Junkyard Drive serviert einen starken Black Coffee

Black Coffee Cover

Am ersten Freitag im September wird mit Black Coffee das zweite Album der dänischen Hard-Rocker Junkyard Drive bei uns auf den Markt kommen. Das Dänemark ein guter Boden für handfesten Rock ist, dass beweisen ja nicht nur die Hochkaräter D-A-D und Volbeat. Aber wo sortieren sich Jankyard Drive ein? Dazu muss ich mir jetzt erst einmal das Album anhören.

Los geht es – im wahrsten Sinne des Wortes

Ok, akustische Gitarren, das ist der erste Eindruck vom Opener Time Is Over. Diese werden aber nach kurzer Zeit von den elektrischen abgelöst und mit mächtig Dampf und Druck schaltet der Song ein paar Gänge nach oben. Der Gesang von Kristian Johansen passt sehr gut in das Gesamtgefüge und Time Is Over macht schon mal so richtig Bock auf mehr. Passender könnte ein Opener nicht sein, obwohl der Titel eher zu einem Outro passen würde.

Junkyard Drive, Skid Row und das Öffnen des Geistes

Sweet Little Dreamer schenkt uns den nächsten schwarzen Kaffee ein. Der Song wurde schon vorab als Video veröffentlicht und auch hier von uns schon vorgestellt. Hier haben die fünf Dänen einen Knaller hingelegt, der genauso gut von den alten Skid Row hätte sein können.

Junkyard Drive Band

Der nächste Track Sucker For Your Love knallt auch mächtig aus den Boxen, während mich Make Up Your Mind mit seinem Intro erst mal etwas schmunzeln lässt, und mich dann leider nicht erreicht, egal wie weit ich meinen Geist auch öffne – keine Chance. Das ändert sich schlagartig bei Backseat Baby, denn der geht wieder straight nach vorne.

Endlich die Ballade(n)

Mit Way Too Long folgt die erwartete Ballade, denn ohne diese wäre ein solches Album nicht komplett. Oha, mit Through The Door folgt gleich die zweite Ballade hinterher. Kann man so machen.

Dafür wird bei Same Old Story das Tempo wieder angezogen. Gut gemachter Song, der auch hier wieder die Assoziation zu Skid Row aufkommen lässt. Wo ich das hier grade so höre, könnte ich mir eigentlich auch mal wieder Slave To The Grind reinziehen.

Zum Ende nur Musik

Wasted Nights und Where I Belong stehen den anderen Songs in nichts nach. Und mit See You Next Time findet Black Coffee auch einen würdigen, wenn auch kurzen und nur instrumentalen Abschluss. Aber sollte es nicht besser Hear You Next Time heißen? Egal, macht auf jeden Fall Spaß und neugierig auf mehr.

Black Coffee ist kein kalter Kaffee

Black Coffee CoverBlack Coffee ist ein gutes Album geworden, welches keinen schalen Nachgeschmack übrig lässt. Daher kann ich allen Hard-Rock Fans das Album wärmstens empfehlen, denn gute und bodenständige Rockmusik geht immer.

Wo sortieren sich Junkyard Drive nun in Dänemarks Musikwelt ein? So gut das Album auch ist und so viel Spaß es auch macht, für einen kometenhaften Aufstieg reicht es nicht. Dafür hat das Quintett seinen einen eigenen Stil noch nicht gefunden. Aber ich würde es ihnen gönnen, denn gute Musik kann es nicht genug geben.

Da ich aber nun mal ein Kind des Rocks der Achtziger und Neunziger bin, fällt es mir hier sicherlich leicht das Album jedem zu empfehlen – und das ist auch berechtigt. Andere würden hingegen sagen, dass man die Songs alle schon mal irgendwann gehört hat. Na und? Mich stört es nicht.

Key Facts

Black Coffee wird am 7. September 2018 beim Label Mighty Music / Target Group bei uns veröffentlicht.

Junkyard Drive sind:
Kristian Johansen – Gesang
Birk – Lead Gitarre und Hintergrund-Gesang
Ben Høyer – Rhythmus Gitarre und Hintergrund-Gesang
Claus Munch – Schalgzeug und Percussions
Tim Meldal – Bass und Hintergrund-Gesang

Tracklist Black Coffee:
1. Time Is Over
2. Sweet Little Dreamer
3. Sucker For Your Love
4. Make Up Your Mind
5. Backseat Baby
6. Way To Long
7. Through The Door
8. Same Old Story
9. Wasted Nights
10. Where I Belong
11. See You Next Time

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Bildquellen

  • Junkyard Drive Band: Mighty Music / Target Group
  • Black Coffee Cover kl: Mighty Music / Target Group
Frosch

Frosch

Hör den Summs jetzt schon seit über 30 Jahren. Alles fing damals mit Maiden und Saxon an. Dann kam die legendäre Heavy Metal Night bei Rockpop in Concert, und der Drops war gelutscht.

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