SINNER – Starker Abschied mit „Boom Bang Goodbye“
Mit seinem 20. Album verabschiedet sich Mat Sinner – allerdings zum Glück nur mit seiner nach ihm benannten Band – aus dem Musikgeschehen. Das Anfang Juli via Reigning Phoenix Music erscheinene Album „Boom Bang Goodbye“ ist ein würdiger Abschluss!
Das Kapitel SINNER endet mit vielen illustren Gästen
Nicht zuletzt seinen gesundheitlichen Problemem geschuldet, zieht Mat Sinner mit „Boom Bang Goodbye“ einen Schlussstrich unter das Kapitel SINNER, um sich zukünftig weitgehend auf Primal Fear zu konzentrieren. Auf seinem Abschlusswerk hat er mit Gitarrist Alex Scholpp (FARMER BOYS, TARJA), Drummer Moritz Müller (THE INTERSPHERE), Keyboarderin Lisa Müller (ROCK MEETS CLASSIC, HARTMANN), Gitarrist Jim Müller (KISSIN‘ DYNAMITE) und Gitarrist Matthias Dieth (ex SINNER, ex U.D.O.) eine ganze Reihe Gastmusiker um sich geschart. Gesanglich wird er unterstützt von Renan Zonta (ELECTRIC MOB), Michael Bormann (MICHAEL BORMANN’S JADED HARD), Ronnie Romero (RAINBOW), Björn Strid (SOILWORK), Erik Mårtensson (ECLIPSE), Michael Sadler (SAGA), Sascha Krebs (THE QUEEN KINGS) und Magnus Karlsson (PRIMAL FEAR).
Kein leiser Abschied
Wie der Titel schon vermuten lässt, verabschieden sich SINNER nicht leise, sondern mit einem gehörigen Donnerschlag. Der Opener „Dreams Come True“ mit Renan Zonta am Mikro bildet da einen äußerst wuchtigen und starken Auftakt. Es folgt das von Michael Bormann gesungene „Wait“, das ebenfalls gut gelungen ist und das wir euch hier nicht vorenthalten wollen.
Durchgängig gute bis hervorragende Songs
Im weiteren Verlauf des Albums bekommen wir ausschließlich gute bis hervorragende und durchweg eingängige Hard Rock Songs geboten. Ich möchte an dieser Stelle das famose „All Night Long“ mit Ronnie Romero, das flotte „Born To Run“ mit Erik Mårtensson und den wuchtigen Abschlusstrack „Power“ mit Magnus Karlsson hervorheben.
Eine mit Wehmut verbundenes Ende
„Boom Bang Goodbye“ sorgt für zweispältige Gefühle. Einerseits kann man sich an einem wirklich sehr gelungenen Album erfreuen, andererseits blickt man wehmütig auf das Ende einer wirklich tollen Band. Mit SINNER hat der gute Mat ein Stück Musikgeschichte mitgeschrieben, die nun leider zu Ende geht. Zum Glück bleibt uns aber Mat Sinner mit Primal Fear weiterhin (offentlich noch recht lange) erhalten!
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Bildquellen
- Sinner Boom Bang Goodbye: Amazon


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