived. With this album, <strong>Christine Kammerer</strong> has also shown that there are themes and stories that play a role in all cultures and that music and the emotions associated with it are a universal language. <a href="https://metal-heads.de/reviews/echoes-of-north-von-christine-kammerer/">(review)</a></p>



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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/serendipitous-meeting-cover-review.jpg" alt="serendipitous meeting cover review" class="wp-image-178959" style="width:468px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/serendipitous-meeting-cover-review.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/serendipitous-meeting-cover-review-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/10/serendipitous-meeting-cover-review-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading">“Serendipitous Meeting” by STUBA, Skaidra Jančaitė &amp; Kjell Braaten</h3>



<p>STUBA, Skaidra Jančaitė &amp; Kjell Braaten have passed on music in a special form with the album “Serendipitous Meeting”, which is also unusual in other respects. As the title suggests, it was the result of a chance meeting: after a concert, the singers got together again at Kjell Braaten&#8217;s house. They sang and recorded the songs &#8211; and that&#8217;s how the album came about. <br>The special form of singing is sutartinės. They are an ancient form of polyphonic music that was added to UNESCO&#8217;s list of intangible cultural assets in 2010. They are usually performed by two, three or four female singers.<br>The lyrics of the sutartinės tell of everyday life, celebrations and the worries and thoughts that life brings with it. Human characteristics or emotions are often expressed through elements of nature. And so songs have been created that express the cycles of life and the associated ups and downs of joy and sadness. <a href="https://metal-heads.de/reviews/serendipitous-meeting-von-stuba-skaidra-jancaite-kjell-braaten/">(review)</a></p>



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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="340" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/the-third-circle-rev.jpg" alt="the third circle rev &quot;I&quot;" class="wp-image-180182" style="width:450px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/the-third-circle-rev.jpg 720w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/the-third-circle-rev-300x142.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/the-third-circle-rev-520x245.jpg 520w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading">“I” by THE THIRD CIRCLE</h3>



<p>The debut EP<strong> “I” </strong>by THE THIRD CIRCLE is also about the cyclical. THE THIRD CIRCLE are a trio consisting of <strong>John Stenersen</strong> (WARDRUNA, GÅTE, BERGTATT), <strong>Anders Odden</strong> (CADAVER, CELTIC FROST) and <strong>Birger Mistereggen</strong>, musicians with experience in very different musical directions.<br>When <strong>Anders Odden</strong> fell seriously ill in 2020, he developed a new relationship with music. He wanted to make music that was personal, meditative and even therapeutic. And so he experimented with analogue synthesizers and collected natural sounds by making recordings, especially in the forest.Together with <strong>John Stenersen</strong> and Birger Mistereggen, they have recorded music that invites you to pause, reflect and take a journey beyond the everyday.<br>The pieces have no titles (but are numbered) and are purely instrumental. This means that you can let the music take you wherever it inspires you to go, as neither the title nor the lyrics provide any direction.<br>They have realised the principle of repetition and variation with a widening sound spectrum and different rhythmic structures in vibrating spirals. They have transformed the sound of old instruments and synthesisers into earthy, spherical and dissonant forms. The pieces sound psychedelic. Nevertheless, the roots in the concrete are palpable throughout. <a href="https://metal-heads.de/reviews/the-third-circle-mit-debuet-ep-i/">(review)</a></p>



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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-1200x800.jpg" alt="mur_bandphoto3_AnnaMaggy" class="wp-image-180363" style="width:430px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-1536x1024.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-2048x1365.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/11/mur_bandphoto3_AnnaMaggy-1320x880.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading">“Múr” by MÚR</h3>



<p>And at the end of the year &#8211; and my final selection &#8211; another debut album. MÚR come from Iceland. Soon after their formation, they won the Icelandic <strong>Wacken Metal Battle</strong> (2022) and took fourth place in the international final at <strong>Wacken Open Air</strong>. They attracted further attention at the <strong>Soulcrusher Festival</strong> (2023).<br>The album <strong>“Múr”</strong> was released in November 2024. MÚR means ‘wall’. And the band describes their music as ‘a wall of sound and emotion’. They combine atmospheric, apocalyptic soundscapes inspired by the forces of nature. There are raw structures and at the same time a multi-faceted sound that incorporates elements from other genres alongside jazzy and electronic sounds. The result is a fascinating mixture of post-rock and progressive music. In addition to guitars, bass and drums, they use synthesisers and keytar. <br>“Múr” is an exciting and interesting album with lots of details, cinematic passages and furious outbursts. I particularly liked the experimental passages. I therefore hope that they will give them even more space in the near future.<a href="https://metal-heads.de/reviews/mur-das-debuetalbum-von-mur/">(review)</a></p>
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		<title>&#8222;Islet&#8220; von Lindy-Fay Hella &#038; Dei Farne</title>
		<link>https://metal-heads.de/reviews/islet-von-lindy-fay-hella-dei-farne/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jun 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA["Islet"]]></category>
		<category><![CDATA[Hildring]]></category>
		<category><![CDATA[John Stenersen]]></category>
		<category><![CDATA[Lindy-Fay Hella & Dei Farne]]></category>
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					<description><![CDATA[Lindy-Fay Hella &#38; Dei Farne haben am 22.März 2024 das Album &#8222;Islet&#8220; veröffentlicht (English version below) Gestern konntet ihr das Interview mit Lindy-Fay Hella lesen, in dem wir über ihren musikalischen Hintergrund und auch&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne haben am 22.März 2024 das Album &#8222;Islet&#8220; veröffentlicht</h3>



<h4 class="wp-block-heading">(English version below)</h4>



<p>Gestern konntet ihr das <a href="https://metal-heads.de/behind-the-scenes/interview-mit-lindy-fay-hella/">Interview</a> mit Lindy-Fay Hella lesen, in dem wir über ihren musikalischen Hintergrund und auch über <strong>„Islet“</strong> gesprochen haben.<br>Und hier wie angekündigt die Review zum Album.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Islet“</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-172005" style="width:218px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne veröffentlichten am 22.März 2024 das Album <strong>„Islet“.</strong> Es ist nach <strong>„Hildring“</strong> (2001) das zweite Album des norwegischen Duos. Bereits 2019 ist Lindy-Fay Hella, die viele von euch als Mitglied von WARDRUNA kennen, mit ihrem ersten Solo-Album „Seafarer“ ihren eigenen Ideen gefolgt. &nbsp;<br>Die Musik für <strong>„Islet“</strong> entstand zum überwiegenden Teil während der Corona-Zeit.<strong> Lindy-Fay Hella</strong> und <strong>Roy Ole Førland</strong> haben in der Musik die Gedanken und Emotionen eingefangen, die in der Isolation entstanden sind.</p>



<p>Die Texte sind erst später hinzugekommen. Lindy-Fay wählte Portugal, ein Land, das sie noch nicht kannte, um sich inspirieren zu lassen. Sie ließ die Dinge auf sich zukommen und entdeckte dann eine kleine Insel (was dem Album den Namen gab) von der der sie fasziniert war. Diese kleine Insel im Ozean war ein magischer Ort für &nbsp;sie und ein Symbol dafür, dass es auch in einem Meer der Einsamkeit, feste und magische Orte gibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Melancholie und magische Momente</h3>



<p>Das war mein erster Eindruck vom Album: es ist melancholisch, manchmal kühl und abweisend und dann wieder so nah, dass es bedrängend wirkt. Gleichzeitig ist es voller magischer Momente und Klängen wie nicht von dieser Welt.<br>Die Isolation hat vielleicht auch die Beachtung der Sinneseindrücke, die bei einem Spaziergang am Meer besonders spürbar werden, verstärkt. Die Musik nimmt das Gefühl von Sonne, Wind und Salzwasser auf der Haut, des Geruchs des Meeres, das Rauschen der Wellen mit auf. Und wer einmal bei Vollmond am Meer stand, wenn sich das Wasser mit der Ebbe zurückzieht oder der Flut zurückkehrt, hat dies vielleicht auch als magische Momente wahrgenommen.<br>Aber nicht nur das Erleben der Sinne spielt eine Rolle, sondern auch Träume – und ganz im Sinne folkloristischer Tradition – mythische Wesen und mysteriöse Orte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sphärische Klänge, erdende Melodien und ausdrucksstarker Gesang</h3>



<p>Die Wirkung der Musik hat viel damit zu tun, dass hier verschiedene musikalische Ideen und Ansätze zusammenkommen. Und hier sind elektronische und folkloristische Elemente eine Verbindung eingegangen, die ungewöhnlich ist.<br>Synthesizer und die variationsreiche und ausdrucksstarke Stimme von Lindy-Fay Hella bilden die Basis und das Gerüst der Lieder. Dies wird mit Melodien, die von traditionellen Instrumenten gespielt werden, ausgefüllt.<br>Das Zusammenspiel und der gleichzeitige Kontrast der Präzision und sphärischen Klänge der Synthesizer mit der Bodenständigkeit und Wärme von Nyckelharpa, Hurdy-Gurdy und Harmonium macht die Spannung und den Reiz dieser Verbindung aus. Dadurch war es möglich, sowohl die Einsamkeit als auch das Verbundensein mit der Umgebung auszudrücken.<br>Lindy-Fay Hella nutzt alle Möglichkeiten der Stimme. Flüstern, sanfte Melodien, ätherischen Gesang, der über allem schwebt. Aber sie klingt auch bissig, kraftvoll und unheimlich. Losgelöst und dabei verletzlich, wobei sie zeitweise eine bedrängende Nähe herstellt.<br>Mit dem Text ist sie sehr sparsam umgegangen. Man kann sich auf die Musik einlassen und die Worte und Textzeilen als Impulse für eigene Gedanken nutzen,</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-1200x800.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne islet 2" class="wp-image-172008" style="width:357px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-1536x1025.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-2048x1366.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-1320x880.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


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<h3 class="wp-block-heading">Islet &#8211; Inselchen</h3>



<p>Das Intro <strong>„Sintra“</strong> nimmt uns mit an den Strand. Das Wasser wird gurgelnd an die kleine Insel herangespült. Stimmen klingen drängend und lockend aus der Ferne. Eine melancholische, traurige Melodie erzählt von Einsamkeit. All das klingt unwirklich, nicht von dieser Welt.</p>



<p>In <strong>„Dark Water“</strong> spannen Synthesizer und Hammondorgel einen Bogen über das weite Meer und den endlosen Himmel. Die Trommeln sind wie das Licht am Horizont, am Ende der Welt, das gleichzeitig auch der Anfang ist.</p>



<p>Feen, Trolle, mythische Wesen – wir können sie nicht sehen, aber spüren ihre Gegenwart oder hören ihr Flüstern. Um sie geht es in <strong>„Whisper“</strong>. Ob es diese Wesen gibt oder nicht, ob man an sie glaubt oder auch nicht: jede Kultur hat Geschichten über sie. Und mit ihnen sind Ideen, Vorstellungen, Fragen und Antworten verbunden, die diese Kultur prägen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>In unserer gierigen Zeit, in der die kalten Hände des Kapitalismus alles an sich reißen, was in Sicht ist, ist die Existenz dieser Kreaturen bedroht”, </p>
<cite>sagt Lindy-Fay</cite></blockquote>



<p>Daher ist ihr Flüstern hier wohl so eindringlich und erinnert an das Flüstern in der Luft, in den Bergen, im Wald auf das wir vielleicht wieder mehr hören sollten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Traum reisen</h3>



<p><strong>„Low Water“</strong> erzählt von den Gezeiten, ihrer Energie und Wirkung. Wenn man am Ufer des Meeres steht, sieht man, wie das Wasser Dinge heranbringt und bei seinem Rückgang andere zum Vorschein kommen.<br>In einer mondhellen Nacht wirkt dies unwirklich und kraftvoll zugleich. Die Geschichten, uralten Sagen von Menschen und Städten, die vom Meer verschlungen werden.<br>Und so tanzt Lindy-Fay Hellas Stimme mit der Melodie der Drehleier (gespielt von <strong>John Stenersen</strong>) im Mondlicht.</p>



<p><strong>„Slowly The Light Dies Out“</strong> ist ein melancholisches Lied, das mit einer sanften, fast zerbrechlichen Stimme gesungen wird. Sphärische Klänge begleiten dies wie Sternschnuppen, die am Himmel auftauchen.</p>



<p>In <strong>„Like The Star“</strong> machen die intensive Stimme und die energetische Perkussion Mut, zu träumen und nach dem Unbekannten zu greifen. Sterne verglühen, so wie Träume vergehen. Aber es gibt neue Universen zu entdecken und weitere Träume umzusetzen.</p>



