AMORPHIS: Videos zum neuen Album „Halo“

amorphis 2022

AMORPHIS: „Halo“ – das 14. Studioalbum

Für den 14. Februar 2022 haben AMORPHIS den Release ihres 14. Studioalbum angekündigt. Bereits jetzt gibt es zur ersten Single „The Moon“ ein begleitendes Musikvideo.

Dazu Pekka Kainulainen (der für den Text zuständig ist):

 Ich habe über all die Jahre viele Zeichnungen und Bilder des Mondes geschaffen und nun die passenden Heavy-Metal-Zeilen dazu niedergeschrieben… Dies ist ein Liebeslied.

Und Gitarrist Esa Holopainen ergänzt:

Der Song steckt voller Atmosphäre und ist zudem äußerst eingängig. Er spiegelt einfach gut wider, wofür AMORPHIS im Jahr 2021 stehen.

Auch bei „The Moon“ sind AMORPHIS ihrem melancholischen Klang, der mit harten Klängen anreichern, treu geblieben.

amorphis halo cover

Auch auf „Halo“ verbinden sie Geschichten aus dem „Kalevala“, einer Zusammenstellung verschiedener Überlieferungen, Mythen und Heldengeschichten. Die Rahmenhandlung ist der Konflikt zwischen dem Volk von Kalevala und dem der Pohjola um einen mythischen Gegenstand. Das Kalevala wurde 1835 zum ersten Mal veröffentlicht und gilt heute als finnisches Nationalepos.

Die Geschichten aus dem Kalevala

AMORPHIS verwenden Elemente des Kalevala und interpretieren sie in einer Weise, die zeitlos und modern ist. Sie ehren damit einerseits die Tradition, schauen dabei aber nach vorne.

Produziert wurde das Album, das via Atomic Fire Records auf den Markt kommt, von Jens Bogren. Gemastert hat es Tony Lindgren.

„Halo“ ist der dritte Teil der Trilogie, die 2015 mit „Under The Red Cloud“ begonnen und 2018 mit „Queen Of Time“ fortgesetzt wurde.

Nach mehr als 30 Jahren und 14 Alben erfinden sich AMORPHIS auch mit „Halo“ wieder neu. Das ist wohl nur möglich, weil sie dabei ihren Grundelementen treu bleiben und so frei in der Gestaltung sind.

Oder wie AMORPHIS es formulieren:

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dass wir als Band immer noch ziemlich anständige Musik in uns tragen…. Das Album folgt einem losen Konzept von abenteuerlichen Geschichten, die sich vor tausenden von Jahren im mythischen Norden zugetragen haben. Die Texte erzählen von einer altvorderen Zeit, in der der Mensch nach der Eiszeit durch diese verlassene boreale Welt wandert.

AMORPHIS wollen damit den Aufstieg einer wegweisenden Kultur in einer Welt voller neuer Möglichkeiten ebenso erfassen wie die uralten Mächte des menschlichen Verstands.

Wer mehr über die Entstehung des Albums wissen will, kann sich die begleitende Studiodokumentation ansehen: zu Schlagzeug & Percussion oder zu Keyboard und den Orgelaufnahmen in der Paulskirche in Helsinki.

Und hier das Video zu „The Moon“:

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Bildquellen

  • amorphis halo cover: atomic fire records
  • amorphis 2022: atomic fire / Sam Jamsen

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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