Braindance – Master of Disguise

Braindance – Schöngeföhnt und fern der Heimat

In der Pressemitteilung heißt es:

Nach mehr als zehn Jahren ist es nun endlich so weit: Das Konzeptalbum „Master Of Disguise“ von BRAINDANCE erblickt das Licht der modernen Welt – und das Warten hat sich gelohnt. Das Progressive Darkwave Urgestein meldet sich mit einem gewaltigen, kunstvollen Epos aus alten Zeiten zurück, der seine Hörer geradezu in eine Parallelwelt wie die der Altägypter und Maya katapultiert. Am 29.01.2016 erscheint das Album der New Yorker mit seinem umfangreichen Artwork über Dr. Music Records.

(…)

Wenn das Epos über Macht, Identität und Verwirrung euch jetzt schon nicht mehr loslässt, könnt Ihr euch bereits vorab das Musikvideo zu „Lost“ ansehen und euch in eine andere Zeit versetzen lassen.

So dachte ich: Progressive Darkwave? Das klingt spannend! Da schaue ich doch gleich mal in das aktuelle Musikvideo rein. Mir wurde nicht zu viel versprochen… Ich wurde direkt in eine Parallelwelt katapultiert… Ich kann allerdings nur hoffen, dass diese Welt als Parodie gemeint war…

Gefühlt finde ich mich beim Betrachten des Musikvideos in einem B-Movie der 80er/90er wieder. In der Front erstrahlt ein muskulöser, durchgestylter Sängerheld, der wie aus einem Kampfsportspiel entsprungen wirkt – von düsterer Stimmung keine Spur.

Eingerahmt wird er von einer Keyboarderin, die leicht stoned wirkt, einer Gitarristin, der ihre Gitarre hochgerutscht zu sein scheint, einem weitgehend unauffälligen Gitarristen, einem wild wippenden Bassisten und einem normal wirkenden Drummer.

Da stellt sich mir die Frage: Wer hat die denn beim Videodreh beraten????

Sieht man mal über die aus meiner Sicht misslungene Inszenierung (es sei denn, es ist eine gewollte Parodie) hinweg, ist das Ganze musikalisch nicht mal schlecht.

Das Besondere, das hier angekündigt wurde, finde ich zwar nicht, jedoch handelt es sich für mich um einen soliden Poprocksong mit einer eingängigen Melodie, der auch aus dem Soundtrack eines 90er-Jahre-Films entsprungen sein könnte.

Auf das Album und weitere Videos bin ich tatsächlich neugierig.

Prüft selbst, ob ich übertrieben habe:

 

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Bildquellen

  • Braindance: Promo Braindance

Chrissi

Die ersten 15 Monate hat Chrissi die dunkle Seite unseres Projekt begleitet... "Mit Triumph and Agony von Warlock fing alles an. Heute höre ich vorzugsweise alles, was düster, gitarrenlastig und melodisch ist."

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