<p>Vielschichtige Klänge, nachdrückliches Drumming mit vielen Wechseln im Tempo, ein etwas unheimlicher, teilweise verzerrter Gesang, Atemgeräusche. So klingen Anspannung und Wut, die entstehen, wenn nichts von dem, was man macht, in den Augen der anderen richtig ist. <strong>„Don’t Do Right“</strong> – hör‘ auf dich selbst und mach‘ etwas nicht nur, weil es richtig für die anderen ist.</p>



<p><strong>„Furnas“</strong> ist im Vergleich zum vorangegangenen Lied eher ruhig und meditativ. Sanft weist der Gesang darauf hin, dass innere und äußere Welt verbunden werden können, wenn man auf sein Herz achtet. Und doch klingt Lindy-Fay so verloren, das man rufen möchte: du bist nicht allein, ich bin hier!</p>



<p>So melancholisch, teilweise traurig, voller Einsamkeit wie das Album bisher klang, bleibt es auch bis zur letzten Note. Doch <strong>„The Fluttering Sail“</strong> hat neben Momenten, in denen der Schmerz noch einmal hervorbricht, auch Versöhnliches und Zuversicht. Denn es gibt immer etwas, das uns davor bewahrt, unterzugehen. Mit ruhiger werdendem Herzschlag enden Song und Album.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Zeit wegschieben, um dem Tag zu entkommen</h3>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-171964" style="width:193px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1320x1320.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p><strong>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne</strong> haben nicht nur ihr Erleben der Isolation während der Pandemie mit uns geteilt, sondern auch gezeigt, wie wichtig es ist, auf sich zu hören, wahrzunehmen, sich mitzuteilen und im Austausch zu bleiben.<br>Daraus ist etwas Neues entstanden. Denn diese Art der Verbindung von elektronischer und traditioneller Musik, von experimentellen Formen mit Folk-Elemente zu atmosphärischen Klängen hatte ich bis dahin noch nicht gehört.</p>



<p>Besonders berührt und beeindruckt hat mich der Gesang. Mal zart, sirenenhaft dann wieder energisch, bestimmend. Hier werde ich direkt angesprochen und in die Gedanken und Emotionen eingebunden. Die Direktheit kommt auch dadurch zustande, dass die Klangschichten komplex sind und die Stimme und die traditionellen Musikinstrumente ungeschönt in ihrem Klang belassen wurden. Der Kontrast zwischen der Bodenständigkeit und Wärme der traditionellen Instrumente und der Präzision der Synthesizer macht viel von der Spannung der Lieder aus.<br><br>Dieses Album hat dem Gefühl der Einsamkeit, die vielen Menschen zurzeit zu schaffen macht, eine konkrete Form gegeben. Dabei sind Lieder entstanden, die einen weiteren klanglichen Raum eröffnet haben, den man erkunden sollte!</p>



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<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="LINDY-FAY HELLA &amp; DEI FARNE - &quot;Low Water&quot; (official visualiser) 2024" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/jE97vwooeJE?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Yesterday you could read the interview with <strong>Lindy-Fay Hella</strong>, in which we discussed her musical background and also about the new album.</p>



<p><strong>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne</strong> released the album <strong>&#8222;Islet&#8220;</strong> on March 22, 2024. It is the second album by the Norwegian duo, following <strong>&#8222;Hildring&#8220;</strong> (2001). Already in 2019, Lindy-Fay Hella, known to many of you as a member of WARDRUNA, followed her own ideas with her first solo album <strong>&#8222;Seafarer&#8220;.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-172005" style="width:198px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet-1320x1320.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/cover-Lindy-Fay-Hella-Dei-Farne-Islet.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p>The music for <strong>&#8222;Islet&#8220;</strong> was largely created during the COVID-19 period. Lindy-Fay Hella and Roy Ole Førland captured the thoughts and emotions that arose during isolation in their music. The lyrics came later. Lindy-Fay chose Portugal, a country she had not known before, to seek inspiration. She let things come to her and discovered a small island (which gave the album its name) that fascinated her. This small island in the ocean was a magical place for her and a symbol that even in a sea of loneliness, there are firm and magical places.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Melancholy and Magical Moments</h3>



<p>That was my first impression of the album: it is melancholic, sometimes cold and unwelcoming, and then so close that it feels oppressive. At the same time, it is full of magical moments and sounds as if from another world.<br>Isolation may have also heightened the awareness of sensory impressions, which become particularly noticeable during a walk by the sea. The music captures the feeling of sun, wind, and saltwater on the skin, the smell of the sea, and the sound of the waves. And anyone who has stood by the sea during a full moon, when the water recedes with the ebb or returns with the flow, might have also perceived this as magical moments. <br>But not only the experience of the senses plays a role but also dreams – and in the spirit of folkloric tradition – mythical beings and mysterious places.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spherical Sounds, Grounded Melodies, and Expressive Vocals</h3>



<p>The effect of the music has much to do with the combination of different musical ideas and approaches. Here, electronic and folkloric elements have formed an unusual connection. Synthesizers and the varied and expressive voice of Lindy-Fay Hella form the basis and framework of the songs. This is filled with melodies played by traditional instruments. <br>The interplay and simultaneous contrast of the precision and spherical sounds of the synthesizers with the earthiness and warmth of the nyckelharpa, hurdy-gurdy, and harmonium create the tension and appeal of this combination. This allowed both loneliness and connectedness with the surroundings to be expressed.</p>



<p>Lindy-Fay Hella uses all the possibilities of the voice. Whispering, gentle melodies, ethereal singing that hovers above it all. But she also sounds biting, powerful, and eerie. Detached yet vulnerable, sometimes creating an oppressive closeness.<br>She is very sparing with the text. You can immerse yourself in the music and use the words and lines of text as impulses for your own thoughts.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-1200x800.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne islet 2" class="wp-image-172008" style="width:325px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-1200x800.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-768x512.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-1536x1025.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-2048x1366.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09740_-1-1320x880.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Islet &#8211; Little Island</h3>



<p>The intro <strong>&#8222;Sintra&#8220;</strong> takes us to the beach. Water is gurgling against the small island. Voices sound urging and enticing from a distance. A melancholic, sad melody tells of loneliness. All of this sounds unreal, not of this world.</p>



<p>In <strong>&#8222;Dark Water&#8220;</strong>, synthesizers and Hammond organ span across the vast sea and endless sky. The drums are like the light on the horizon, at the end of the world, which is also the beginning.</p>



<p>Fairies, trolls, mythical beings – we cannot see them, but feel their presence or hear their whispers. This is what <strong>&#8222;Whisper&#8220;</strong> is about. Whether these beings exist or not, whether one believes in them or not: every culture has stories about them. And with them come ideas, imaginations, questions, and answers that shape that culture.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;In our greedy times, where the cold hands of capitalism seize everything in sight, the existence of these creatures is threatened&#8220; </p>
<cite>says Lindy-Fay</cite></blockquote>



<p>Hence, their whispering here is so insistent, reminding us of the whispers in the air, in the mountains, in the forest that we should perhaps listen to more.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Travel in you dreams</h3>



<p><strong>&#8222;Low Water&#8220;</strong> tells of the tides, their energy and effect. When you stand on the shore of the sea, you see how the water brings things in and reveals others as it recedes. In a moonlit night, this appears both unreal and powerful. The stories, ancient legends of people and cities swallowed by the sea. And so, Lindy-Fay Hella&#8217;s voice dances with the melody of the hurdy-gurdy (played by <strong>John Stenersen</strong>) in the moonlight.</p>



<p><strong>&#8222;Slowly The Light Dies Out&#8220;</strong> is a melancholic song sung with a gentle, almost fragile voice. Spherical sounds accompany this like shooting stars appearing in the sky.</p>



<p>In <strong>&#8222;Like The Star&#8220;</strong>, the intense voice and energetic percussion encourage dreaming and reaching for the unknown. Stars burn out, just as dreams fade. But there are new universes to discover and more dreams to realize.</p>



<p>Multifaceted sounds, insistent drumming with many tempo changes, a somewhat eerie, partly distorted voice, breathing sounds. This is how tension and anger sound when nothing one does is right in the eyes of others. <strong>&#8222;Don’t Do Right&#8220;</strong> – listen to yourself and do something not just because it is right for others.</p>



<p><strong>&#8222;Furnas&#8220;</strong> is relatively calm and meditative compared to the previous song. The gentle singing suggests that inner and outer worlds can be connected when one pays attention to their heart. Yet Lindy-Fay sounds so lost that one wants to call out: you are not alone, I am here!</p>



<p>As melancholic, partly sad, and full of loneliness as the album has sounded so far, it remains until the last note. But <strong>&#8222;The Fluttering Sail&#8220;</strong> has, alongside moments where the pain breaks through once more, also reconciliation and hope. For there is always something that prevents us from going under. The song and album end with a calm heartbeat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;I pushed the time away to escape from this day</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-171964" style="width:206px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1320x1320.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p><strong>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne</strong> have not only shared their experience of isolation during the pandemic with us but also shown how important it is to listen to oneself, to perceive, to communicate, and to stay in exchange.<br>Something new has emerged from this. For this kind of combination of electronic and traditional music, of experimental forms with folk elements to create atmospheric sounds, I had not heard before.</p>



<p>What particularly touched and impressed me was the singing. Sometimes delicate, siren-like, then again energetic, commanding. Here I am directly addressed and involved in the thoughts and emotions. The directness also comes from the fact that the sound layers are complex and the voice and traditional musical instruments are left unadorned in their sound. The contrast between the earthiness and warmth of the traditional instruments and the precision of the synthesizers creates much of the tension in the songs.</p>



<p>This album has given a concrete form to the feeling of loneliness that many people are currently struggling with. Songs have been created that have opened up another sound space, which should be explored!</p>



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		<title>Interview mit Lindy-Fay Hella</title>
		<link>https://metal-heads.de/behind-the-scenes/interview-mit-lindy-fay-hella/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[behind the scenes]]></category>
		<category><![CDATA["Islet"]]></category>
		<category><![CDATA[Iver Sandøy]]></category>
		<category><![CDATA[John Stenersen]]></category>
		<category><![CDATA[Lindy-Fay Hella & Dei Farne]]></category>
		<category><![CDATA[Wardruna]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview with Lindy-Fay Hella (Lindy-Fay Hella &#38; Dei Farne, WARDRUNA) (die deutsche Übersetzung findet ihr unter dem Original) Hey Lindy-Fay, It is very nice that you are taking the time to answer a few&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Interview with Lindy-Fay Hella (Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne, WARDRUNA)</h3>



<h5 class="wp-block-heading">(die deutsche Übersetzung findet ihr unter dem Original) </h5>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-800x1200.jpg" alt="Lindy-Fay Hella" class="wp-image-171962" style="width:224px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-768x1151.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-1025x1536.jpg 1025w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-1366x2048.jpg 1366w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-1320x1979.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-scaled.jpg 1708w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p><strong>Hey Lindy-Fay, It is very nice that you are taking the time to answer a few questions for me. In March this year, you released your third album, “Islet.” As I prepared for the interview, I immediately had many questions. I am always interested in how someone came to music, and which influences (people, other musicians, experiences) contributed to that journey. And specifically in your case, what role singing/your voice plays.</strong></p>



<p>Thank you very much Birgit for your interest in my musical projects and the latest album, Islet, created with Dei Farne.</p>



<p><strong>The press release for “Islet” mentions, among others: for fans of Depeche Mode, Chelsea Wolfe, Kælan Mikla, Einstürzende Neubauten, Eivør, Ivar Bjørnson &amp; Einar Selvik.</strong> T<strong>his is a broad spectrum, ranging from electronic music to gothic, synthpunk, and folk in a broader sense. How would you describe your music (especially concerning the new album)?<br>Where does it stand in this spectrum?</strong></p>



<p>I would like to use the words from some of our listeners who says Islet is a melancholic album. It certainly is, but not without a glimpse of light here and there. <br>Roy Ole Førland and I wanted to keep the kind of coldness and the feeling of being alone on this album. We created the music together by sending ideas to each other, mainly during the Corona times. &#8222;Islet&#8220; is synth and vocal-based, since these are our main instruments and what we solidly used when creating. Drums (additional to the programmed ones), Nyckelharpa and Hurdy Gurdy have been added later, to get some kind of warmth and humanity to some of the songs. It is difficult for me to say where it stands on the spectrum, but maybe like dark, melodic synth and vocal-based music?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Walking in Circles to Boney M. </h3>



<p><strong>You started making music at an early age. I read that you grew up in a household with a lot of music and initially played a Hammond organ. What are the first &#8218;musical&#8216; moments that you would say shaped you or that you particularly remember?</strong></p>



