The Doors – L.A. Woman – 50th Anniversary Edition

The Doors LA Woman

Ein legendäres Album feiert dieses Jahr seinen fünfzigsten Geburtstag: „L.A. Woman“ von The Doors. Zur Feier dieses besonderen Ereignisses erscheint bei Rhino am 03. Dezember 2021 eine 50th Anniversary Edition. Und diese hat es in sich. Es handelt sich um drei CDs und eine LP. Auf einer CD ist das Originalalbum, neu gemastert von Bruce Botnick dem langjährigen Tontechniker und Mixer der Doors. Dazu zwei Bonus CDs mit Studio-Outakes und einer 180g LP mit einem Stereo-Mix der sechsten Platte der The Doors.

The Doors – Riders On The Storm, das Demo

Das bisher ungehörte Original-Demo von „Riders On The Storm“ aus der Frühphase der Recording Sessions für das Album in den Sunset Sound Studios ist schon heute digital (hier) erhältlich. Es wurde kürzlich auf einem unbeschrifteten Magnettonband in den Archiven der Band entdeckt, nachdem es jahrzehntelang als verschollen galt. Die Aufnahmen fanden mit dem Produzenten Paul A. Rothchild statt, der das Demo in seinem längst berühmten Ausspruch als „Cocktailmusik“ bezeichnete, was seinerzeit dazu führte, dass Rothchild das Projekt verließ und die Band sich dazu entschloss, das Album gemeinsam mit Botnick zu produzieren.

L.A. Woman – die Studio Sessions

Mehr als zwei Stunden unveröffentlichter Aufnahmen aus den Sessions zu „L.A. Woman“ hält diese neue Sammlung bereit, sodass man beim Hören die Evolution der einzelnen Songs im Studio miterleben kann, als wäre man live dabei gewesen. Auch ein frühes Demo für „Hyacinth House“, aufgenommen 1969 in Robby Kriegers Homestudio, ist enthalten. Die Outtakes dokumentieren Jim Morrison, John Densmore, Robby Krieger und Ray Manzarek, wie sie im Studio mit zwei weiteren Musikern arbeiten: Rhythmusgitarrist Marc Benno – der mit Leon Russell im The Asylum Choir arbeitete – und Bassist Jerry Scheff, der ein Mitglied von Elvis Presleys TCB Band war. Botnicks Schilderungen zufolge verfolgte die Band bei den Aufnahmen einen organischeren Ansatz, anstatt immer wieder anzufangen und abzubrechen, um technische Perfektion zu erreichen. „Die bisher unveröffentlichten Aufnahmen, mit denen wir es hier zu tun haben ­– fortlaufende Takes von „The Changeling“, „Love Her Madly“, „Riders On The Storm“ und „L.A. Woman“ – zeigen eine Band, die vom Groove geradezu besessen ist, während sie Wendungen und Schnörkel mit der Präzision einer perfekt eingespielten Soul-Combo vollführt… Die Idee war, von Song zu Song zu gehen, es fließen zu lassen.“

Ausführliche Liner Notes

In den ausführlichen Linernotes der Sammlung erkundet erfahrene Rockjournalist David Fricke die rasend schnelle Entstehung des Albums, zugleich dem letzten mit Morrison, der wenige Monate nach der Veröffentlichung in Paris sterben sollte. „Morrison mag nie wieder zu The Doors zurückgekehrt sein“, schreibt er, „doch durch seinen Tod wurde ‚L.A. Woman‘ zur Wiedergeburt, zum Triumph und zum Finale, alles auf einmal. Und es ist Blues – ‚original blues‘, wie von Morrison versprochen. Bis heute gibt es auf der Welt nichts Vergleichbares.“

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Bildquellen

  • The DOORS _LAwoman_DeluxeEdition_ProductShot: Netinfect Promotion & Marketing
  • The Doors LA Woman 720×340: Netinfect Promotion & Marketing

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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