SMASH INTO PIECES – „Arcadia“ (VÖ: 28.08.2020)

SMASH INTO PIECES - Albumcover Arcadia - Beitragsbild

SMASH INTO PIECES – „Arcadia“ (VÖ: 28.08.2020)

Wenn ich SMASH INTO PIECES Jemandem vorstelle (auch beispielsweise hier in der Redaktion von metal-heads.de), dann mache ich die Erfahrung, dass die Band aus Schweden die Lager spaltet. Die einen sind – so wie ich – eher begeistert von der Musik der jungen Truppe und die anderen? Die können damit gar nichts anfangen. Wie auch immer. Die Fangemeinde der sympathischen Herren wächst stetig und die Venues werden größer. Das verdankt man regelmäßigen Veröffentlichungen (alleine die Fülle der Videos für die aktuelle Scheibe – siehe unten) und bereitwilligem Touren.

Ein Blick zurück – SMASH INTO PIECES

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Wir haben die Band auf der Clubtour in Köln für euch besucht – hier gibt es den Konzertbericht dazu. Auch die letzten Releases „Evolver“ (2018) und „Rise and shine“ (2017) haben wir auf metal-heads.de da und dort für euch unter die Lupe genommen. Aber jetzt – es ist Ende August 2020 und die Welt steckt mitten in der Corona Pandemie. Und damit auch in der Unsicherheit, wie sich die Situation rund um den Globus in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt. Konzerte, wie wir sie kennen, finden derzeit nicht statt. Es gibt verschiedene Konzepte, um für wenige Menschen und unter Einhaltung der Hygienestandards Veranstaltungen durchzuführen.

Aber Musik auf Tonträgern und digital sowieso…das geht. So freuen wir uns heute, die neue Scheibe von SMASH INTO PIECES mit dem Titel „Arcadia“ vorstellen zu können. 13 Tracks haben den Weg auf das Album gefunden. Wir stellen euch das Material heute vor. Los geht es mit einem gut einminütigen „Intro“ bevor wir zu „Wake up“ kommen. Das Video zeigt eine Live Performance im Wechsel mit den Bandmembern, die durch die nächtliche Skyline einer Metropole „fliegen“. Eingängiger Gesang, dazu ein gemäßigtes Tempo mit Elektrosounds und Beats. Aber schaut doch einfach selbst:

Die Welt von Arcadia…

Die Welt von Arcadia – das ist die Thematik, die das neue Album prägt. Verschwimmen der Grenzen zwischen der Realität und dem virtuellen Raum. Künstliche Intelligenz, VR-Brillen…you name it. Kommen wir also nun zum Titeltrack. Eine Nummer mit echten Mitsingqualitäten. Man mag sich gut vorstellen, wie die Fans bei den Konzerten da stimmlich mit dabei sind.

Futuristische Ausblicke liefert auch das nächste Video. Schwebende Fahrzeuge…eindringlich, fast beschwörend wirkt der Gesang von Frontmann Chris Adam Hedman Sörbye. Die Stimmung wirkt eher gedrückt und nachdenklich. Wird hier ein Horrorszenario gezeichnet?

Starkes Ego…ein Highlight!

Zum Glück geht es mit neuer Energie und einem positiveren Vibe im nächsten Song namen „All eyes on you“ weiter. Mit dem nachfolgenden Track setzt sich das Ganze noch leichtfüßiger fort. Fast denkt man ein bisschen an MODERN TALKING…uuuiiiihh! Also musikalisch, vom Gesang her nicht. „The chosen one“ geht auch eher seicht zur Sache. Da fragt man sich, wofür die Herrschaften mit Benjamin Jennebo und Per Bergquist 2 Gitarristen in der Mannschaft haben. Auch der Apocalypse DJ mit seine E-Drums bleibt da im Hintergrund. Da kommen eher seine Keyboards zum Zuge. Mit „Godsent“ nimmt die Musik wieder ein bisschen mehr Fahrt auf. Gut so. Etwas mehr Rock Vibe. Und schon folgt mit „Ego“ eine der stärksten Nummern auf diesem Longplayer. Der Gesang in Kombination mit der Musik. Hier hat man einen echten Ohrwurm mit Radiotauglichkeit geschrieben. Das bleibt hängen!

Der große Knall…

„Bent the rules“ ist dann eher unscheinbar und plätschert so dahin. Da gefällt mit „Big bang“ schon deutlich besser. Emotional und mit einer gewissen Atmosphäre kommt dieser Song gut rüber. Gute drei Minuten Unterhaltung. Und ein Video mit dem Apocalypse DJ. Schaut mal hier!

Und dann ein Coversong – wer kennt das Original?

Auch „Counting on me“ ist leider nur Mittelmaß. Sicher nicht schlecht, aber es haut einen auch nicht gerade aus den Schlappen. Das ändert sich mit der nächsten Nummer. „Mad world“…kenne ich doch, meint ihr? Jawoll! Gut beobachtet. Es handelt sich um eine gelungene Coverversion des TEARS FOR FEARS-Klassikers. Ein Video in trister Umgebung und die Interpretation des Liedes durch SMASH INTO PIECES – da wird man schon nachdenklich. Echt gut umgesetzt! Coversongs können einschlagen oder voll in die Hose gehen…entscheidet selbst!

Dann ist es aus…das Album. Und wir von metal-heads.de kommen zum Fazit des brandaktuellen Albums aus dem Hause SMASH INTO PIECES. 13 Tracks sind auf dem Silberling gelandet. Es ist ein bisschen Füllstoff dabei, aber es gibt auch ein paar echte Highlights. Wenn man diese Art von Musik mag, sollte man recht begeistert sein. Andere Geschmäcker werden sich nicht bedient fühlen. Ich bekomme direkt Bock auf einen Gig der Schweden…Go away Corona!!!

Und hier das Albumcover für euch

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Bildquellen

  • SMASH INTO PIECES – Promofoto.jpeg: Martin @ Bespokemedia PR
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  • SMASH INTO PIECES – Albumcover Arcadia – Beitragsbild: Martin @ Bespokemedia PR
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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