<p>I still remember when I was walking in circles around the heater that stood in the middle of the living room in my Father&#8217;s house, listening to music. It was in the late 70s and it was kind of a dance I guess, while keeping warm at the same time. The house was not isolated back then, you know. Boney M was one of my favourites and I still remember the pure joy when a song that I liked came out of the speakers. What got me into synths though, was Depeche Mode. I was sitting in a car, on a very boring road and suddenly &#8222;A question of time&#8220; was on the cassette player. I was totally mesmerised to a degree that I can remember what part of the road we were at when the song came on. It was at a place called Isdalstø.</p>



<p><strong>So Depeche Mode impressed you and sparked your enthusiasm for electronic music.<br>How do you feel when you listen to these songs today (if you still do)?</strong></p>



<p>I am still listening to them, but mainly the earliest albums, with my favourite &#8220; Black Celebration&#8220; included. I am feeling that I am listening to something Avant Garde and something very unique.</p>



<p><strong>Then the music of Depeche Mode and the impression that this is something unique was the reason why you wanted to play synthesiser? What fascinated you about the synthesizer that it still plays an important role today?</strong></p>



<p>Yes, that is true. I also listened a lot to Vangelis and Jean Michelle Jarre though. It still plays an important role for me. I think it has to do with the many possibilities synths have, but also the fact that you can get a very precise, industrial sound and deep bases that are unique for this instrument.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;You have to sing!&#8220;</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-800x1200.jpg" alt="Lindy-Fay Hella" class="wp-image-171961" style="width:228px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-768x1151.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-1025x1536.jpg 1025w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-1366x2048.jpg 1366w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-1320x1979.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-scaled.jpg 1708w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p><strong>Your cousin Ingolf Hella Torgersen is said to be responsible for getting you to start singing.How or with what did he convince you?</strong></p>



<p>It was actually Ingolf who has done some of the Drums on prior albums and my cousin, Roy Thomassen, who is to blame for my singing. He is like my older brother and I spent a lot of time with him when growing up. I was very shy when I was little and only played the piano, and never sang. He simply said: &#8222;You have to sing Lindy-Fay, one day you will travel the world and sing, I just know it!&#8220; So, he played music to me with some of the great singers from the 50s-60s, Brenda Lee and Connie Francis among others and continued to do so, until I finally sang. The feeling of &#8222;speaking out&#8220; was tremendous and I am happy that my cousin Roy did not give up on me.</p>



<p><strong>The voice then increasingly became a means of expression/an instrument for you. What does the voice enable you to express that cannot be achieved with the synthesizer?</strong></p>



<p>With the voice, you can deliberately use the resonance of your own body, to manipulate the sound. However, synths have been an inspiration for me vocally as well. On certain synths, there are filters you can use, to change the sound itself, how sharp or dulled you want it, the attack, sustain and release. All this you can do with the voice as well, except from the extreme low and high sounds.</p>



<p><strong>During your studies, you sang in a punk band. You also had classical singing lessons and learned different singing techniques. Which experiences that you made during this time still play a role for you today?</strong></p>



<p>Oh yes, it still does. My teacher, Benedicte Sjøvold, &nbsp;who I still visit from time to time, is excellent. She is one of the teachers at the Grieg Academy in Bergen. Although I was learning classical singing at that time I started with her, she was and is very alternative and accepted my different look at things. I do take with me the exercises of the voice, that are more classical, but for most part sing in another way.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ULLAN GENSER</h3>



<p><strong>You then sang in the duo ULLAN GENSER with Arne Sandvoll. Here, electronic music was already an important element. Why didn&#8217;t you continue with the project? I couldn&#8217;t find an album, but two cool videos.</strong></p>



<p>Ullan Gensa is still existing, it is just that Arne and I are very much the same when it comes to making music. We both make a lot of things but are not tidy individuals. So, all the songs where I also play synth and harmonium are lying unfinished here and there on different computers. We plan to gather it up, mixed and mastered at one point though, especially after I was stopped by a guy outside a record shop a while ago, asking me &#8222;Are you not the one from ULLAN GENSA? Please, you guys have to release that stuff!&#8220; He had been to one if our few concerts in Bergen at the beginning of 2000. ULLAN GENSA is also the reason why Arne and I are in WARDRUNA. Einar was in the audience back then too.</p>



<p><strong>Since the early 2000s, you have been part of WARDRUNA. Here, you not only sing but also contribute to the melodies you sing. Why was it later important for you to release your own album? Were these ideas you had had for a long time that were just &#8218;ripe&#8216; to be realized at that time?</strong></p>



<p>It is only because I finally felt the urge to release something since I needed to climb out of my comfort zone. I have always participated in different musical projects, so in a way, it was just the first time presenting something under my own name, the &#8222;Seafarer&#8220; album. It was supposed to be an acapella, but I changed my mind. Some of the songs you can hear on Soundcloud in its raw state though, before going into studio with Herbrand Larsen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Seafarer&#8220; and &#8222;Hildring</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="210" height="209" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne hildring cover" class="wp-image-118744" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover.jpg 210w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover-80x80.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></figure></div>


<p><strong>In “Seafarer,” released in 2019, I like the interplay and also the contrast between the electronic elements and your &#8218;organic&#8216; voice. And the longing and a kind of curiosity expressed in the songs. What longings found their expression here? Or did other aspects play a role for you? Where did the inspiration for the music and lyrics come from?</strong></p>



<p>I have to be honest and say that the final push that made me make and release this album, was the suicide of my dear friend, Thomas Dakota. I was absolutely devastated, and the song &#8222;Seafarer&#8220; is written to him. The whole album is in memory of him. Still, there are moments when I take a break in whatever I am doing at the moment, sending thoughts of &#8220; wherever you are in the Universe dear Thomas Dakota, I wish you all the best. You are beautiful and will forever be loved!&#8220;</p>



<p><strong>This is a sad and at the same time touching story. I will now listen to the album differently. Then, in 2021, “Hildring” followed. In my review, I wrote that the album seems to be a constant search for the unknown and is full of curiosity about what nature, the past, dreams, and the universe have to offer.<br>Did I understand that correctly? Do these aspects play a role? Are you a curious person?</strong></p>



<p>You understood it perfectly and yes, I am a very curious person. The world has so much to it. More than it is possible to understand and that&#8217;s what makes it irresistible to me. I always want to see what is behind the hill or at the end of the Ocean. And a dream of mine would be to enter a Spaceship, travel through the Galaxies, and just look at stuff.</p>



<p><strong>This year, “Islet” was released. I find it to be a very melancholic album. Melancholy has also played a role in the previous albums. But in “Islet,” it seems to be combined with loneliness, longing, and loss. “Slowly the Light Dies Out” sounds to me not only of loneliness but also of isolation. What does this song mean to you?</strong></p>



<p>Haha, yes! You also find it melancholic, that&#8217;s just perfect! We have heard that from several of our listeners. The lyrics for &#8222;Slowly the light dies out&#8220; is written by my cousin on &#8222;Islet&#8220; for this song. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fairy Tales</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-1200x1200.jpg" alt="Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne" class="wp-image-171963" style="width:207px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-1320x1320.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p><strong>Have the lyrics been there first and then the music? Or is it that you have the music and then &#8217;search&#8216; for lyrics?</strong></p>



<p>Yes, I always have the melody before the words come. When making the melody for “Slowly the Light Dies Out” I was thinking of the story &#8220; Little Match Girl &#8220; by H.C Andersen. It is one of my favourite fairy tales and the only one that makes me cry every time I read it. Roy&#8217;s words fitted perfectly to.this state of mind and when telling him what the song was actually about, he said; &#8220; But, that was my Mother&#8217;s favourite story as well.&#8220; My beloved aunt, Kari, died some years ago, so it warmed my heart to hear that we shared the same favourite fairytale.</p>



<p><strong>Overall, you have been &#8217;sparing&#8216; with words on the album. Where do the other lyrics come from? What inspired you? What role do words play in your music/in connection with the music? To me, they have given shape to the emotions you express with the music on “Islet.”</strong></p>



<p>A lot of time is usually used to get the right words for the album. I like to find simple and few words, since I feel that then it can grow different kinds of stories out from those words, depending on the listeners. Those words have to be just right though. I usually do long walks, just observing things, but also take inspiration from meeting with people and so on. And of course, the unknown, the mystery of the Universe. The impressions from a journey for example. It can take months before stories take shape in my mind.</p>



<p><strong>In all your albums, your voice is the mediator, the connecting element between ideas, between rhythm and melody, between music and words. And at the same time, a distinctive, defining element. What particularly impresses me is not only the range and variability in which you use your voice but also the intensity and breadth. Sometimes your voice is very intimate, and then again it fills the space and sounds as if you are trying to bring something distant into focus. Does classical singing and the different singing techniques and forms help you with this?</strong></p>



<p>Classical technique and training has helped to preserve and stretch the voice I think, but it is actually the freedom of totally breaking free from the Classical that has personally given me the most. I discovered by listening to Tribal music around the world, that the sound is more &#8222;direct&#8220; almost like an extension of your speaking voice. Sometimes almost shouting, but not quite. In classical singing, this is not accepted, but to me the &#8222;tribal&#8220; sound felt much more natural in my body. I appreciate all kinds and styles of voice production though.</p>



<p><strong>Are traditions important to you?</strong></p>



<p>It is important to keep traditions and treasure them, but also to be open to new impulses</p>



<h3 class="wp-block-heading">Breathing, sound of voice and singing</h3>



<p><strong>There are melodies on “Islet” that sound folkloric not only through the instruments used. E.g., Nyckelharpa played by John Stenersen). For me, part of the tension in the songs lies in the combination of folk elements and electronic components. How much has folklore &#8211; be it stories or music &#8211;  influenced or even shaped you?</strong></p>



<p>I have a huge love for Folklore.  This morning, for example, I was reading one of the lesser-known Norwegian Fairy Tales, collected by Asbjørnsen and Moe, a couple of 100 years ago. I&#8217;m also a huge fan of the Brothers Grimm and when I stay for a longer time in other places in the world, I ask people I meet if there are any traditional stories, about Ghosts and so on connected to the area. And food. To taste traditional food when travelling is something I always do. My grandfather was a great storyteller and whenever I joined him through the forest and out in the fishing boats, he told stories along the way about Trolls, Huldra, Draugen, Nøkken, the Fox, Ravens Tor and Odin, all kinds of things he could come up with. It has been and still is, a huge inspiration.</p>



<p><strong>What I particularly noticed about “Islet” is how organic the breathing and voice sound. It is as if one is standing right next to you while you are singing. The singing and the lyrics sound dense and compact, bringing them very close to the listener. Was it important to you that the voice sounds so direct, &#8218;unfiltered&#8216;?</strong></p>



<p>Yes, that was important to both Roy Ole and I and that&#8217;s why we chose to work with producer Iver Sandøy again. He is a huge advocate for the raw aspect in both music and voice and we are certain that he will never polish the sound to get it &#8222;pretty and easier for the ear.&#8220; Rugged, windswept and chilly, like the west coast of Norway on an Autumn day, is what we went for.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-171964" style="width:324px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1320x1320.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p></p>



<p><strong>It is called Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne. In the photos for “Islet,” you are only seen with Roy Ole Førland. Are the other musicians only “guests”?</strong></p>



<p>We are a duo basically. Roy Ole Førland and I. However, we do have with us guests and this time it was Iver Sandøy as producer added synths, Sondre Veland for drums and percussion, John Stenersen played Nyckelharpa, Hurdy Gurdy and Jørgen Træen who added synths and was sidekick producer on a couple of the songs, and Roy Thomassen who wrote the lyrics on &#8222;Slowly the Light dies out&#8220; and has co-written lyrics on “The Fluttering Sail”.</p>



<p><strong>Where does the name “Dei Farne” come from?</strong></p>



<p>&#8222;Dei Farne&#8220; means in our dialect &#8220; those who have gone/ travelled”. It is kind of an “Umbrella name”, to make sure whoever is our guest on an album or live, gets included under &#8222;Dei Farne.&#8220; <br>It is Roy Ole and I that are working together for most of the time though and for that reason and since guests are different, it is natural only to have the photos of us.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Shows in Denmark and at Midgardsblot</h2>



<p><strong>And finally: what&#8217;s next? Will you play concerts, or go on tour?</strong></p>



<p>We will have a few selected shows this year, soon in Denmark, then Midgardsblot here in Norway. There will be some other locations most likely, before Yule, which will be revealed soon.</p>



<p><strong>Thank you very much for the interview and have a great time at Midgardsblot!</strong></p>



<p><strong>You can read the review of “Islet” here tomorrow.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Inteview mit Lindy-Fay Hella (Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne, WARDRUNA)</h3>



