NICKELBACK – „Everything under the sun“ (VÖ: 30.10.2026)
NICKELBACK – „Everything under the sun“ (VÖ: 30.10.2026)
Die vier Herren aus Kanada kennt wohl mittlerweile fast jeder rund um den Globus, schließlich ist ihre Musik auch absolut radiotauglich und damit auch für die Mainstream-Listener geeignet. Die Rede ist natürlich von NICKELBACK. Seit gut 30 Jahren versorgt man die Fans mit Musik und heute ist es mal wieder soweit. Mit „Everything under the sun“ erscheint heute das brandaktuelle Studioalbum der Formation um Frontmann Chad Kroeger.
Den Opener hatten wir euch bereits hier vorgestellt. Und was soll ich sagen. Der Song hat Wumms, er ist für NICKELBACK recht heavy angelegt und erinnert mich vom ganzen Sound inklusive der Vocals irgendwie an FIVE FINGER DEATH PUNCH. Ein starker Einstieg. Schon mit der nächsten Nummer wird die Stimmung nachdenklicher, aber zum Glück legt man im Verlauf eine Schippe drauf und es wird ordentlich rockig. Man tobt sich melodisch an der E-Gitarre aus. Das Video haben wir hier für euch. „I already know“ empfängt uns mit Akustikgitarre und gemäßigten Beats. Mal ruhigere Töne. Man möchte fast von einer Ballade sprechen.
NICKELBACK – „Everything under the sun“ (VÖ: 30.10.2026)
Mit dem nächsten Track rockt man wieder etwas mehr los. Auch wenn es insgesamt gemäßigt bleibt. Auf einem typischen NICKELBACK-Level würde ich sagen. Die Stimme ist im Fokus, dazu eine Begleitung an der Gitarre und eher dezente Drums. Schaut euch das Video an:
Zu Beginn wieder Akustikgitarren und dann der Gesang. Gefühlvoll. Auf einem Konzert würde man jetzt die Feuerzeuge herausholen…der Song nimmt zwischenzeitlich etwas an Fahrt auf, bleibt aber emotional. „Make me love you“ stimmt uns sentimental. Wieder sind wir im Balladenmodus. Stimmungsvolle Vocals und dazu zurückhaltendes Schlagzeug mit sanftem Gitarrensound. Wir spielen euch das dazugehörige Video vor:
Der siebte Track auf diesem Album rockt dagegen wieder direkt los, die E-Gitarre schießt ihre Riffs ab. Die Stimme von Chad Kroeger hat mehr Nachdruck. Bei „Simple song“ lässt man es dann eher ruhiger angehen. Hier steht der Gesang mehr im Mittelpunkt und die Instrumente ordnen sich unter. Auch das nachfolgende Stück reiht sich musikalisch ein und setzt vom Stil her den Weg fort, bevor es mit „Lift somebody up“ wieder mehr Drive gibt.

Ein flotterer Drumbeat puscht nach vorne. Auch die Vocals des Frontmanns versprühen mehr Energie und unterstreichen damit diesen Vibe. Melodische E-Gitarren und schon geht es zur Sache. Der vorletzte Song beginnt mit der Arbeit an der Saitenfront, bevor ein dezentes Schlagzeug einsetzt. Dann kommt der Sänger, der aber seine Stimme variiert, so dass man es manchmal nicht wirklich erkennt. Rockige Riffs. Etwas düstere Stimmung. Das gefällt. Und schon sind wir „am Ende“. Die letzte Nummer klingt stimmlich auch wieder etwas anders. Ein Song von gemäßigter Härte mit harmonischen Melodien. Ganz nett, aber auch nicht mehr.

Welches Fazit ziehen wir zum neuen NICKELBACK-Abum?
Welches Fazit kann man zum aktuellen Album der Kanadier von NICKELBACK formulieren? Wenn man Songs wie „Rattle the cage (feat. John 5)“ hört, dann denkt man, bei dem Vierer ist eine neue Härte ausgebrochen. Aber man kann die Fans beruhigen. NICKELBACK stehen weiterhin für ordentliche Rocksongs und auch mal eher nachdenkliche Töne mit gemäßigter Härte. Wobei ich die härtere Gangart bei den entsprechenden Tracks echt ansprechend finde. Aber es bleibt die Ausnahme. Ansonsten bleibt man sich treu. Dabei bleibt man auch authentisch!
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Bildquellen
- NICKELBACK Albumcover Everything under the sun: Promotion-Werft
- NICKELBACK Albumcover Everything under the sun – Beitragsbild: Promotion-Werft


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