The Wild! going Jägermeister crazy in Düsseldorf

The Wild! Tube Beitragsbild

Am Samstag. den 03. November 2018 in der Düsseldorfer Altstadt fand ein denkwürdiges Konzert statt. Ort des Geschehens war The Tube Club (Homepage | Facebook) und Hauptprotagonist waren die Kanadier von The Wild!, die im Rahmen ihrer Wild At Heart-Tour hier Station machten. The Tube Club ist eine Mischung aus Kneipe und Club mit – das will ich gerne lobend erwähnen – sehr sauberen Toiletten und freundlichem Personal. Das Warten auf den Einlass konnten sich die Fans in den umliegenden Kneipen, Bars und Restaurants angenehm gestalten. Wir nutzten die Zeit um mit dem Frontmann von The Wild!, Dylan Villain Kirouac, ein Videointerview zu führen. Das ihr euch gerne vorab hier auf unserem YouTube Channel anschauen könnt. Aber um 21 Uhr war es endlich soweit und der lokale Support Black Electric Club eröffnete den Abend.

Black Electric Club in klassischer Dreierbesetzung

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Black Electric Club The TubeEs hat natürlich Vorteile, wenn man der Lokalmatador ist. So war das Trio bestehend aus Charley Corbiaux (Gitarre und Gesang), Nenad „Sean“ Natosevic (Bass) und Fabian Goldschmidt (Schlagzeug) vielen der Anwesenden schon bekannt. Dementsprechend locker und entspannt gingen die Drei das Geschehen auf der Bühne auch an. Klassischer Rock, der auch so dargeboten wurde. Gesang, Röhrenverstärker und Schlagzeug mehr braucht es nicht. Songs wie „Sonny (you Need somebody)“ kamen gut an. Für meinen Geschmack war es manchmal etwas zu laid back und ruhig für einen wilden Konzertabend. Aber die Tatsache, dass Black Electric Club erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen durften und das nach dem Gig viele CDs verkauft wurden, spricht für einen mehr als gelungenen Auftakt. Ich selber habe die EP „Fire“ auch erworben und kann die Jungs allen Freunden handgemachter Rockmusik nur wärmstens ans Herz legen. Ich werde sie auf jeden Fall im Auge behalten.

The Wild! – 90 minutes fucking Rock ’n‘ Roll

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The Wild! The TubeWie eingangs erwähnt, ist The Tube Club eher klein und so musste sich die Band ihren Weg zur Bühne durchs Publikum bahnen. Da war der Jubel und die Erwartungshaltung schon groß. Und schon nach dem ersten Song war mir klar: Man muss The Wild! nicht kennen, aber wer sie erlebt, wird sie lieben. Und spätestens ab dem zweiten Song war allen klar: Die Jungs brauchen und gehören auf eine größere Bühne. Aber so konnten alle Anwesenden froh sein, die Band in solch intensiver und intimer Atmosphäre erleben zu können. Ach übrigens, was später von der Decke tropfte war keine defekte Sprinkleranlage. The Tube Club was sweating the pure essence of wild fucking Rock ’n‘ Roll!

 

The Wild! did some fucked up shit

Die Jungs und Mädels, die den weiten Weg aus Osnabrück nach Düsseldorf auf sich genommen hatten, wurden bestens bedient und hatten The Wild! The Tubedefinitiv die richtige Entscheidung zur Wochenendgestaltung getroffen. Ich habe selten so ein intensives Konzert erlebt und The Wild! haben sich einen Platz in meinen alltime Top 3 gesichert. Ein crowdsurfender Frontmann, der dabei weiterspielt und singt, Wahnsinn! Die Flasche Jägermeister die innerhalb von fünf Minuten geleert wurde und dabei brüderlich mit der ersten Reihe geteilt wurde. So etwas sieht und erlebt man nicht alle Tage. Nach neunzig Minuten war das Konzert zwar leider vorbei, aber der Abend noch lange nicht. The Wild! did some fucked up shit in Düsseldorf at The Tube Club! It was great and Jägermeister-insane. Thank you guys! Can’t wait for the next time!


 


 

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Bildquellen

  • The Wild! The Tube: Laura Jaeger (c) metal-heads.de
  • The Wild! The Tube 15: Laura Jaeger (c) metal-heads.de
  • Black Electric Club The Tube 5: Laura Jaeger (c) metal-heads.de
  • The Wild! Tube Beitragsbild: Laura Jaeger (c) metal-heads.de
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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