<p><strong>Hey Lindy-Fay, ich freue mich, dass du dir die Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu beantworten.Im März dieses Jahres hast du dein drittes Album „Islet“ veröffentlicht. Während ich mich auf das Interview vorbereitete, kamen mir sofort viele Fragen in den Sinn.Ich bin immer daran interessiert, wie jemand zur Musik gekommen ist und welche Einflüsse zu diesem Weg beigetragen haben.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-800x1200.jpg" alt="Lindy-Fay Hella" class="wp-image-171962" style="width:251px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-768x1151.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-1025x1536.jpg 1025w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-1366x2048.jpg 1366w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-1320x1979.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09780-1-scaled.jpg 1708w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p>Vielen Dank, Birgit, für dein Interesse an meinen musikalischen Projekten und dem neuesten Album, „Islet“ das gemeinsam mit Dei Farne entstanden ist.</p>



<p><strong>Die Pressemitteilung zu „Islet“ erwähnt unter anderem: für Fans von Depeche Mode, Chelsea Wolfe, Kælan Mikla, Einstürzende Neubauten, Eivør, Ivar Bjørnson &amp; Einar Selvik. Das ist ein breites Spektrum, das von elektronischer Musik über Gothic, Synthpunk und Folk im weiteren Sinne reicht. Wie würdest du deine Musik beschreiben? Wo steht sie in diesem Spektrum?</strong></p>



<p>Ich würde gerne die Worte einiger unserer Zuhörer verwenden, die sagen, dass „Islet“ ein melancholisches Album ist. Das ist es sicherlich, aber nicht ohne einen Hauch von Licht hier und da. <br>Roy Ole Førland und ich wollten auf diesem Album eine Art Kälte und das Gefühl des Alleinseins bewahren. Wir haben die Musik hauptsächlich während der Corona-Zeit zusammen kreiert, indem wir uns Ideen hin- und herschickten. „Islet“ basiert auf Synthesizern und Gesang, da dies unsere Hauptinstrumente sind und wir sie intensiv genutzt haben. Später wurden Schlagzeug &#8211; zusätzlich zu den bereits programmierten &#8211;  Nyckelharpa und Drehleier hinzugefügt, um einigen Songs eine Art Wärme und Menschlichkeit zu verleihen. Es fällt mir schwer zu sagen, wo siw Musik in diesem Spektrum steht, aber vielleicht ist es dunkle, melodische Synth- und gesangsbasierte Musik?</p>



<p><strong>Du hast schon in jungen Jahren begonnen, Musik zu machen. Ich habe gelesen, dass du in einem Haushalt mit viel Musik aufgewachsen bist und zunächst eine Hammond-Orgel gespielt hast. Was sind die ersten „musikalischen“ Momente, die dich geprägt haben oder an die du dich besonders erinnerst?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zu Boney M. im Kreis gelaufen</h3>



<p>Ich erinnere mich noch daran, wie ich im Wohnzimmer meines Vaters um den Heizkörper herumlief, Musik hörte und dabei tanzte, während ich mich gleichzeitig warm hielt. Es war Ende der 70er Jahre und das Haus war nicht gut isoliert. Boney M war einer meiner Favoriten und ich erinnere mich noch an die pure Freude, wenn ein Lied, das ich mochte, aus den Lautsprechern kam. <br>Was mich jedoch zu Synthesizern gebracht hat, war Depeche Mode. Ich saß in einem Auto, auf einer sehr langweiligen Straße, und plötzlich lief „A Question of Time“. Ich war so fasziniert, dass ich mich noch daran erinnern kann, an welchem Teil der Straße wir waren, als das Lied begann. Es war an einem Ort namens Isdalstø.</p>



<p><strong>Also haben dich Depeche Mode beeindruckt und deine Begeisterung für elektronische Musik geweckt. Wie fühlst du dich, wenn du diese Lieder heute hörst (wenn du es noch tust)?</strong></p>



<p>Ich höre sie immer noch, aber hauptsächlich die frühesten Alben, inklusive meines Favoriten „Black Celebration“. Ich habe das Gefühl, dass ich etwas Avantgardistisches und sehr Einzigartiges höre.</p>



<p><strong>Dann war die Musik von Depeche Mode und der Eindruck, dass es etwas Einzigartiges ist, der Grund, warum du Synthesizer spielen wolltest? Was faszinierte dich am Synthesizer, dass er auch heute noch eine wichtige Rolle spielt?</strong></p>



<p>Ja, das stimmt. Ich habe jedoch auch viel Vangelis und Jean Michel Jarre gehört. Synthesizer spielen immer noch eine wichtige Rolle für mich. Ich denke, es hat mit den vielen Möglichkeiten zu tun, die Synthesizer bieten, aber auch mit der Tatsache, dass man einen sehr präzisen, industriellen Klang und tiefe Bässe erzeugen kann, die für dieses Instrument einzigartig sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Du musst singen!&#8220;</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-800x1200.jpg" alt="Lindy-Fay Hella" class="wp-image-171961" style="width:226px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-800x1200.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-200x300.jpg 200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-768x1151.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-1025x1536.jpg 1025w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-1366x2048.jpg 1366w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-1320x1979.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09899-1-scaled.jpg 1708w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure></div>


<p><strong>Dein Cousin Ingolf Hella Torgersen soll dafür verantwortlich sein, dass du angefangen hast zu singen. Wie oder womit hat er dich überzeugt?</strong></p>



<p>Tatsächlich sind Ingolf, der übrigens bei früheren Alben einige der Schlagzeuge gespielt hat, und mein Cousin Roy Thomassen dafür verantwortlich, dass ich singe. Er ist wie ein älterer Bruder für mich und ich verbrachte viel Zeit mit ihm, als ich aufwuchs. Ich war sehr schüchtern, als ich klein war, und spielte nur Klavier und sang nie. Er sagte einfach: „Du musst singen, Lindy-Fay! Eines Tages wirst du um die Welt reisen und singen, das weiß ich einfach!“ Also spielte er mir Musik von einigen der großartigen Sängerinnen der 50er-60er Jahre vor, Brenda Lee und Connie Francis unter anderem, und tat dies weiter, bis ich endlich sang. Das Gefühl, „die Stimme zu erheben“, war enorm, und ich bin froh, dass mein Cousin Roy nicht aufgegeben hat.</p>



<p><strong>Die Stimme wurde dann zunehmend ein Ausdrucksmittel, ein Instrument für dich. Was ermöglicht dir die Stimme, das mit dem Synthesizer nicht erreicht werden kann?</strong></p>



<p>Mit der Stimme kann man bewusst die Resonanz des eigenen Körpers nutzen, um den Klang zu manipulieren. Synthesizer waren jedoch auch eine Inspiration für mich beim Gesang. Bei bestimmten Synthesizern gibt es Filter, mit denen man den Klang selbst verändern kann, wie scharf oder gedämpft man ihn haben möchte, den Anschlag, das Sustain und das Release. All dies kann man auch mit der Stimme tun, außer mit den extrem tiefen und hohen Klängen.</p>



<p><strong>Während deines Studiums hast du in einer Punkband gesungen. Du hattest auch klassischen Gesangsunterricht und hast verschiedene Gesangstechniken gelernt. Welche Erfahrungen, die du während dieser Zeit gemacht hast, spielen heute noch eine Rolle für dich?</strong></p>



<p>Oh ja, das tut es immer noch. Meine Lehrerin, Benedicte Sjøvold, die ich immer noch von Zeit zu Zeit besuche, ist ausgezeichnet. Sie ist eine der Lehrerinnen an der Grieg-Akademie in Bergen. Obwohl ich damals bei ihr klassischen Gesang lernte, war und ist sie sehr alternativ und akzeptierte meinen anderen Blick auf die Dinge. Ich nehme die Übungen für die Stimme mit, die mehr klassisch orientiert sind, aber größtenteils singe ich auf eine andere Weise.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ULLAN GENSER</h3>



<p><strong>Du hast dann im Duo ULLAN GENSER mit Arne Sandvoll gesungen. Hier war elektronische Musik schon ein wichtiges Element. Warum hast du das Projekt nicht weitergeführt? Ich konnte kein Album finden, aber zwei coole Videos.</strong></p>



<p>ULLAN GENSA existiert immer noch. Arne und ich uns sehr ähnlich, wenn es darum geht, Musik zu machen. Wir machen beide viele Dinge, sind aber keine ordentlichen Menschen. Also liegen all die Songs, bei denen ich auch Synthesizer und Harmonium spiele, unfertig hier und da auf verschiedenen Computern. Wir planen, sie irgendwann zusammenzutragen, abzumischen und zu mastern, besonders nachdem mich vor einiger Zeit ein Typ vor einem Plattenladen angesprochen hat und sagte: „Bist du nicht die von ULLAN GENSA? Bitte, ihr müsst das Zeug veröffentlichen!“ Er war bei einem unserer wenigen Konzerte in Bergen Anfang der 2000er Jahre. <br>ULLAN GENSA ist auch der Grund, warum Arne und ich bei WARDRUNA sind. Einar war damals auch im Publikum.</p>



<p><strong>Seit den frühen 2000ern bist du Teil von WARDRUNA. Hier singst du nicht nur, sondern trägst auch zu den Melodien bei, die du singst. Warum war es dir später wichtig, dein eigenes Album zu veröffentlichen? Waren das Ideen, die du schon lange hattest und die einfach „reif“ waren, um verwirklicht zu werden?</strong></p>



<p>Weil ich schließlich den Drang verspürte, etwas zu veröffentlichen, da ich aus meiner Komfortzone herauskommen musste. Ich habe immer an verschiedenen musikalischen Projekten teilgenommen.&nbsp; Das Album „Seafarer“ &nbsp;war das erste Mal, dass ich etwas unter meinem eigenen Namen präsentierte. Es sollte eigentlich ein A-cappella-Album werden, aber ich änderte meine Meinung. Einige der Songs kann man in ihrem Rohzustand auf Soundcloud hören, bevor sie im Studio mit Herbrand Larsen aufgenommen wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Seafarer&#8220; und &#8222;Hildring&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="210" height="209" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne hildring cover" class="wp-image-118744" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover.jpg 210w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover-80x80.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></figure></div>


<p><strong>In „Seafarer“, das 2019 veröffentlicht wurde, gefällt mir das Zusammenspiel und auch der Kontrast zwischen den elektronischen Elementen und deiner „organischen“ Stimme. Und die Sehnsucht und eine Art von Neugier, die in den Liedern zum Ausdruck kommen. Welche Sehnsüchte fanden hier ihren Ausdruck? Oder spielten andere Aspekte eine Rolle für dich? Woher kam die Inspiration für die Musik und die Texte?</strong></p>



<p>Ich muss ehrlich sein und sagen, dass der letzte Anstoß, der mich dazu brachte, dieses Album zu machen und zu veröffentlichen, der Suizid meines lieben Freundes Thomas Dakota war. Ich war absolut am Boden zerstört, und der Song „Seafarer“ ist ihm gewidmet. Das ganze Album ist ihm gewidmet. Es gibt immer noch Momente, in denen ich bei dem, ws ich gerade mache, eine Pause einlege und den Gedanken losschicke: „Wo immer du im Universum bist, lieber Thomas Dakota, ich wünsche dir alles Gute. Du bist wunderbar und wirst für immer geliebt!“</p>



<p><strong>Das ist eine traurige und zugleich berührende Geschichte. Ich werde das Album jetzt anders hören. Dann folgte 2021 „Hildring“. In meiner Rezension habe ich geschrieben, dass das Album wie eine ständige Suche nach dem Unbekannten erscheint und voller Neugier ist, was die Natur, die Vergangenheit, Träume und das Universum zu bieten haben. Habe ich das richtig verstanden? Spielen diese Aspekte eine Rolle? Bist du ein neugieriger Mensch?</strong></p>



<p>Du hast es perfekt verstanden und ja, ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Die Welt hat so viel zu bieten. Mehr, als man verstehen kann, und das macht sie für mich unwiderstehlich. Ich möchte immer sehen, was sich hinter dem Hügel oder am Ende des Ozeans befindet. Und ein Traum von mir wäre es, in ein Raumschiff zu steigen, durch die Galaxien zu reisen und einfach Dinge anzusehen.</p>



<p><strong>In diesem Jahr wurde „Islet“ veröffentlicht. Ich finde, das es ein sehr melancholisches Album ist. Melancholie spielte auch in den vorherigen Alben eine Rolle. Aber in „Islet“ scheint sie mit Einsamkeit, Sehnsucht und Verlust kombiniert zu sein. „Slowly the Light Dies Out“ klingt für mich nicht nur nach Einsamkeit, sondern auch nach Isolation. Was bedeutet dir dieser Song?</strong></p>



