THE PILL – I Need To Be A Weapon (VÖ: 06.11.2026)
Frischen, unverbrauchten, brettharten Hardcore-Punk serviert uns das Frankfurter Quintett THE PILL mit ihrem neuen Longplayer „I Need To Be A Weapon“ , der da am kommenden Freitag veröffentlicht wird. Wir von metal-heads.de haben uns für euch bereits vorab die neue Platte von THE PILL angehört. Hier kommt unser Review.
THE PILL? Nie gehört
Ende 2022 haben sich im schönen Frankfurt am Main Sängerin Sam, Drummer Sascha, Bassist Jan sowie die beiden Gitarristen Philipp und Tobias zusammengefunden, um schnellen, energiegeladenen Hardcore-Punk zu zelebrieren. Bereits im April 2024 erschien mit „Hollywood Smile“ ihr Debüt-Album. Und nun am 6. November 2026 geht die Reise weiter für THE PILL. Mit dem neuen Album „I Need To Be A Weapon“ . Ihr wollt mal reinschauen und reinhören, was THE PILL so veranstalten? Kein Problem. Hier kommt die erste Vorab-Single der neuen Platte. Der Song „Nightmare Routine“ . Laut, hart, schnell. So lieben wir Hardcore! Ton an, Film ab:
Die 2. Single „Big Knife“
Und während es bei „Nightmare Routine“ so richtig auf die Fresse gibt, klingt die brandneue Vorab-Single „Big Knife“ fast schon wie eine Midtempo-Nummer. Dabei ist dieser Song musikalisch melodisch-punkig und könnte auch gut und gerne als kalifornischer Surf-Punk-Song durchgehen. Aber neben der coolen Melodien ist auch der Text bei THE PILL nicht zu vernachlässigen. Hier wird nämlich gleich eine Psychotherapie-Stunde ums innere Kind angeboten. Also nicht bloßes „1,2,3“ sondern sehr nachdenklich stimmende Textzeilen, die da THE PILL bieten. Was uns auch sehr gefällt. Aber genug der Vorworte. Schaut und hört selbst. Hier kommt „Big Knife“ für euch vom neuen Album „I Need To Be A Weapon“ :
Das Album „I Need To Be A Weapon“
Aber es gibt noch viel mehr auf der neuen Platte zu entdecken. Insgesamt 12 Songs nämlich. Vom ersten bedrohlich wirkenden Basslauf im Opener „Poor Thing“ über die beiden obigen Video-Single-Auskopplungen geht die Platte mit der nur 1:36 Minuten kurzen Nummer „Half Rats“ richtig cool weiter. Zum ersten Mal ein wenig düster-mystisch wird es bei „Boys Will Be Boys“ , bevor die Hardcore-Keule wieder ausgepackt wird. Zuerst das schnelle „I Heart You“ mit schönen Tempus-Wechseln und dann geht es direkt mit den ersten Takten zur ersten Strophe von „I´m Gonna Say It“ so richtig zur Sache. Blaue Flecken im Mosh-Pit garantiert. Und daher ist dies auch unser absoluter Lieblings-Song vom Album.
Songwriter-Qualitäten
Mit „Panic Pixie Dream Girl“ besinnen sich THE PILL neben ihren musikalischen Punkrock-Qualitäten á la Bad Religion auch wieder aufs Songwriting. Themen wie Körperbilder und Selbstoptimierung sind der Band genauso wichtig wie ihre Haltung zum Kapitalismus. Das spürt man. Das hört man. THE PILL haben was zu sagen und sind nicht bloß für Spaß und schnelle, gute Hardcore-Mucke da. Womit wir unser Fazit bereits vorwegnehmen. Dabei kommen noch ein paar neue Lieder. So wie „Pupeteer“ das mit 59 Sekunden recht kurz und knackig daherkommt. Bei der Geschwindigkeit aber auch kein Wunder. Und damit sind wir auch schon im letzten Viertel des Albums angekommen. Die letzten drei Tracks „Bad Thing“ (der längste Song auf dem Album mit 3:29 Min mit der charmanten Ansprache an das „bad asshole“ ), das dynamisch vorgetragene „Suspicious“ sowie das Finale Furioso mit „Poison Hemlock“ (mit gesprochenen Strophen) machen genauso Spass.

Unser Fazit
Abwechslungsreich, laut, hart, schnell, ehrlich – „I Need To Be A Weapon“ ist ein Punkrock- und vor allem Hardcore-Album wie aus dem Bilderbuch. Und das sind nur die Studio-Aufnahmen. Wie THE PILL live klingen und abgehen werden, ist noch viel spannender. Und ihr habt Glück: Die Band geht ab dem Tag des Album-Releases auch auf kleine „Happy Place Tour“ . Wir haben die Tour-Dates für euch parat:
Geht aufs Konzert von THE PILL
06.11. – München, Hansa39
07.11. – Leipzig, Conne Island
20.11. – Köln, Helios 37
21.11 – Hamburg, Molotov Musikclub
04.12. – Wiesbaden, Schlachthof
05.12. – Berlin, Bi Nur
Tickets bekommt ihr für rund 36 € unter anderem bei Reservix (alle Links wie immer ohne Gewähr).
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Bildquellen
- THE PILL: Sailor Entertainment / photo credits: Felix Offergeld
- THE PILL Album Cover: Sailor Entertainment


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