DEE SNIDER-„Leave A Scar“-Review

(English review down below)

Der Prediger des Heavy Metal

rockt seine neue Messe in Form seines frischen Albums „Leave A Scar“. DEE SNIDER (Facebook) beweist damit sehr eindrucksvoll, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört, auch wenn er sich schon eine Ewigkeit im Metal herumtreibt und bereits 66 Jahre die Welt mit seiner Anwesenheit bereichert. 1976 war er als Frontmann bei der Band TWISTED SISTER (aufgelöst 1987) eingestiegen. Jetzt im Jahre 2021 nun sein neues Album „Leave A Scar“, welches am 30.07.2021 drei Jahre nach seinem erfolgreichen Album „For The Love Of Metal“ veröffentlicht wird.

Mein lieber Scholli….

Da brennt aber noch mächtig Feuer in dem Mann. Nach meinem letzten Review von den überragenden LOCH VOSTOK sind wir hier in einer ganz anderen Ecke des Metal gelandet. DEE SNIDER steht für straighten Heavy Metal, der sich ohne Umwege direkt ins Gehör prügelt. Der Opener „I Gotta Rock (Again)“ bläst dementsprechend unmittelbar zum Angriff und geht schnurstracks nach vorne. Die geilen Riffs haben mein Rockerherz direkt im Griff und pumpen mein Metalblut in atemberaubenden Tempo durch meinen Körper. Das macht richtig Laune und duldet keine Verschnaufpause. Das rockige Gitarrensolo lässt mich total ausflippen. So klingt wahrer Heavy Metal, meine liebe Rockergemeinde! Sollte jemals so eine Mucke bei einer Messe gespielt werden, dann wäre das Kirchenschiff zum Bersten voll! Himmlischer Heavy Metal!

Wo nimmt der nur die Energie her?

Keine Ahnung, wo DEE SNIDER seine Energie und Power hernimmt, aber das ganze Album klingt so frisch und knackig wie das Gemüse und Obst bei dem Gemüsehändler meines Vertrauens. Keine matschigen Stellen oder altersbedingter Schimmel ist hier zu finden. Allein der zweite Track „All Or Nothing More“ ist eine Hymne, die keinen kalt lässt. Der treibende Song hat einen endgeilen Refrain, den man nicht besser schreiben und singen kann. Dazu dieser groovende fette Bass, der meinen Körper mit schweren Schallwellen in Wallung versetzt. Die Drums prügeln gnadenlos auf mich ein, dass es eine wahre Freude ist. Hatte ich schon die geilen Riffs und Solos erwähnt? „All Or Nothing“ ist ein Song mit den geilsten Hooklines, die ich seit langem in dem Bereich gehört habe. Ein perfekter Track, der keine Wünsche offen lässt!

Durchhängen könnt Ihr woanders!

Hier geht es voran! Jeder Song lässt Euch in Verzückung geraten oder in Zuckungen… wer weiß das schon? Verdammt… Hier geht die Luzi ab! Der Härtegrad wird für Heavy-Metal-Verhältnisse schon mal ganz schön nach oben geschraubt. Wenn DEE SNIDER Euch den Song „Time To Choose“ ins Gehör schmettert, dann werden sich Eure Hörzellen ehrfurchtsvoll verneigen, denn der Song besorgt es Euch! Kein Geringerer als der diabolische CANNIBAL CORPSE-Sänger George „Corpsegrinder“ Fisher leiht dem Song seine teuflische dunkle Stimme und macht es zu einem brutalen Smasher, der Euch mit einem kolossalen Arschtritt in den dunklen Abgrund befördert.

Einen Mosher gefällig?

„The Reckoning“ tritt das Gaspedal bis aufs Bodenblech durch und es wird Zeit für den nächsten Moshzirkel. Die Songrakete wird von scharfen Riffs, pumpenden Drums und einer starken Bassline angetrieben. Die irren Solos zünden Stufe um Stufe in diesem wahnsinnigen Song und setzen das Ding unter Starkstrom. Tja, und wenn dann noch die rasiermesserscharfe Klinge in Form von DEE SNIDERs Stimme den entscheidenden Schliff vollzieht, dann gibt es kein Halten mehr.

Stimmungsvolle Songs wie „Crying For Your Life“ machen ebenfalls richtig Laune und die Rockröhre in Verbindung mit den geilen Riffs und Solos sind pures Dynamit. Und dies explodiert mit genialen Knalleffekten, die es einfach höllisch krachen lassen.