<p>Haha, ja! Auch du findest es melancholisch, das ist einfach perfekt! Das haben wir von mehreren unserer Zuhörer gehört. Der Text für „Slowly the Light Dies Out“ wurden von meinem Cousin für dieses Lied auf „Islet“ geschrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">MÄRCHEN</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1200x1200.jpg" alt="" class="wp-image-171964" style="width:237px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC09366-1-1320x1320.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p><strong>Waren die Texte für „Islet“  zuerst da und dann die Musik? Oder ist es so, dass du die Musik hast und dann nach Texten „suchst“?</strong></p>



<p>Ja, ich habe immer die Melodie, bevor die Worte kommen. Als ich die Melodie für „Slowly the Light Dies Out“ machte, dachte ich an die Geschichte „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von H.C. Andersen. Es ist eines meiner Lieblingsmärchen und das einzige, das mich jedes Mal zum Weinen bringt, wenn ich es lese. Roys Worte passten perfekt zu diesem Gemütszustand und als ich ihm erzählte, worum es in dem Lied eigentlich ging, sagte er: „Aber das war auch die Lieblingsgeschichte meiner Mutter.“ Meine geliebte Tante Kari ist vor einigen Jahren gestorben, also erwärmte es mein Herz zu hören, dass wir dieselbe Lieblingsgeschichte teilten.</p>



<p><strong>Insgesamt warst du auf dem Album „sparsam“ mit den Worten . Woher kommen die anderen Texte? Was hat dich inspiriert? Welche Rolle spielen Worte im Zusammenhang mit der Musik? Für mich haben sie den Emotionen, die du mit der Musik auf „Islet“ ausdrückst, eine Form gegeben.</strong></p>



<p>Ich verwende viel Zeit darauf, die richtigen Worte für das Album zu finden. Ich mag es, einfache und wenige Worte zu finden, da ich das Gefühl habe, dass dann verschiedene Geschichten aus diesen Worten entstehen können, je nachdem, was der Zuhörer daraus macht. Diese Worte müssen jedoch genau richtig sein. Ich mache normalerweise lange Spaziergänge, beobachte Dinge, lasse mich aber auch von Begegnungen mit Menschen inspirieren und so weiter. Und natürlich das Unbekannte, das Geheimnis des Universums. Die Eindrücke von einer Reise zum Beispiel. Es kann Monate dauern, bis die Geschichten in meinem Kopf Gestalt annehmen.</p>



<p><strong>In all deinen Alben ist deine Stimme das verbindende Element zwischen verschiedenen Ideen, zwischen Rhythmus und Melodie, zwischen Musik und Worten. Und gleichzeitig ein unverwechselbares, prägendes Element. Was mich besonders beeindruckt, ist nicht nur die Bandbreite und Variabilität, mit der du deine Stimme einsetzt, sondern auch die Intensität und Weite. Manchmal ist deine Stimme sehr intim, und dann wieder füllt sie den Raum und klingt, als ob du versuchst, etwas Entferntes in den Fokus zu rücken. Hilft dir dabei der klassische Gesang und die verschiedenen Gesangstechniken und -formen?</strong></p>



<p>Klassische Technik und Training haben geholfen, die Stimme aufzubauen und zu erweitern, denke ich. Aber es ist eigentlich die Freiheit, sich völlig vom Klassischen zu lösen, die mir persönlich am meisten gegeben hat. Ich entdeckte, indem ich traditionelle Musik aus der ganzen Welt hörte, dass der Klang „direkter“ ist, fast wie eine Erweiterung der Sprechstimme. Manchmal ist es fast ein Schreien, aber nicht ganz. Im klassischen Gesang wird das nicht akzeptiert, aber für mich fühlte sich der „Triabalklang“ viel natürlicher in meinem Körper an. Ich schätze jedoch alle Arten und Stile der Stimmerzeugung.</p>



<p><strong> Sind Traditionen wichtig für dich</strong>?</p>



<p>Es ist wichtig, Traditionen zu bewahren und zu schätzen, aber auch offen für neue Impulse zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Atmung, Stimmklang und Gesang</h2>



<p><strong>Es gibt Melodien auf „Islet“, die nicht nur durch die verwendeten Instrumente (z.B. die Nyckelharpa gespielt von John Stenersen) folkloristisch klingen. Für mich liegt ein Teil der Spannung der Songs in der Kombination von Folkelementen und elektronischen Komponenten. Wie sehr hat dich Folklore – sei es ihre Geschichten oder Musik – beeinflusst oder sogar geprägt?</strong></p>



<p>Ich liebe Folklore. Heute Morgen zum Beispiel habe ich eines der weniger bekannten norwegischen Märchen gelesen, die Asbjørnsen und Moe vor ein paar hundert Jahren gesammelt haben. Ich bin auch ein großer Fan der Brüder Grimm. Und wenn ich längere Zeit an anderen Orten der Welt bleibe, frage ich die Leute, die ich treffe, ob es traditionelle Geschichten über Geister und so weiter aus dieser Gegend gibt. Und so ist es auch mit dem Essen. Wenn ich unterwegs bin, probiere ich immer das einheimische Essen. <br>Mein Großvater war ein großartiger Geschichtenerzähler und wann immer ich ihn durch den Wald oder beim Fischen begleitete, erzählte er unterwegs Geschichten über Trolle, Huldra, Draugen, Nøkken, den Fuchs, die Raben, Tor und Odin, alle möglichen Dinge, die ihm einfielen. Es war und ist eine große Inspiration.</p>



<p><strong>Mir ist bei „Islet“ besonders aufgefallen, wie organisch die Atmung und die Stimme klingen. Es ist, als ob man direkt neben dir steht, während du singst. Der Gesang und die Texte klingen dicht und kompakt und kommen dem Zuhörer sehr nahe. War es dir wichtig, dass die Stimme so direkt, „ungefiltert“ klingt?</strong></p>



<p>Ja, das war sowohl Roy Ole als auch mir wichtig, und deshalb haben wir uns wieder für den Produzenten Iver Sandøy entschieden. Er ist ein großer Verfechter des rohen Aspekts sowohl in der Musik als auch im Gesang und wir sind uns sicher, dass er den Klang niemals polieren wird, um ihn „schön und leichter fürs Ohr“ zu machen. Rau, windgepeitscht und kühl, wie die Westküste Norwegens an einem Herbsttag. Das war unser Ziel.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="1200" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-1200x1200.jpg" alt="Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne" class="wp-image-171963" style="width:257px;height:auto" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-1200x1200.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-768x768.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-1536x1536.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-2048x2048.jpg 2048w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-320x320.jpg 320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2024/06/DSC08420-1320x1320.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure></div>


<p></p>



<p><strong>Es heißt &#8218;Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne&#8216;. Auf den Fotos zu „Islet“ sieht man nur dich mit Roy Ole Førland. Sind die anderen Musiker nur „Gäste“?</strong></p>



<p>Wir sind im Grunde ein Duo. Roy Ole Førland und ich. Wir haben jedoch Gäste dabei, und dieses Mal waren es Iver Sandøy als Produzent, der auch Synthesizer spielte, Sondre Veland mit Schlagzeug und Percussion, John Stenersen spielte Nyckelharpa und Drehleier und Jørgen Træen Synthesizer. Er war auch bei ein paar Songs Co-Produzent. Und dannnoch Roy Thomassen, der die Texte zu „Slowly the Light Dies Out“ geschrieben hat und bei „The Fluttering Sail“ am Text mitgearbeitet hat.</p>



<p><strong>Woher kommt der Name „Dei Farne“?</strong></p>



<p>„Dei Farne“ bedeutet in unserem Dialekt „diejenigen, die gegangen oder gefahren sind“. Es ist eine Art „Überbegriff“, um sicherzustellen, dass jeder, der auf einem Album oder live unser Gast ist, unter „Dei Farne“ einbezogen wird. Es sind jedoch Roy Ole und ich, die die meiste Zeit zusammenarbeiten. Deshalb und weil es verschiedene Gäste sind, ist es natürlich, dass nur wir auf den Fotos sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Shows in Dänemark und beim Midgardsblot-Festival</h2>



<p><strong>Und noch eine Frage zum Schluss: Was steht als nächstes an? Werdet ihr Konzerte spielen oder auf Tour gehen?</strong></p>



<p>Wir werden dieses Jahr ein paar ausgewählte Shows haben. Demnächst in Dänemark, dann auf dem Midgardsblot-Festival hier in Norwegen. Es wird höchstwahrscheinlich vor Weihnachten noch einige andere Auftritte geben, die bald bekannt gegeben werden.</p>



<p><strong>Vielen Dank für das Interview und eine großartige Zeit auf dem Midgardsblot!</strong></p>



<p><strong>Morgen könnt ihr hier noch die Rezension zu „Islet“ lesen.</strong></p>
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		<title>Nordic Night mit WARDRUNA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Amphitheater Gelsenkirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Eivør]]></category>
		<category><![CDATA[Kalandra]]></category>
		<category><![CDATA[Lindy-Fay Hella & Dei Farne]]></category>
		<category><![CDATA[Nordic Night]]></category>
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					<description><![CDATA[Nordic Night mit WARDRUNA, Lindy-Fay Hella &#38; Dei Farne, KALANDRA und Eivør Unter diesem Titel sind WARDRUNA mit KALANDRA und Lindy-Fay Hella &#38; Dei Farne zurzeit in Europa unterwegs. Am 2. Juli 2022 haben&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Nordic Night mit WARDRUNA, Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne, KALANDRA und Eivør</h3>



<p>Unter diesem Titel sind WARDRUNA mit KALANDRA und Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne zurzeit in Europa unterwegs.</p>



<p>Am <strong>2. Juli 2022 </strong>haben sie ein Konzert im <strong>Amphitheater von Gelsenkirchen</strong> gegeben. Mit dabei war auch <strong>Eivør</strong>, was dem Abend einen weiteren besonderen Moment hinzugefügt hat.</p>



<p>Zweimal ist die Tour verschoben worden. Auch die Release-Show zum Album <strong>„Kvitravn“</strong> konnte nicht live stattfinden. Dafür gab es ein <strong>„Live im Studio“ – Streaming-Event</strong> (mehr dazu <a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/wardruna-first-flight-of-the-white-raven/">HIER</a>), dass trotz der Distanz eine einzigartige Stimmung erzeugen konnte. Um so mehr habe ich mich darauf gefreut, die neuen und die bekannten Lieder live zu hören.</p>



<p>Das Amphitheater bietet grundsätzlich eine großartige Kulisse: das weite Rund, sonnendurchflutet (was anfangs gut, später beim Auftritt von WARDRUNA eher ungünstig war), Schiffe, die auf dem direkt hinter der Bühne liegenden Rheine-Herne-Kanal vorbeifuhren, eine leichte Brise und ein erwartungsvolles Publikum.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne eröffnen die Nordic Night</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/lindy-fay-hella-dei-farne-2-nordic-night-2.7.22.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne 2 nordic night 2.7.22" class="wp-image-129581" width="142" height="213" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/lindy-fay-hella-dei-farne-2-nordic-night-2.7.22.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/lindy-fay-hella-dei-farne-2-nordic-night-2.7.22-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 142px) 100vw, 142px" /></figure></div>



<p><strong>Lindy-Fay Hella</strong>, die mit ihrer Stimme auch wesentlich zum Klang von WARDRUNA beiträgt, eröffnet den Abend. Sie hat mit der Band DEI FARNE 2021 das Album <strong>„Hildring“</strong> veröffentlicht.  Auf der Bühne stehen zwei Schlagzeuge mit weiteren Percussions-Instrumenten sowie Keyboards, was bereits einen Hinweis auf die klangliche Basis gibt. Ein ungewohntes Bild ist es, Lindy-Fay barfuß, aber in einem robengleichen, schulterfreien Kleid und mit violett schimmernden Haaren zu sehen. Doch sobald sie zu singen beginnt, stehen ihre klare, ausdrucksvolle Stimme und die Musik im Vordergrund.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/lindy-fay-hella-dei-farne-nordic-night-2.7.22.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne nordic night 2.7.22" class="wp-image-129575" width="377" height="251" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/lindy-fay-hella-dei-farne-nordic-night-2.7.22.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/lindy-fay-hella-dei-farne-nordic-night-2.7.22-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 377px) 100vw, 377px" /></figure></div>



<p>In eine Grundstruktur aus Folk, elektronischer Musik und komplexer Percussion webt Lindy-Fay mal kraftvolle, mal zarte Melodien hinein, die dann regelrecht über dem Ganzen schweben. Interessante rhythmische Strukturen, verträumte und dann wieder düstere Klänge erschaffen Lieder voll Schlichtheit und Tiefe. Ein gelungener Auftakt für diesen Abend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">KALANDRA bezaubern mit ihren Melodien und Klängen</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/kalandra-nordic-night-2.7.22.jpg" alt="kalandra nordic night 2.7.22" class="wp-image-129574" width="166" height="248" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/kalandra-nordic-night-2.7.22.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/kalandra-nordic-night-2.7.22-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 166px) 100vw, 166px" /></figure></div>



