WARKINGS – „Revolution“ Review

(English review down below)

Power-Metal

Es ist ein Jahr her, als WARKINGS (Facebook) ihr Album „Revenge“ (Review) veröffentlichten. Und ich war von der Scheibe durchaus angetan und war der Meinung, dass die Band ein sehr gutes Album offeriert hatte. Ich hatte damals die Hoffnung geäußert, dass man die teilweise etwas kitschige Verkleidung für eine härtere Rüstung ablegen würde. Wollen wir mal sehen, ob das neue Rüstzeug in Form des neuen Albums „Revolution“ (VÖ 20.08.2021) für den Kampf ausreichend Härte und Angriffspotenzial bietet.

Aufwärmphase

Mit dem Opener „We Are Fire“ geht es wie von dem ersten Album gewohnt mit zünftigem heavy Melodic-Power-Metal der Marke WARKINGS ansprechend los. Handwerklich ohne Fehl und Tadel. Die Stimme vom Sänger Georg Neuhauser mag ich nach wie vor sehr gut leiden und der Gitarrist ist wieder einmal mit tollen Akkorden und Solos unterwegs. Ein guter Einstieg mit catchy Refrain. Für das Aufwärmtraining taugt das schon mal was.

„Sparta II“ mit seinem exotischen Saiteninstrument ist mal was anderes und hat durchaus seinen Charme, fällt trotzdem wegen fehlender intensiver Power hinter dem ersten Teil des Songs vom letzten Album zurück. Denn dort wurde von Melissa Bonny einfach mehr Schärfe und Kraft reingeschmettert. Aber vielleicht folgen mit dem Song „Fight“ die lang ersehnten Signale zum

Angriff?

Der Songtitel „Fight“ verspricht ja schon mal was! Und? Tja, ich muss mal überlegen. Würde ich mit dem Song in die Schlacht springen und den Feind aufmischen wollen? Ne, wohl eher nicht. Statt heroisch in den Kampf zu starten und mich in die Reihen der Feinde zu schmeissen, würde ich vielmehr auf die Idee kommen das Schlachtfeld zu verlassen, um mit den Gegnern in der nächsten Schänke einige Humpen heben zu gehen und das Tanzbein zu schwingen. WARKINGS bieten einen eher fröhlicher Song und macht auch Laune, aber als Schlachthymne halte ich diesen für nicht geeignet. Doch entscheidet selbst…

Wenn ich da an den Song „Odin‘s sons“ der WARKINGS vom letzten Album denke… Da ging die Post ab und das hatte Schmackes. Dafür war auch die geniale Gastsängerin Melissa Bonny verantwortlich. Ihr könnt ja gerne mal vergleichen….

„Spartacus“

hält da schon eher, was „Fight“ versprochen hat. Als Gastsänger haben WARKINGS hier den genialen Gladiator „Lost Lord“ eingeladen. Dahinter verbirgt sich kein geringerer als der fantastische Chris Harms (Band LORD OF THE LOST). Der Song sorgt schon eher noch für angriffslustige Begeisterung, wenn Chris seiner aggressiven Ader freien Lauf lässt. Auch der Chorus kommt kraftvoll rüber. Das wäre die Kategorie von Songs, die schon eher in die Richtung gehen, die ich bevorzugen würde und mich zu heroischen Taten anspornen würden.

Fazit

Schade! Tatsächlich ist mir das aktuelle Album „Revolution“ von WARKINGS zu harmlos geworden. Wir wollen aber auch nicht vergessen, dass hier super Musiker am Start sind. Alle Musiker sind Meister ihres Fachs, so dass es natürlich ist kein schlechtes Album ist. Es ist guter unterhaltsamer melodischer Power-Metal! Nicht mehr und nicht weniger!

Für mich persönlich ist es nicht das Album, was ich mir gewünscht hätte und gefällt mir nicht so gut wie das direkte Vorgängeralbum. Vielleicht sollten die WARKINGS noch mal die Gladiatorenschmiede besuchen und sich mehr Härte antrainieren. So einen Hauch der Härte von EX DEO würde dem Sound meiner Meinung nach gut tun. Ja ich weiß, dass EX DEO in einer anderen Kategorie des Metal spielen, aber wenn man sich solcher Gäste wie Melissa Bonny und Chris Harms bedient, dann würde ich mir einfach wünschen, dass man diese scharfen Zutaten intensiver verfolgt ohne den Bereich des Melodic-Power-Metal zu verlassen. Aber hört einfach rein und entscheidet dann für Euch selbst.

English Review

Power-Metal

It was a year ago when WARKINGS (Facebook) released their album „Revenge“ (Review). And I was quite taken with the album and felt that the band had offered a very good album. At the time, I had expressed the hope that they would shed the sometimes somewhat cheesy disguise for a tougher armor. Let’s see if the new armor with the new album „Revolution“ ( Release 2021-08-20) offers enough hardness and attack potential for the battle.

Warm-up phase

With the opener „We Are Fire“ it starts as usual from the first album with hearty heavy melodic power metal appealing. Craftsmanship without fault and reproach. The voice of singer Georg Neuhauser I still like very much and the guitarist knocks out again really cool chords and solos. A good start with a catchy chorus. For the warm-up training this is already good.

„Sparta II“ with its exotic string instrument is something different and has quite its charm, falls nevertheless behind the first part of the song from the last album cause missing some intensive power. Because the first part on the last album with guest singer Melissa Bonny had simply more sharpness and power. But perhaps follow with the song „Fight“ the long-awaited signals to the

attack?

The song title „Fight“ already promises something! And? Well, I have to think about it. Would I want to jump into battle with this song and rough up the enemy? No, probably not. Instead of starting heroically into the battle and throwing myself into the ranks of the enemies, I would rather get the idea to leave the battlefield to raise a few tankards with the opponents in the next tavern and to swing along with them. It is a cheerful song and also makes mood, but as a battle hymn I consider this one not suitable. But decide for yourself…

When I think of the song „Odin’s sons“ from the last albumThere was really sharpness and hardness. The brilliant guest singer Melissa Bonny was responsible for that. You are welcome to compare….

„Spartacus“

keeps more what „Fight“ promised. The brilliant gladiator „Lost Lord“ was invited as a guest singer. Behind this is none other than the fantastic Chris Harms. The song provides already rather still for attack-lustful enthusiasm, if Chris lets his aggressive vein free run. The chorus also comes across powerfully. This would be the category of songs that go more in the direction that I would prefer and would spur me on to heroic deeds.

Result

Too bad! In fact, the current album „Revolution“ has become too harmless for me. But let’s not forget that here are super musicians at the start. All musicians are masters of their profession, so of course it’s not a bad album. It is good entertaining melodic power metal! No more and no less!

For me personally it’s not the album I would have liked and I don’t like it as much as the direct predecessor album. Maybe the WARKINGS should visit the gladiator forge again and train more hardness. Such a touch of the hardness of EX DEO would do the sound good in my opinion. Yes I know that EX DEO play in a different category of metal, but when they use such guests as Melissa Bonny and Chris Harms, I would just wish that they pursue these sharp ingredients more intensely without leaving the realm of Melodic-Power-Metal. But just listen to it and then decide for yourself.

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Bildquellen

  • WARKINGS Revenge Cover+Infos: Cover+Infos-->Napalm Records//Background etc.-->Pixabay
  • Titelbild-1-Warkings_01_2021_Photo Credit Matthias Schwaighofer_Schwaighofer-Art: Napalm Records

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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