JORN – Life On Death Road

Jorn Lande

Der Norweger Jorn Lande ist unbestritten einer der besten Hard Rock und Metal Sänger der aktuellen Generation. Neben seinen Einsätzen bei Bands wie MASTERPLAN oder AVANTASIA präsentiert er uns in schöner Regelmäßigkeit neue Soloalben.  Vor knapp einem Jahr stellte er mit „Heavy Rock Radio“ ein Werk ausschließlich mit Coversongs vor (HIER unsere Review). Auf seinem neusten – nunmehr neunten – Studioalbum sind nun wieder neue eigene Songs zu hören.

JORN mit prominenten Mitstreitern

Für „Life On Death Road“ hat der gute JORN eine neue Begleitband zusammen getrommelt. Die Formation besteht dabei ausschließlich aus durchaus prominenten Mitstreitern. Mit Gitarrist Alex Beyrodt (Primal Fear, Voodoo Circle), Bassist Mat Sinner (Sinner, Primal Fear usw.), Keyboarder Alessandro Del Vecchio (der nebenbei auch für die Produktion verantwortlich ist) und Drummer Francesco Iovino ist im Grunde (mit Ausnahme des Sängers) das aktuelle Line-up von Voodoo Circle mit am Start. Eigentlich die besten Voraussetzungen für ein fantastisches Album.

„Life On Death Road“ – Die Review

JORN Life on Death Road COVER

Mit dem starken Titelsong gelingt JORN zunächst einmal ein wirklich gelungener Einstieg in das Album. Hiervon könnt ihr euch durch das Video zum Song gerne selbst überzeugen:

 

Die ohnehin schon nicht niedrige Erwartungshaltung wird dadurch natürlich noch weiter gesteigert. Leider kann JORN dieses Niveau mit den folgenden Titeln nicht ganz halten. Versteht mich bitte nicht falsch. Die teilweise in bester Whitesnake Tradition stehenden Songs sind wirklich nicht schlecht, können mich aber auch nicht so richtig vom Hocker hauen. Als Beispiel hier ein weiteres Video vom Song „Fire To The Sun“:

 

Durchschnitt mit einigen Highlights

Viele der Titel kommen in meinen Augen bzw. Ohren über das Durchschnitts-Niveau nicht hinaus. Die Ausnahmen bilden für meinen Geschmack neben dem Titelsong das epische „Dreamwalker“, die schöne (Power-) Ballade „The Optimist“ und das coole „Man Of The 80’s“. Diese Songs zeigen welches Potential in der Formation steckt. Ich denke, hier wäre eindeutig mehr drin gewesen. Meine Lieblingsalben mit Jorn Lande als Sänger bleiben weiterhin die MASTERPLAN-Alben. Trotzdem ist „Life On Death Road“ alleine schon wegen der Stimme von Jorn ein Album, dessen Kauf ihr sicher nicht bereuen werdet.

 

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Bildquellen

  • JORN Life on Death Road COVER: Frontiers Music
  • JORN shot: CMM Online
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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