<p>Auch Sängerin <strong>Katrine Stenbekk</strong> ist später noch bei WARDRUNA dabei. Doch zunächst steht sie mit KALANDRA auf der Bühne. KALANDRA scheinen auch in Deutschland eine Fanbasis zu haben, wenn man die Stärke des Applauses betrachtet, mit dem sie bedacht werden, als sie die Bühne betreten. Eventuell hat es auch damit zu tun, dass KALANDRA den <a href="https://metal-heads.de/reviews/kalandra-kingdom-two-crowns-norse-land/">Soundtrack</a> zum Video-Spiel <strong>„Kingdom Two Crowns: Norse Land“</strong> komponiert haben.  Das Bühnen-Outfit ist fantasievoll, mit Farben und Mustern, die die Atmosphäre der Musik unterstreichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/kalandra-2-nordic-night-2.7.22.jpg" alt="kalandra 2 nordic night 2.7.22" class="wp-image-129573" width="347" height="231" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/kalandra-2-nordic-night-2.7.22.jpg 600w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/kalandra-2-nordic-night-2.7.22-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></figure></div>



<p>Ruhig und gelassen beginnen sie ihr Set. Und bereits jetzt wird deutlich, was sich über das Set fortsetzt. Die zauberhafte Stimme von Katrine Stenbekk bildet das Zentrum der Songs. KALANDRA präsentieren nordisch &#8211; alternative Folk-Pop-Musik mit einer ganz besonderen Note. Und das nicht nur, wenn ein Bogen genutzt wird, um der Gitarre sphärische Klänge zu entlocken. Abwechslungsreich und fokussiert, auf Englisch und in ihrer Muttersprache gesungen, klingen KALANDRA harmonisch und entspannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">EIVØR: &nbsp;Songs, die Sehnsucht nach dem Norden auslösen</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/eivor-nordic-night-2.7.22.jpg" alt="eivør nordic night 2.7.22" class="wp-image-129572" width="192" height="287" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/eivor-nordic-night-2.7.22.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/eivor-nordic-night-2.7.22-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px" /></figure></div>



<p>Auch <strong>Eivør</strong> wird mit großem Applaus begrüßt. <br>Eivør gelingt es wie kaum einer anderen Künstlerin, Pop-Musik mit traditioneller Musik zu etwas Neuem zu verbinden. Ihre musikalischen Wurzeln liegen u.a. in alten zum Tanz gesungenen Balladen aber genauso auch in Rock- und Popmusik. Wie sie selbst sagt, hat sie ihr Set für den heutigen Abend angepasst. Begleitet wird sie von <strong>Mattias Kapnas</strong> am Keyboard.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/eivor-nordic-night-2-2.7.22.jpg" alt="eivør nordic night 2 2.7.22" class="wp-image-129571" width="169" height="252"/></figure></div>



<p>Für Eivør ist die Stimme wohl das wichtigste Instrument. Sie nutzt ihre in einer Varianz von zart bis intensiv, immer glockenklar und voller Energie. Die Intensität, mit der sie ihre Lieder präsentiert, erreicht spürbar das ganze Publikum. Die Lieder sind wie eine Umarmung mit Klängen. Vor allen Dingen dann, wenn sie sie mit der Rahmentrommel begleitet: minimalistisch und dabei eindringlich und bewegend. Eivørs Präsenz, der Rhythmus und die wunderbaren Melodien ermöglichen ein intensives Erleben und lösen Sehnsucht nach dem Norden aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">WARDRUNA: „Kvitravn“ – Neues entstanden aus Zeitlosigkeit</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/wardruna-nordic-night-2-2.7.22.jpg" alt="wardruna nordic night 2 2.7.22" class="wp-image-129577" width="197" height="295" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/wardruna-nordic-night-2-2.7.22.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/wardruna-nordic-night-2-2.7.22-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /></figure></div>



<p>Bevor WARDRUNA die Bühne betreten, werden Stoffbahnen ausgerollt, die als Hintergrund für die Lichteffekte dienen werden, und die Instrumente – u.a. die großen Bronzeluren – platziert. Noch mit der Release-Show im Gedächtnis, bin ich gespannt, wie Licht und Schatten hier eingesetzt werden können (da es um diese Zeit in Gelsenkirchen noch die Sonne scheint).</p>



<p>In schlichtem Schwarz gekleidet und durch feine Accessoires wie Fibeln und Gürteln ergänzt, kommen WARDRUNA auf die Bühne. Die Art, wie die Instrumente gespielt werden, erlauben den Musikern nicht viel Bewegung. Dafür erzeugt die Beleuchtung, das Spiel mit Farben und Schatten eine Dynamik, die die Wirkung der Lieder unterstützt. Dass <strong>Einar Selvik</strong> zwischen den Liedern auf Kommentare verzichtet, trägt ebenfalls dazu bei, dass die Musik im Vordergrund steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue und alte Lieder ausgewogen aufeinander bezogen</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/wardruna-nordic-night-3-2.7.22.jpg" alt="wardruna nordic night 3 2.7.22" class="wp-image-129579" width="166" height="247"/></figure></div>



<p>Das Bühnenbild, die eher leise gemischt Musik, die Konzentration der Musiker und auch der Zuschauer tragen dazu bei, dass sich eine fast schon andächtig-meditative Stimmung über die Arena senkt. WARDRUNA beginnen ihr Set mit <strong>„Kvitravn“</strong> vom aktuellen Album. Nach und nach entfalten sich Klänge, die die Verbindung des Menschen zur Natur und zu sich selbst herstellen können, wenn man sich darauf einlassen will. Und das Publikum hat sich darauf eingelassen!</p>



<p>WARDRUNA spielen sowohl Lieder vom neuen Album als auch aus der Runen-Trilogie. Interessant, wie Einar Selvik Gestik und Körperhaltung zur Übermittlung der Lieder einsetzte. Erzählend bei den „Kvitravn“-Liedern, beschwörend bei den Runenliedern. Das Publikum ging entsprechend mit. Die neuen Lieder wurden mit viel Applaus bedacht und die Runen-Lieder wie <strong>„Odal“</strong> und <strong>„Fehu“ </strong>mitgesungen und teilweise von „Odin“-Rufen begleitet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;„Helvegen“ – vom bindenden Band befreit</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/wardruna-nordic-night-4-2.7.22.jpg" alt="wardruna nordic night 4 2.7.22" class="wp-image-129580" width="222" height="333" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/wardruna-nordic-night-4-2.7.22.jpg 400w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2022/07/wardruna-nordic-night-4-2.7.22-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /></figure></div>



<p>Bei den Konzerten von WARDRUNA darf <strong>„Helvegen“</strong> (vom 2013er Album &#8222;<strong>Yggdrasil</strong>&#8222;) nicht fehlen. Es wurde auch heute vom Publikum lautstark eingefordert.</p>



<p>Einar Selvik sagt über „Helvegen“, dass es vom Tod handle und davon, loszulassen und sich zu erinnern. Er nimmt das Lied auch zum Anlass, das Konzept hinter WARDRUNA zu erläutern: In einer Musik, die so alt ist, dass sie zeitlos sei, die Gegenwart zu reflektieren, die Resonanz zu spüren und daraus etwas Neues zu schaffen. Er spricht über die Verbindung des Menschen zur Natur und darüber, dass es wichtig ist, keine Grenzen im Denken zu ziehen. Daraus zieht er den Schluss, dass keine Kultur besser ist als die andere, und dass es wichtig ist, den Bezug zur Natur und zu den eigenen Traditionen nicht zu verlieren. Dann fordert er die Zuhörer auf, öfter zu singen!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p> „Go home and sing more! Singing is medicine.”  </p></blockquote>



<p>Das Publikum honoriert dies mit zustimmendem Applaus. „Helvegen“ ist – zumindest emotional – der Höhepunkt des Abends, der in Standig-Ovations  mündet. Es ist gut, dass Einar Selvik diese Energie mit der skaldischen Version von „Voluspá“ aufnimmt und für einen weiteren intensiven, aber ruhigeren Moment sorgt. Mit frenetischem Applaus werden WARDRUNA verabschiedet.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Nordic Night &#8211; Fazit</h3>



<p>Die „Nordic Night“ war voller zauberhafter, anregender und intensiver Momente. Die Musik der vier Bands – so unterschiedlich sie auch ist – hat ein Klanguniversum geschaffen, das Sehnsucht nach nordischen Landstrichen und der Begegnung mit Mythen und Natur hervorruft.</p>



<p>Insbesondere die Gedanken zum Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart sowie dem animistische Hintergrund hinter der Musik von WARDRUNA, die auch von den anderen Bands geteilt werden, tragen dazu bei, Grenzen zu erweitern.  Die Anziehungskraft dieser Ideen und der Musik, in der sie ausgedrückt werden, wurde auch an diesem Abend wieder spürbar. Und es war an der Zeit, dass diese „Nordic Night“ endlich stattfinden konnte.  </p>



<p></p>
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		<title>GÅTE: NORD</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 18:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[GÅTE: „Nord“ – traditionelle norwegische Lieder modern interpretiert Draußen wird es langsam Winter. Es ist nass und ungemütlich in diesen Tagen. Was gibt es da Besseres, als sich einen Platz am Kamin vorzustellen. Das&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">GÅTE: „Nord“ – traditionelle norwegische Lieder modern interpretiert</h3>



<p>Draußen wird es langsam Winter. Es ist nass und ungemütlich in diesen Tagen. Was gibt es da Besseres, als sich einen Platz am Kamin vorzustellen. Das Album „Nord“ der norwegischen Band GÅTE, das am 3. Dezember 2021 veröffentlicht wird, passt zu solch einer Umgebung und Stimmung. Auf „Nord“ präsentieren GÅTE moderne Folkmusik, die respektvoll und einfallsreich mit traditionellen Liedern, Texten und Tänzen umgeht,</p>



<p>GÅTE sind eine norwegische Band, deren musikalische Ideen, wie auch bei einer Reihe weiterer norwegischer Musiker (s. <a href="https://metal-heads.de/reviews/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring/">Lindy-Fay Hella</a> &amp; Dei Farne, <a href="https://metal-heads.de/reviews/kjell-braaten-bronseplassen-live/">Kjell Braaten</a>, <a href="https://metal-heads.de/reviews/wardruna-kvitravn/">WARDRUNA</a> und <a href="https://metal-heads.de/reviews/vreid-wild-north-west-voe-30-april-2021/">VREID</a>) auf verschiedene Musiktraditionen/das musikalische Erbe Norwegens zurückgehen.</p>



<p>Dabei haben GÅTE ihren musikalischen Schwerpunkt im Folk. Aber sie beziehen sich nicht nur auf traditionelle Lieder bzw. Texte und mittelalterliches Liedgut, das sie neu arrangierten. Begonnen haben sie mit einer Verbindung aus Folk und Rockmusik. Ihre Interpretation der Volkslieder zeugt von einem tiefen Verständnis für deren Bedeutung. So konnten sie durch diese moderne Auslegung und ihre Experimentierfreudigkeit immer wieder neue Hörer gewinnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Til Nord“ war der Wegbereiter</h3>



<p>Im Juni 2021 veröffentlichten GÅTE die EP <strong>„Til Nord“. </strong>Ob man den Titel nun mit „nach Norden“ oder als Hinweis auf das nun erscheinende Album „Nord“ betrachtet: ein Wegbereiter aber auch das verbindende Element zu den vorherigen Alben war die EP durchaus.</p>



<p>Denn vier Titel der EP finden sich auch auf <strong>„Nord“</strong> wieder. Diese und weiter Titel haben GÅTE auch bereits auf Alben wie <strong>„Iselilja“</strong> (2004), „<strong>Attersyn“ </strong>(2017)&nbsp;und <strong>„Svevn“</strong> (2018) veröffentlicht.</p>



<p>Es lohnt sich, die Lieder einmal anhand ihrer zeitlichen Abfolge zu hören. Die unterschiedlichen Interpretationen zeigen, wie GÅTE die Lieder immer wieder neu verstanden haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Nord“: Eine andere Intensität</h3>



<p><strong>„Solfager og Ormkongen“</strong> ist die Geschichte vom Sieg über den Tod und von ewiger Liebe, in der sich der Schlangenkönig in das Mädchen Solfager verliebt. Es ist ein wunderbares Lied, das &nbsp;besonders gut zeigt, wie traditionelle Elemente zeitgemäß auch in akustischer Form umgesetzt werden können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1200x801.jpg" alt="gåte by Raina Vlaskovska" class="wp-image-119026" width="300" height="200" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1200x801.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-768x513.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1536x1026.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1320x881.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure></div>