Fazit

Nun kommen wir zum Fazit dieses Albums. Was auf jeden Fall feststeht, ist die unumstößliche Tatsache, dass DEE SNIDER sich hier keinerlei Blöße gibt. Mit stolz geschwellter Brust und von ganzem Rockerherzen smasht die Band um DEE SNIDER ein beachtenswertes mit Rock und Metal getränktes Glaubensbekenntnis heraus. Das Album besteht aus endgeilen herausragenden und sehr guten Tracks. Ne Nullnummer werdet Ihr nicht finden. Das Niveau ist durchweg verdammt hoch, auch wenn nicht jeder Song das Niveau der absoluten Burnersongs erreicht. So bleibt ein Album, dass auf jeden Fall zu den Besten gehört, was ich dieses Jahr bisher in diesem Bereich gehört habe. Die in unserem Vorbericht geäußerte Erwartungshaltung wurde somit voll erfüllt.

ENGLISH review

The preacher of heavy metal

rocks his new mass in the form of his fresh album „Leave A Scar“. DEE SNIDER (Facebook) proves very impressively that he is far from being old iron, even if he has been around in metal for an eternity. In 1976 DEE SNIDER (*15.03.1955) joined the band TWISTED SISTER (disbanded in 1987). Now in 2021 three years after his successful album „For The Love Of Metal“ his new album „Leave A Scar“ will be released next Friday on 30.07.2021.

What the hell….

There is still a lot of fire in this man. After my last review of the outstanding LOCH VOSTOK we have landed here in a completely different area of Metal. DEE SNIDER stands for straight Heavy Metal, which directly hits your ears without any detours. The opener „I Gotta Rock (Again)“ blows accordingly immediately to the attack and goes straight to the front. The horny riffs have my rocker heart directly in the grip and pump my metal blood in breathtaking speed through my body. This makes a real mood and does not tolerate a breather. The rocking guitar solo makes me totally freak out. This is what true heavy metal sounds like, my dear Rockers! If ever such music would be played at a mass, the nave would be full to bursting! Heavenly Heavy Metal!

Where does he get the energy from?

No idea where DEE SNIDER gets his energy and power, but the whole album sounds as fresh and crisp as the vegetables and fruit at my local trustworthy greengrocer. No muddy spots or age-related mold to be found here. The second track „All Or Nothing More“ is an a hymn that leaves no one cold. The driving song has an fantastic catchy chorus that can’t be written and sung any better. In addition, this grooving fat bass, which sets my body on fire with heavy sound waves. The drums beat mercilessly on me that it is a real pleasure. Did I already mention the awesome riffs and solos? „All Or Nothing“ is a song with the most awesome hooklines I have heard in a long time in this genre. A perfect track that leaves nothing to be desired!

You can sag elsewhere!

Here we go! Every song will make you go wild! Damn… Here it goes rough like a fucking hot rodeo! The degree of hardness is already screwed up quite nicely for heavy metal conditions. When DEE SNIDER blasts the song „Time To Choose“ into your ears, your auditory cells will bow reverently, because the song will kick you hard! None other than the diabolical CANNIBAL CORPSE singer George „Corpsegrinder“ Fisher lends his devilish sinister voice to the song and turns it into a brutal smasher that will send you into the dark abyss with a colossal kick in the ass.

Want a Mosher?

„The Reckoning“ puts the pedal to the metal and it’s time for the next mosh circle. This song rocket is driven by sharp riffs, pumping drums and a strong bassline. The rousing solos ignite stage after stage in this insane song and put the thing under strong current. Well, and when the razor-sharp blade in the form of DEE SNIDER’s voice makes the decisive cut. There is no stopping!

Atmospheric songs like „Crying For Your Life“ are also really fun and and pure dynamite. And this explodes with ingenious bang effects that just make it crack like hell.

Result

Now we come to the conclusion of this album. What is in any case certain is the incontrovertible fact that DEE SNIDER nailed it! With proudly swollen chest and from whole rocker heart the band around DEE SNIDER smashes out a remarkable with rock and metal soaked creed. „Leave A Scar“ consists of outstanding and very good tracks. You will not find something boring. The level is consistently damn high. So remains an album that is definitely one of the best that I have heard this year so far in this genre.

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Bildquellen

  • DEE SNIDER – Leave A Scar-Cover +Infos-1-: Cover+Infos-->Napalm Records//Background etc.-->Pixabay
  • DEE SNIDER Titel: Napalm Records

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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