Junkyard Drive – SQUEEZE (VÖ: 06.11.26)
Den dänischen Rockern von Junkyard Drive ist es offenbar gar nicht schwer gefallen, sich 10 neue Songs aus dem Leib zu quetschen: Zu hören auf der neuen Scheibe „SQUEEZE“ , die da am Freitag, den 6. November 2026, erscheinen wird. Und die wir von metal-heads.de für euch vorab hören durften und hier sehr gerne vorstellen möchten.
Die neue Platte „SQUEEZE“
Aber rollen wir das Feld von vorne auf und präsentieren euch zuerst einmal das ansprechende Album-Cover:

Der hierin enthaltene Longplayer ist übrigens zu 100% Do It Yourself (DIY) von den Jungs von Junkyard Drive aufgenommen und produziert worden. Respekt. Die Scheibe „SQUEEZE“ erscheint am 06.11.2026 via Drive Music. Wer von euch bis jetzt nur Bahnhof versteht, und gar nicht weiß, über wen wir hier sprechen, für den holen wir gerne etwas mehr aus.
Die Band Junkyard Drive
Die dänische Classic Rock-Combo Junkyard Drive hat sich im Jahr 2014 gegründet und besteht aktuell aus Sänger Kristian Johansen, den beiden Background-Sängern und Gitarristen Kristoffer Kristensen und Oliver Hartmann sowie Drummer Claus Munch Hansen. Für die Album-Aufnahmen wurden sie durch den Session-Bassisten Anders Rothmann unterstützt. Bislang hat die Band bereits vier Alben auf dem Musik-Markt platziert. Nach dem 2017´er Debüt „Sin & Tonic“ wären da 2018 „Black Coffee“ (unser Review), „Electric Love“ aus dem Jahre 2022 sowie 2024 die Platte „Look At Me Now“ zu nennen. Richtig gerechnet: „SQUEEZE“ ist somit Album Nr.5 in der Band-Diskographie. Aber genug der Vorworte. Hier geht´s schließlich um die Musik.
Die Video-Single „Learning To Lose“
Und hier kommt daher für euch direkt unser Favorit auf dem neuen Album. Der Track „Learning To Lose“ nämlich. Warum das Lied uns so gut gefällt? Weil man hier die Bandbreite der Band Junkyard Drive am besten kennenlernt. Deren coole Rhythmus-Fraktion, den astreinen und im Refrain ansteckend mehrstimmigen Gesang zum Mitgröhlen. Dazu satte Gitarren-Riffe, die ins Ohr gehen und im Kopf bleiben. Anhand der Song-Strukur – hier sei nach knapp 2 Minuten Spielzeit exemplarisch der Chor-Gesang erwähnt – merkt man, dass es sich die Band bei den Aufnahmen sowie dem anschließenden Mixen und Mastern keineswegs leicht macht. Sondern vertrackte Lieder schreibt und produziert. Wir mögen den Song sehr. Und hoffen ihr auch. Dreht mal euren Ton am mobilen Endgerät bis zum Anschlag auf und genießt „Learning To Lose“ von Junkyard Drive:
Die übrigen Songs auf dem neuen Album
Zuerst einmal müssen wir dem Opener des Silberling vehement widersprechen. Denn wir finden „SQUEEZE“ keineswegs gewöhnlich. Nach dem krachenden“Ordinary“ wird es rhythmisch. Zumindest zu Beginn von „Beautiful Love“ , das mit einem sehr eingängigen Bass-Schlagzeug-Spiel gefällt. Der fröhliche, positive Refrain lässt das Rocker-Herz dafür wieder laut mitsingen. Keine Frage: The Answer is Love! Es folgt obige Video-Single-Auskopplung, bevor es mit „Not In The Mood“ weitergeht. Klingt ein wenig nach Flüstertüte, die da Sänger Kristian Johansen ganz zu Beginn nutzt. Und auch hier überwiegt die Rhythmus-Abteilung im Stück. Dies mag ein wenig nach öder Wiederholung klingen, aber so brennt sich ein Song einfach fest ein. Da sind Profis am Werk, wie man merkt…
Schnell, hart, dreckig
Track 5 ist dann Junkyard Drive, so wie wir sie live in Erinnerung haben. Schnell, hart, dreckig. „Powerless“ ist sowas von powerful. Da schmeisst man glatt seine Frau im Wohnzimmer versehentlich um beim Pogen. Die unangenehmen Folgen für das weitere Zusammenleben daheim: Alles endet „In Chaos“ . Kein Wunder, hat unser Redakteur doch „Bad Things“ getan. Während der Song „In Chaos“ trotz gitarrenlästiger Ausrichtung noch gemäßigt klingt, wird „Bad Things“ zu einer satten Hardrock-Nummer. Gerade auch wegen der trotzigen der Cowbell im Anschlag. Es folgt „The Day Will Never Come“ . Hier wird der perfekte Moment herbeigesehnt. Der sich offenbar einfach nicht einstellen will. Kennen wir alle zu Genüge. Aber dieser Songtext ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, was Junkyard Drive so alles draufhaben. Nämlich nicht nur energiegeladene, sehr charakteristische Hooks und Licks, sondern auch verdammt gute, weil bodenständige Songtexte.