<p>Sie zeigen ihren Ideenreichtum in der Instrumentierung: z.B. in dem Zusammenspiel von Tenorgitarre und Hardanger Fiedel, das dem Lied eine warme Stimmung verleiht. Hier wie auch in den anderen Liedern schwebt die Stimme von <strong>Gunnhild Sundli</strong> zart und doch präsent über den feinen Melodien. Sie nutzt auch das Kveding, eine Form des Gesangs, die von Verzierungen geprägt ist.</p>



<p>In <strong>„Svik“</strong> geht es darum, wie die Rache dazu beitragen kann, dass der Mensch sein eigener größter Feind wird. „Svik“ wird diesem Thema in seiner experimentelleren Weise, voller unerwarteter und archaischer Klänge und Wendungen durchaus gerecht.</p>



<p><strong>„Hemnarsverdet“</strong> ist ein Märchen aus der norwegischen Region Telemark. Auch hier geht es um Rache. Das Lied beginnt leicht, fast beschwingt. Die Dramatik lässt aber nicht lange auf sich warten. Im Video zu „Hemnarsverdet“, wird ein Halling, ein traditioneller Männertanz gezeigt. Die Männer messen sich mit athletischen Einlagen, bevor sie sich tatsächlich bekämpfen. Das Lied verursacht aber schon durch die Vocals und die Percussion Gänsehaut. (Für das Video haben sie mit Håkon Håvelsrud Odden und Ådne Kolbjørnshus zwei großartige Tänzer gefunden.)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Balladen und Tanzlieder</h3>



<p><strong>„Horpa“</strong> ist das Lied von den zwei Schwestern (De to søstre) und den Folgen von Eifersucht. Es ist ein trauriges Lied: durch die Melodie und insbesondere die Begleitung durch die Orgel.</p>



<p><strong>„Talande Tunger“</strong> ist ein experimentelles Stück. Irgendwo zwischen bedrückend und schräg angesiedelt.</p>



<p>Mit <strong>„Rideboll og Gullborg“</strong> vertonen GÅTE eine mittelalterliche Ballade über ein Paar mit den Namen Rideboll og Gullborg. Auch dies ist ein Lied, das GÅTE bereits auf dem Album <strong>„Attersyn“</strong> interpretiert haben. In der Akustikversion auf „Nord“ klingt es klarer und trauriger.</p>



<p><strong>„Sigurd og Trollbruar“</strong> ist eine weitere Ballade aus der Telemark, die auch schon von Edvard Grieg vertont wurde. GÅTE haben ein Tanzlied mit einer wunderschönen Melodie daraus gemacht, das außerdem über einen Refrain zum Mitsingen verfügt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Liebe kann den Menschen aufblühen lassen.</h3>



<p><strong>„Kjærleik“</strong> ist ein weiteres Lied von der Liebe, in dem Traurigkeit, Mahnung und Hoffnung ihren Ausdruck in einer schönen Melodie und einem dichten Arrangement finden. Auch „Kjærleik“ wurde von GÅTE bereits auf <strong>„Iselilja“</strong> und <strong>„Til Nord“</strong> veröffentlicht. Auch hier gefällt mir die Akustikversion besser. &nbsp;Die Idee, sich gegenseitig als Geschenk zu betrachten und nicht als Besitz wirkt hier noch reflektierter und überzeugender.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/gate-band-2.jpg" alt="gåte band 2" class="wp-image-119027" width="264" height="189" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/gate-band-2.jpg 800w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/gate-band-2-300x214.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/12/gate-band-2-768x548.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px" /></figure></div>



<p><strong>„Jomfrua Ingebjørg“</strong> ist ebenfalls eine mittelalterliche Ballade, die GÅTE bereits früher veröffentlicht haben. Ein ruhiges Lied, das von den ausdrucksstarken Vocals lebt.</p>



<p>Mit <strong>„Sjåaren“</strong> (Die Seherin) endet „Nord“. Wir werden mit einer wunderbaren Melodie, die</p>



<p><strong>Sveinung Sundli</strong> dem Gedicht von <strong>Astrid Krog Halse</strong> gegeben hat, aus dem Album entlassen. Die Melodie und die zurückhaltende Begleitung unterstreichen die Nachdenklichkeit des Textes: &nbsp;Frag mich nicht nach der Ewigkeit, sagtest du. Dort muss jeder seinen eigenen Weg finden. Frieden, sagtest du. Vermisst du ihn? Du findest ihn im Wald im Niemandsland.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Respekt vor dem Liedgut und den musikalischen Wurzeln</h3>



<p>Mit dem Album „Nord“ sind GÅTE zu eigenen Wurzeln zurückgekehrt und haben sich erneut mit der traditionellen Musik und Geschichten ihrer Heimat auseinandergesetzt.</p>



<p>Die Einfachheit und Eingängigkeit der Lieder werden durch das nuancenreiche Arrangement unterstützt. So ist es bedauerlich, dass GÅTE mit diesem Album ihren Ausflug in die akustische Musik beenden wollen.</p>



<p>GÅTE sind:</p>



<p>Mehr Informationen zur Band findet ihr <a href="https://gaate-music.com/">HIER</a></p>



<p>Gunnhild Sundli: Vocals, Geige   <br>Magnus Børmark: Gitarre, Vocals, Percussion   <br>Sveinung Sundli: Hardanger Fidel, Harmonium, Vocals, Percussion   <br>Jon Even Schærer: Percussion, Vocals</p>
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		<title>LINDY-FAY HELLA &#038;DEI FARNE: &#8222;Hildring&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 18:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Gaahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hildring]]></category>
		<category><![CDATA[Ingolf Hella Torgersen]]></category>
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		<category><![CDATA[Lindy-Fay Hella & Dei Farne]]></category>
		<category><![CDATA[Roy Ole Førland]]></category>
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		<category><![CDATA[Sondre Veland]]></category>
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					<description><![CDATA[„Hildring“ ist das zweite Album, das Lindy-Fay Hella unter ihrem Namen veröffentlicht. Es wird am 26. November 2021 via By Norse herausgebracht.2019 erschien das Album „Seafarer“.  Bereits dort hat sie ihren Blick in andere&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p><strong>„Hildring“</strong> ist das zweite Album, das <strong>Lindy-Fay Hella</strong> unter ihrem Namen veröffentlicht. Es wird am <strong>26. November 2021</strong> via <a href="https://bynorse.com/">By Norse </a>herausgebracht.<br>2019 erschien das Album <strong>„Seafarer“</strong>.  Bereits dort hat sie ihren Blick in andere Dimensionen und Traumwelten gerichtet. Dies setzt sie mit <strong>„Hildring“</strong> fort.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-2.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne hildring 2" class="wp-image-118743" width="256" height="170" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-2.jpg 908w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-2-300x199.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-2-768x510.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /></figure></div>



<p>Diesmal hat sie sich mit <strong>Roy Ole Førland</strong> (Keyboard, Synths), <strong>Ingolf Hella Torgersen</strong> und <strong>Sondre Veland</strong> (beide Drums und Percussion) sowie <strong>Gaahl</strong> (Vocals) zusammengetan, um ihre und auch gemeinsame Ideen in einer Melange aus Folk, Weltmusik, elektronischer Musik, Dark-Synths und Anleihen aus weiteren Genres Ausdruck zu verleihen.</p>



<p>Voller Neugier auf das, was Natur, Vergangenheit, Träume und das Universum zu bieten haben, verbinden sie elektronische Musik, Rhythmen und natürliche Instrumente. Mit der Stimme als Vermittler und verbindendem Element.</p>



<p>Teile des Albums seien improvisiert, da es ihnen nicht um Perfektion ging. Das ist ein Aspekt, der sich durch das Album <strong>„Hildring“</strong> zieht: die Lieder sind nicht ‚glatt‘, sondern leben durch Kontraste.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klänge aus einer anderen Welt</h3>



<p>Die Instrumentierung an sich ist schon ungewöhnlich: Gitarre, Klavier, Hardanger Fidel, Harmonium, verschiede Percussions-Instrumente, Schlagzeug, Synthesizer – und die Stimme.</p>



<p><strong>Lindy-Fay Hella </strong>gelingt es, mit ihrer Stimme vor allen Dingen Gefühlen und Stimmungen Ausdruck zu verleihen. Das tut sie mal lockend, fast neckend und umschmeichelnd. Und auch herausfordernd und intensiv.</p>



<p>Die Stimme ist auf diesem Album nicht nur dazu da, Worte zu transportieren. Sie ist auch ohne Worte Träger von Melodien, Übermittler von Gefühlen, dem Staunen und der Ehrfurcht, mit der <a href="https://metal-heads.de/news/neuigkeiten-aus-norwegen/">Lindy-Fay &amp; Dei Farne </a>die Natur betrachten. Außerdem hat Lindy-Fay in Erinnerung an ihre Urgroßmutter auch den Joik, die traditionelle Gesangsformen der Samen, als Idee mit in ihre Lieder fließen lassen. Auch der Joik arbeitet mit Bildern und Vorstellungen. So kann eine über Jahrhunderte gewachsene Ausdrucksform auch heute ansprechen und (wieder) Bedeutung gewinnen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">„Hildring“ – Die ständige Suche nach dem Unbekannten</h3>



<p>Lindy-Fay &amp; Dei Farne weben dieses Unbekannte in gewohnte Klänge hinein. Sie übermitteln dabei die Magie und Faszination, die in den kleinen Dingen liegen. Sei es durch den Klang eines Glöckchens oder die Stimme, die hauchdünn flüstert aufmerksam macht. &nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="210" height="209" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover.jpg" alt="lindy fay hella &amp; dei farne hildring cover" class="wp-image-118744" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover.jpg 210w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/lindy-fay-hella-dei-farne-hildring-cover-80x80.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></figure></div>



<p>Der Opener <strong>„Hildring“ </strong>hat eine interessante rhythmische Basis, mit einem Bass als Grundlinie. Darüber liegt ein leichter luftiger Gesang. Über allem spannt sich ein magischer Bogen. Je nachdem wann ich den Song höre, ist er dunkel und fast bedrückend oder aufmunternd.</p>



<p><strong>“Los”</strong> handelt vom Lodesman. Dieser führt die Seelen, die auf dem Meer verlorengingen, zum sicheren Ufer führt.     <br>Lindy-Fay erzählt weiter dazu: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><br>Manchmal glaubte man, dass diejenigen, die von ihrer Reise nicht wieder nach Hause kamen, von Draugen, einer in der skandinavischen Folklore bekannten, gefährlichen Kreatur, geholt wurden.</p></blockquote>



<p>Das Lied beginnt mit Weltmusik-Percussion über der die Stimme schwebt. Das Schlagzeug steht mit seiner Dynamik in einem spannenden Kontrast zu den sphärischen Klängen von Stimme und Synths.</p>



<p><strong>„Insect“</strong> ist der Song, bei dem ich mir gut vorstellen kann, dass viel von der anfänglichen Improvisation geblieben ist. Die hohe, vorsichtig klingende Stimme und das Fundament aus Orgelklängen schaffen eine seltsame, befremdliche Atmosphäre. Das Schlagzeug fügt &nbsp;erdende Rhythmen hinzu.</p>



<p><strong>„The Lake“</strong> ist eine Ballade, die besonders durch die Stimme ihre Wirkung entfaltet. Zu diesem Song sagte Lindy-Fay, dass er von Träumen inspiriert sei. So klingt er (einerseits) auch: verträumt, sanft. Und andereseits dennoch dunkel. Der Klang der Hardanger Fidel gibt dem Ganzen etwas Unwirkliches.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„I return through fire“</h3>



<p><strong>„Brising“</strong> spielt mit Sythesizer-Klängen. Lindy-Fay nutzt hier eine tiefe Stimmlage und lässt sich Zeit, das Zusammenspiel von Rhythmus und Melodie zu entwickeln. Beschwörend klingen <strong>Gaahls </strong>Gesangspart und die begleitende Percussion.</p>



<p>Das Harmonium leitet <strong>„Kjetto“</strong> ein. Dies klingt düster und die Stimme hoch und kalt. Die Orgelklänge werden dichter, die Stimme immer feiner. Wie Geistwesen, die durch einen von der Natur geschaffenen sakralen Raum schweben.</p>



