SMASH INTO PIECES – „Evolver“ (VÖ: 12.10.2018)

SMASH INTO PIECES - Promofoto

SMASH INTO PIECES – „Evolver“ (VÖ: 12.10.2018)

Es muss nicht immer so heavy sein, um zu gefallen. Zum Glück hat die Rockmusik auch einige andere Nischen. Auch der härteste Metaller braucht ja mal eine Auszeit für die Nackenmuskulatur und eine kleine Schonung für die Gehörgänge. Da kann man sich doch mal die gelungene Mischung anhören, die uns jetzt aus Schweden serviert wird.

Wir haben ja schon öfter mal von SMASH INTO PIECES berichtet und jetzt können wir dies mit der Review zum brandaktuellen Release tun. Mitte Oktober erblickt „Evolver“ das Licht der Welt. Ein Dutzend Tracks haben den Weg auf diese neue Scheibe gefunden, alle im Bereich von ca. 3 Minuten Spieldauer.

Im Oktober kommt das Album mit einem Dutzend Songs…

Los geht´s mit „Like this“, einem eingängigen Song, der die typischen Trademarks der Band zusammenfasst. Variablen Gesang, mitreißende Beats im Rahmen einer Mischung aus Synth-Gebilden und Rock aus Skandinavien und – nicht zuletzt – eine fette Portion Eingängigkeit. „The game (Womanizer)“ schlägt in eine ähnliche Kerbe, bevor man es mit „Breakin´ out“ etwas ruhiger angehen lässt. „Superstar in me“ ist dann schon wieder sehr catchy, kann man bestimmt prima mitsingen auf den Konzerten. Starke Nummer! Beim nachfolgenden Song geht es erst einmal mit weiblichen Vocals los, die sich dann auch – gepaart mit denen des SMASH INTO PIECES-Frontmanns – durch den ganzen Track ziehen. Ebenso wie den nächsten Song („Ride with U“) hatten wir euch die beiden Musikstücke bereits hier zum Anhören vorgelegt.

Das kommt bestimmt live gut an

Man sich wirklich vorstellen, wie die Fans bei den Konzerten animiert werden, beim Gesang tatkräftig mitzuhelfen und ich glaube, das klingt dann ziemlich gut. Nach „Hall of fame“ geht es mit „Paradise“ wieder etwas bedächtiger weiter, mit eher melancholischem Gesang und einer getrageneren Grundstimmung. „Der Begriff „Wiegenlied“…im Englischen „Lullaby“…wird ja gerne mal von Musikern für Songtitel gebraucht. Auch SMASH INTO PIECES gehören jetzt zu dieser Runde. Kein besonders auffälliger Song. „My beast“ schleicht sich eher ruhig und dezent vorbei. Dann startet „High on life“ mit klassischen Rockmarkenzeichen und geht amtlich zur Sache. Der vielleicht „härteste“ Track auf diesem Album, bevor die Langrille mit einem eher traditionellen SMASH INTO PIECES-Stück endet.

Der mysteriöse Mann mit der Maske…

The Apocalypse DJ als zentrale Figur und Mysterium des Bandgefüges sorgt für die interessante Note und lässt die Band aus dem täglichen Einerlei der Szene herausfallen. Mit der leuchtenden Maske, die auch immer wieder Albumcover ziert, hat man einen Wiedererkennungswert erreicht.

So lange ich die Band auch schon verfolge, so hatte ich bisher leider nicht die Gelegenheit, SMASH INTO PIECES live on stage zu erleben. Das könnte sich ja in diesem Herbst ändern, denn – wie wir euch ja hier auf metal-heads.de (inklusive entsprechender Hörproben des neuen Materials) bereits berichtet haben – es wird eine Co-Headlinertour mit TAKIDA auch in unseren Breiten geben. Damit führen die Schweden ihre zuletzt intensivierten Touraktivitäten passend zur Veröffentlichung des aktuellen Albums fort und beglücken die wachsende Fanbase mit ihrer Anwesenheit in den Clubs der europäischen Städte, wobei mit Köln, Hamburg, München und Berlin viele Metropolen vertreten sind.

Wer also von der Musik überzeugt ist, sollte sich im Oktober das neue Album zulegen und vielleicht sehen wir uns auch bei einem der Konzerte…

 

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • SMASH INTO PIECES – Promofoto: UNCLE M
Doc Rock

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

vier + 17 =