MOTORJESUS rocken mit IGNITION und The Thrill

motorjesus 29.3.19 Kubana

Motorjesus mit Ignition & The Thrill  im Kubana in Siegburg – da rockte der Metal

MOTORJESUS und IGNITION sind schon alleine ein Garant für handgemachten dynamischen Metal und gute Stimmung. Und insbesondere dann in dieser Kombination. Auf THE THRILL war ich gespannt, da ich sie live noch nicht erlebt hatte.

THE THRILL – die Mischung macht’s

the thrill 29.3.19THE THRILL kannte ich – abgesehen von den beiden Songs Better Say It Loud und Strings noch nicht. Der Name THE THRILL ist neu. Die Band besteht auch erst seit etwa einem Jahr, aber die Musiker sind alles andere als Neulinge. So haben Dummer Maik, Gitarrist Flo und Basser Ben zusammen bei One Bullet Left gespielt. Phil (Vocals) hat bei Gorilla Taxi gesungen und Gitarrist Buschy hat schon für Callejon die Saiten zum Klingen gebracht.

Das Kubana in Siegburg hatte sich schon gut gefüllt, als The Thrill die Bühne betraten und nicht lange fackelten. Mit Sänger Phil haben sie einen Frontmann, der mit seiner variablen und wohlklingenden Stimme die abwechslungsreichen Songs gut transportieren kann. Die eingängigen Melodien werden von treibenden Rhythmen begleitet, abwechslungsreiches Riffing und schöne Läufe im Bass erweitern das klangliche Spektrum. Das Publikum kommt bei dieser Mischung aus Rock, Metal und fast schon poppigen Elementen gut in Fahrt, geht mit den Rhythmen mit und hat sichtlich Spaß.


IGNITION – Power von Anfang an

ignition 29.3.19Auch heute sind bei IGNITION Spielfreude und Power direkt zu spüren. Da scheint sich auch Andreas Leyer, der heute die Basssaiten zum Schwingen bringt, gut eingefunden zu haben. Wie alle anderen ist er viel auf der Bühne unterwegs, während Dennis Marschallik mit seinem kraftvollen Gesang und ebensolchen Gesten das Publikum direkt in Aktion versetzt. Beim starken Guided By The Waves üben sich die ersten im Publikum bereits im Headbangen und lautem Mitsingen.

„Dafür sind wir hier: um lautes Geschrei zu hören“

„Dafür sind wir hier: um lautes Geschrei zu hören“ ruft Dennis den Leuten zu, die dann bei Into The Fire noch mehr Stimmkraft hinzugeben. Gut unterstützt von treibenden Drums, für die Dominik Erbach verantwortlich ist, markanten Riffs der Gitarristen Tim Zeevaert und Christian Bruckschen und druckvollem Bass von Andreas Leyer kann Dennis Marschallik die tollen Gesangslinien entwickeln.  Auch live kommen die Leads und Soli richtig gut zur Geltung. Alles zusammen macht ordentlich Spaß und kommt gut an. Ob nun bei Into The Battle oder Valhalla – da wird gesprungen, die Fäuste gehen nach oben und wer kann, schüttelt ausgiebig die Mähne. Das bleibt dann alles auf diesem Energieniveau. Beim abschließenden We Are The Force werden eben diese Kräfte noch einmal aktiviert und der Refrain frenetisch mitgesungen.
So muss Heavy Fuckin‘ Metal am Freitagabend klingen.


MOTORJESUS bringen das Kubana dann endgültig zum Brodeln

motorjesus 29.3.19Die Umbaupause gibt ein wenig Zeit zum Ausruhen und Flüssigkeit nachfüllen. Die Bühne ist in blauen Nebel getaucht, aus dem die Jungs von MOTORJESUS sich langsam absetzen.

Mit Tales From The Wreckingball vom aktuellen Album Race To Resurrection beginnen MOTORJESUS ihr Set, das die Temperatur im Kubana schnell ansteigen lässt. Ob es nun weitere Songs vom letzten Album sind oder ältere Songs: da wird nicht nur die Fist Of The Dragon nach oben gestreckt, sondern auch die Refrains mitgesungen und gegrölt, was die Stimme hergibt. Mit Fuel The Warmachine wird es etwas ruhiger, aber bei Trouble In Motor City oder Speedway Sanctuary wird geschubst und gemosht, was Energie und Alkoholpegel zulassen.

Wie immer eine tolle Bühnenperformance mit krachendem Sound

Auch als ein Zuhörer vor lauter Energie über die Absperrung fällt und die Rückholaktion einigen Tumult verursacht, lassen sich die Jungs von MOTORJESUS nicht in ihrer kraftvollen Performance stören. Dominik Kwasny (Bass) und Patrick Wassenberg (Gitarre) sorgen nicht nur für fettes Riffgewitter und dynamischen Rhythmus, sondern auch für ordentlich Bewegung auf der Bühne. Die beiden haben nicht nur eine enorme Ausdauer sondern auch sichtlich Spaß. Philipp Kohout an den Drums bearbeitet die Felle gewohnt rhythmisch sicher und antreibend. Währenddessen führt Andy Peters die Leads und Soli temporeich nach vorne. Chris Birx breitet seine enormen stimmlichen Möglichkeiten aus und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. So rocken MOTORJESUS ihren Metal über die Bühne und bringen das Kubana zum Brodeln.

Nachdem die Stimmung grandiose Ausmaße erreicht hat, kommen MOTORJESUS nicht ohne Zugabe von der Bühne. Der Hochgeschwindigkeitssong Dirty Pounding Gasoline bildet den Abschluss eines mitreißenden Sets.


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Bildquellen

  • the thrill 29.3.19 1: birgit@metal-heads.de
  • ignition 29.3.19 17: birgit@metal-heads.de
  • motorjesus 29.3.19 17: birgit@metal-heads.de
Birgit

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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