<p><strong>„Taag“</strong> ist einer meiner Lieblingssongs des Albums. Auch hier gefällt mir das Schlagzeug richtig gut. Die Melodie und Harmonien haben etwas Experimentelles. Das Schlagzeug macht <strong>„Taag“</strong> zu einem regelrecht beschwingten Song.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In einer anderen Welt den Joik suchen und ins Jetzt mitnehmen</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1200x801.jpg" alt="Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne" class="wp-image-118739" width="243" height="162" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1200x801.jpg 1200w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-300x200.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-768x513.jpg 768w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1536x1026.jpg 1536w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska-1320x881.jpg 1320w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/DSC_3828-by-Raina-Vlaskovska.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px" /></figure></div>



<p><strong>„Otherworld“</strong> ist ein wahrhaft mystischer Song, bei dem Lindy-Fay ihrer Stimme kraftvoll viel Raum gibt. Sie probiert alle Facetten der Tongebung aus und es wirkt oft so, als wenn sie sich vorsichtig an die Töne herantastet. Und an den Joik! Für mich mit „Gjelet“ der interessanteste und eindrucksvollste Song des Albums.</p>



<p>In <strong>„Gjelet“</strong> scheint sie ihn für sich gefunden zu haben. Auch hier variiert sie ihre Stimme in einem weiten Stimmumfang. Die perkussiven Elemente unterstreichen vor allen Dingen zum Ende hin den beschwörenden Charakter der Stimme. So öffnet sich der Zugang zu einer Traumwelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stimme, Rhythmus und Verzauberung</h3>



<p>Beim ersten Hören musste ich mich zunächst an die Stimme gewöhnen. Doch je öfter ich die Songs gehört und das Herantasten an Töne und Klänge wahrgenommen habe, desto stimmiger wurde gerade diese Art die Stimme zu verwenden.</p>



<p>Wie ich schon geschrieben habe, hörte es sich für mich zum Ende hin an, als wenn sie sich von Träumen und dem Erleben in der Natur hat leiten lassen und auf diesem Weg etwas von dem Joik ihrer Vorfahren zu ihr gekommen ist.</p>



<p>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne haben mit „<strong>Hildring“</strong> &nbsp;gezeigt, dass es Auseinandersetzung, Erfahrung und Handwerkszeug braucht, um ein Album zu machen, das facettenreich, aber nicht überladen ist, schlicht und dabei mit Tiefe.</p>
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		<item>
		<title>GÅTE: Weiteres Video zum Album &#8222;Nord&#8220;</title>
		<link>https://metal-heads.de/news/gate-weiteres-video-zum-album-nord/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2021 16:16:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gåte]]></category>
		<category><![CDATA[Gunnhild Sundli]]></category>
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					<description><![CDATA[GÅTE sind eine norwegische Band, die traditionelle Melodien und Volkslieder in progressiven Rock umsetzen. Wie eine Reihe anderer norwegischer Musiker (wie z.B. Lindy Fay Hella, WARDRUNA, Kjell Braaten, VREID) sind sie verwurzelt in der&#46;&#46;&#46;]]></description>
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<p>GÅTE sind eine norwegische Band, die traditionelle Melodien und Volkslieder in progressiven Rock umsetzen. Wie eine Reihe anderer norwegischer Musiker (wie z.B. <a href="https://metal-heads.de/news/neuigkeiten-aus-norwegen/">Lindy Fay Hella</a>,<a href="https://metal-heads.de/konzertberichte/wardruna-first-flight-of-the-white-raven/"> WARDRUNA</a>, <a href="https://metal-heads.de/reviews/kjell-braaten-bronseplassen-live/">Kjell Braaten</a>, <a href="https://metal-heads.de/reviews/vreid-wild-north-west-voe-30-april-2021/">VREID</a>) sind sie verwurzelt in der musikalischen Tradition Norwegens. GÅTE haben dabei ihren musikalischen Schwerpunkt im Folk. Auf diese Weise gelang es ihnen, für die traditionellen Volksliedern neue Zuhörer zu gewinnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Traditionelle norwegische Volkslieder neu interpretiert</h3>



<p>Nach zwei EPs kam 2002 ihr erfolgreiches Album <strong>„Jyngri“</strong> heraus. Das besondere Merkmal der Band war schon damals die charakteristische Stimme von <strong>Gunnhild Sundli</strong>. Es folgten weitere Alben und Auftritte auf großen Festivals wie z.B. dem Roskilde Festival 2003.</p>



<p>2004 kündigte die Band eine Pause an. Aber 2017 gab es mit der &nbsp;EP <strong>„Attersyn“ </strong>ein Comeback<strong>.</strong></p>



<p>GÅTE haben traditionelle norwegische Volkslieder neu interpretiert. Andere Lieder basieren auf Gedichten der norwegischen Lyrikerin Astrid Krog Halse. Die Gedichte in überwiegend im Dialekt des kleinen Ortes Meldal in der Nähe von Trondheim geschrieben hat. Häufig haben GÅTE ihre Texte in Nynorsk verfasst und in Tröndersk, einem der norwegischen Dialekte vorgetragen, was den Liedern einen ganz eigenen Charm verleiht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nordic Folk in Reinform ohne Gitarren und elektronischen Elemente</h3>



<p>Bereits im Juni 2021 haben sie sich mit der EP <strong>„Til Nord“</strong> herausgebracht. Vier bereits veröffentlichte Lieder und ein neues Stück haben sie in interessante Arrangements gekleidet.</p>



<p>Mit dieser EP haben sich vom eher populistischen Folk hin zu einer Musik entwickelt, die in ihrer Schlichtheit dennoch abwechslungsreich ist. Mit der Hardanger Fidel an Stelle der Gitarre, <strong>Gunnhild Sundlis</strong> Gesang und eingängigen Melodien haben GÅTE mit <strong>„Til Nord“</strong> etwas durchaus Neues auf den Weg gebracht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/gate-nord-cover.jpg" alt="gåte band cover" class="wp-image-118309" width="256" height="256" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/gate-nord-cover.jpg 425w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/gate-nord-cover-300x300.jpg 300w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/gate-nord-cover-150x150.jpg 150w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/gate-nord-cover-80x80.jpg 80w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2021/11/gate-nord-cover-320x320.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Album und neues Video</h3>



<p>Das Album <strong>„Nord“</strong> wird am <strong>3. Dezember 2021</strong> via Indie Recordings veröffentlicht.</p>



<p>Mit <strong>„Svik“</strong> gibt es jetzt gibt es ein weiteres Musikvideo zum Album <strong>„Nord“.</strong> In diesem Song geht es um die Geschichte eines Mannes (dargestellt von <strong>Håkon Håvelsrud Odden</strong>), der von seiner Vergangenheit verfolgt wird. Es geht um Rache, Reue, Ängste. Wie sie uns quälen aber auch formen können.</p>



<p>Das Musikvideo hat Sängerin <strong>Gunnhild Sundli</strong> gedreht. Sie sagt dazu: &nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Durch die Arbeit an dem Musikvideo konnte ich die Atmosphäre und die Bilder, die ich im Kopf habe, wenn ich &#8218;Svik&#8216; singe, zum Leben erwecken&#8220;.</p></blockquote>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Svik - Gåte (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/bO1bLlYUvI4?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div></figure>



<p>GÅTE sind: <br>Gunnhild Sundli: Vocals, Violine   <br>Magnus Børmark: Gitarre, Vocals, Percussion  <br>Sveinung Sundli: Hardanger Fiedel, Orgel, Vocals, Percussion  <br>Jon Even Schærer: Percussion, Vocals</p>
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		<title>Neuigkeiten aus Norwegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Birgit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2021 14:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bronseplassen]]></category>
		<category><![CDATA[Ferd]]></category>
		<category><![CDATA[Frigg]]></category>
		<category><![CDATA[Hildring]]></category>
		<category><![CDATA[Kjell Braaten]]></category>
		<category><![CDATA[Lindy-Fay Hella]]></category>
		<category><![CDATA[Lindy-Fay Hella & Dei Farne]]></category>
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					<description><![CDATA[Kjell Braaten veröffentlicht den ersten Song von seiner neuen EP „Bronseplassen“ Die EP „Bronseplassen“ ist der Mitschnitt eines Konzertes vom Juli 2021, das Kjell Braaten auf dem Bronseplassen in Høvåg, Norwegen gegeben hat. Am&#46;&#46;&#46;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<h3 class="wp-block-heading">Kjell Braaten veröffentlicht den ersten Song von seiner neuen EP „Bronseplassen“</h3>



<p>Die EP <strong><a href="https://metal-heads.de/news/kjell-braaten-kuendigt-ep-bronseplassen-an/">„Bronseplassen“</a></strong> ist der Mitschnitt eines Konzertes vom Juli 2021, das <strong>Kjell Braaten</strong> auf dem Bronseplassen in Høvåg, Norwegen gegeben hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/kjell-braaten.jpg" alt="kjell braaten" class="wp-image-100418" width="230" height="192" srcset="https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/kjell-braaten.jpg 460w, https://metal-heads.de/wp-content/uploads/2020/09/kjell-braaten-300x250.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px" /></figure></div>



<p>Am <strong>11. Oktober 2021</strong> gibt es mit <strong>„Frigg“</strong> einen Vorgeschmack auf diese EP. Das Lied ist eine Hymne an die Göttin Frigg. Frigg (oder auch Frigga) spielt in der nordischen Mythologie eine wichtige Rolle. Sie ist die Göttin des Lebens, der Frauen, der Geburt und die Hüterin des Herdfeuers. Frigg wird als weise Frau gesehen, an die man sich bei Kummer und Sorgen wenden kann. Als Frau von Odin hat sie oft eine klare Position bezogen, indem sie ihre Ansicht der ihres Ehemanns entgegenstellte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Schweig&#8216; in der Rede, sie ergreift das Wort“</h3>



<p><strong>Kjell Braaten</strong> gibt den Worten von <strong>Leif-Arne Furevik</strong>, der diese Gedanken über Frigga in den Lyrics in besonderer Weise ausdrückt, eine wunderschöne Melodie. Sowohl im Gesang als auch in der Begleitung auf der Kravikslyra.<br>Die Kravikslyra ist das älteste bekannte norwegische Saiteninstrument. Sie wird auf die Zeit um 1600 datiert.</p>



<p>Auch für die anderen Liedern der EP „Bronseplassen“ verwendet Kjell Braaten Rekonstruktionen von Instrumenten, die bei Ausgrabungen gefunden wurden.</p>



<p><strong>„Bronseplassen“</strong> erscheint am <strong>8. November 2021.</strong> Hier könnt ihr <a href="https://hypeddit.com/link/kbupfh">„Frigg“</a> und <a href="https://hypeddit.com/link/gy9lmn">„Bronseplassen“</a> erhalten.</p>



<p></p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne kündigen Album „Hildring“ an&nbsp;&nbsp;&nbsp;</h3>



<p>Die norwegischen Musiker <strong>Lindy-Fay Hella</strong>, <strong>Roy Ole Førland</strong>, <strong>Ingolf Hella Torgersen</strong> und <strong>Sondre Veland</strong> werden am <strong>26. November 2021</strong> via <strong>By Norse</strong> das Album <strong>„Hildring“</strong> herausbringen.</p>



<p><strong>Lindy-Fay Hella</strong>, Sängerin und Mitbegründerin von WARDRUNA, hat 2019 das Album <strong>„Seafarer“</strong> veröffentlicht. Während <strong>„Seafarer“</strong> ein schon fast hypnotisierendes Album ist, soll <strong>„Hildring“</strong> dunkler und rhythmischer und auch an der alternativen Musik der 70er und 80er oientiert sein. Außerdem basiere ein Teil des Albums auf Improvisationen. Sie hätten dabei mehr auf ihr Bauchgefühl gehört, als alles bis ins Detail festzulegen.<br><br>Dazu Lindy-Fay: &nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir sind älter geworden und fühlen uns sicher in unserem eigenen musikalischen Ausdruck. Wir machen einfach die Musik, die wir machen wollen.</p></blockquote>



<p><strong>„Hildring“</strong> bedeutet Illusion, Fata Morgana. Das Album soll die Ehrfurcht widerspiegeln, mit der die Musiker die Natur und ihre elementaren Kräfte betrachten.</p>



<p>Lindy-Fay Hella erklärt: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ich habe oben in den Lyderhorn-Bergen einen Ort gesehen, der einen perfekten Spiegel im Wasser bildet, wenn es ruhig ist. Das lässt mich an die Anderswelt oder an Paralleluniversen denken.</p></blockquote>



<p>Dieser Ort in der Nähe von Bergen ist für sie ein magischer Ort. Wie weit es <strong>Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne</strong> gelungen ist, diese Magie einzufangen, könnt ihr schon mal in diesem Video sehen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Lindy-Fay Hella &amp; Dei Farne - Hildring (Official video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/U4X-nn3zk8Y?feature=oembed&#038;wmode=opaque" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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