Es geht dem Ende zu
Kommen wir zu den beiden letzten Stücken der Platte „SQUEEZE“ . Hier ist zum einen „Echo“ mit einem tollen Beat in den Strophen und wilder Kopfschüttel-Atitüde im Refrain hervorzuheben. Ein weiteres Highlight auf dem Album aus unserer Sicht. Denn „Echo“ klingt nach irgendwie nach einer herrlichen Zeitreise zurück in die 90´er Jahre des vergangenen Jahrtausends. Was auch genauso beschrien, äh besungen wird.
Den Schlusspunkt setzt der längste der 10 neuen Songs: Der mit Sprechgesang in den Strophen ebenfalls erneut abwechslungsreich vorgetragene Track „Nobody Wants Me Around“ mit satten 4 Minuten und 3 Sekunden Gesamtspielzeit. Auch hierin spürt man den typischen Danish Dynamite. Und das macht die Band Junkyard Drive aus. Power bis zum Geht-nicht-mehr. Zum Glück. Auch der Schluss der Platte passt dann einfach: Junkyard Drive kann man nur stoppen, indem man den Jungs verbotenerweise den Saft im letzten Refrain abdreht – und so leiert das Lied ganz am Ende langsam aus. Bis absolute Stille einkehrt. Und man das Album ganz schnell von vorne erneut und noch einen Ticken lauter als zuvor hören möchte, weil es in sich einfach stimmig ist.
Unser Fazit
Eine klasse Scheibe. Wobei die Wahl eines einzigen Genre-Begrifs wie „Classic Rock“ aus unserer Sicht ein wenig zu kurz gegriffen ist. Denn Junkyard Drive haben sich über die vergangenen fünf Studio-Alben zu einer vielseitigen Band weiterentwickelt. Sprich: SQUEEZE ist eine starke, weil abwechslungsreiche Platte geworden. Und daher hätten wir gut und gerne auch mehr als neue 10 Songs verkraftet. Und dass die Band live eine Wucht ist, durften wir bereits 2024 gemeinsam bei deren Gig mit THE LAZYS im Don´t Panic in Essen erleben (hier unser Konzertbericht).
Daher freuen wir uns über den neuen Longplayer mit dem Titel „SQUEEZE“ und hoffen doch auf eine baldige Live-Tour in unseren Gefilden. Die aktuellen Tourpläne finden sich übrigens im Linktree der Band wieder (klick). Und wer von euch jetzt das Vinyl oder die CD antesten und sich dazu vielleicht auch noch ein passendes T-Shirt mit dem Album-Titel dazu holen möchte, der kann dies gerne im Fan-Shop von Junkyard Drive an dieser Stelle hier erledigen. Unser Tipp: Folgt der Band auf deren sozialen Plattformen wie Facebook oder Instagram! Alle Links sind wie immer ohne Gewähr.
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Bildquellen
- SQUEEZE Albumcover: AUDIBLE MUSIC • Jacob Krogholt
- Junkyard Drive Band 2026: Audible Music/Jacob Krogholt, photo credit: Klaus Rudbæk


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