FORBIDDEN – „Forbidden“ (VÖ: 23.10.2026)
FORBIDDEN – „Forbidden“ (VÖ: 23.10.2026)
FORBIDDEN aus San Francisco sind eine absolute Institution in der Thrash Metal Szene. Bereits 1985 gegründet hat man das Genre mitgeprägt. Da konnte auch eine zehnjährige Auszeit ab 1997 nichts dagegen tun. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2026 und heute ist das selbst betitelte Studioalbum „Forbidden“ in den Handel gekommen. Eine erste Kostprobe hatten wir euch mit „Burning the lungs of earth“ bereits hier vorab geliefert. Mich hat die Nummer direkt mit dem einerseits ordentlichen Drive und der andererseits vorhandenen Emotionalität in den Vocals überzeugt und daher habe ich mir das neue Material mal genauer angehört, um euch davon zu berichten.
Schon der Opener reißt einen mit powernden Drums und packenden E-Gitarren mit, bevor Sänger Norman Skinner überhaupt mit einsteigt. Direkt auf die Zwölf. Es wird sofort und ohne Umschweife deutlich gemacht, wo die Reise hingeht. Hier haben wir dann auch das Video für euch:
Auch der dritte Song nimmt keine Gefangenen. Direkte Vollgas-Bedienung. Treibende Schlagzeug-Beats, heavy Gitarrenriffs…yeah! Der Fünfer aus der Bay Area weiß die Fans zu begeistern. „DCLXVI“ beginnt bedächtig mit Glockengeläut und gemäßigtem Instrumentaleinstieg. Dann legt man zu und eher düsterer Gesang mit tiefen Riffs schleppt den Track davon…that’s heavy! Starkes Ding! Einen Gegenpart liefert das melodische Gitarrensolo.
FORBIDDEN – „Forbidden“ (VÖ: 23.10.2026)
Etwas psychedelisch kommt „Psyclops“ daher. Nach einem tendenziell unspektakulären Beginn ergreifen uns die Vocals und geben dem Ganzen eine gewisse Wendung. Der Tenor bleibt eher dunkel gestimmt. Der variable Gesang gefällt.
Das sechste Stück auf dem Album ist mit gut dreieinhalb Minuten auch das kürzeste. Der Gitarrensound erinnert etwas an ANNIHILATOR. Der Song ist gemäßigt und stimmt etwas nachdenklich. Für mich verzichtbar! Dann geht man mit „Mutually assured dysfunction“ wieder zur Vollbedienung über. Wuchtige Drums, Gitarrenriffs bearbeiten deine Gehörgänge. Weiter und immer weiter…dazu kreischende E-Gitarren und harsche Vocals.

Beim achten Track wird das Schlagzeug bearbeitet und dazu gibt es melodische E-Gitarren. Der Gesang bringt es auf den Punkt. Es geht ordentlich nach vorne. „The burden“ steigt auch direkt wieder kraftvoll ein. Heavy…das macht Laune!! Wuchtige Drums, der Frontmann liefert gute Arbeit ab. Die vorletzte Nummer beginnt eher verhalten, bevor treibende Schlagzeugsalven das Ganze voranpeitschen. Verzerrte Gitarren ergänzen das Gesamtbild. Der letzte Song geht fast 10 Minuten. Und schon nach kurzer Zeit denke ich mir…das hätte man knapper halten können. Bei progressiven Bands kann man sich ja mal über solche Distanzen austoben…im Thrash Metal sollte es eher knackig auf den Punkt kommen…was meint ihr?
Welches Fazit ziehen wir zum neuen FORBIDDEN-Album?
Welches Fazit kann man also zum brandaktuellen Studiowerk von FORBIDDEN ziehen? Die amerikanischen Thrasher liefern dem Hörer 11 Tracks. Diese sind recht abwechslungsreich gestaltet. Einerseits ordentlich mit Vollgas, dann aber auch mal nachdenkliche Momente. Der Gesang ist abwechslungsreich und ansonsten bekommt man den Thrash Metal, den man sich wünscht. Powerndes Schlagzeug, Heavy Riffs an der E-Gitarre. Ein amtliches Brett. Checkt die Scheibe unbedingt an!
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Bildquellen
- FORBIDDEN – Albumcover Forbidden: CMM online
- FORBIDDEN – Albumcover Forbidden – Beitragsbild: CMM online


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