WOLFSFEST Tour 2022

Geballter brachialer Metal

Am 07. Oktober, also heute, startet die legendäre WOLFSFEST Tour in München. Die Location im ‚Backstage München‚ wurde sogar kurzfristig gewechselt, da so viele Karten im Vorverkauf weggegangen sind und man eine größere Halle benötigte. Das freut einen zu hören, gerade in diesen Zeiten. Also wird es für Kurzentschlossene auch noch Karten an der Abendkasse geben. Weitere Termine sind Pratteln (CH) am 14.10.2022, Bochum am 11.11.2022, der 19.11.2022 in Berlin sowie am 26.11.2022 in Erfurt*, am 02.12.2022 in Leipzig und am 16.12.2022 in Stuttgart*. (*ohne KANONENFIEBER)

Welche Wolfsrudel sich bei der diesjährigen WOLFSFEST-Tour angeschlossen haben und die Zähne fletschen, erfahrt ihr hier bei ‚metal-heads.de‘. In Kurzform sind das folgende Bands: VARG, KANONENFIEBER OBSCURITY, ASENBLUT. Heftige Mischung, die sich da zusammengefunden hat. Thematisch huldigen die Bands alle dem Viking-Metal, bis auf die einzige Ausnahme KANONENFIEBER. Doch zu den Senkrechstartern der Black Metal Szene möchte ich später noch etwas mehr erzählen.

VARG

sind die Schildherren für dieses Event ist die deutsche Band. Seit ihrer Gründung im Jahre 2005 haben VARG (Facebook) mit ihrem aggressiven deutschen Metal eine beträchtliche Fangemeinde aufgebaut und sind auch international erfolgreich unterwegs. Ihr letztes Album „Zeichen“ war vollgepackt mit knallharten Hymnen, die mit Sicherheit das Publikum zum Beben bringen werden. (Review & Interview)

Eigens für die Wolfsfest Tour hat man sogar den alten Song „Schildfront“ noch einmal neu aufgenommen. Und hier ist er:

KANONENFIEBER

sind die Senkrechstarter des letzten Jahres. Denn das Album „Menschenmühle“ von 2021 ist so wahnsinnig erfolgreich gestartet wie man es sich für eine bis dato unbekannte Band eigentlich nur erträumen kann. Aber der Erfolg ist real und den haben KANONENFIEBER (Facebook) nicht umsonst geerntet, denn das Album „Menschenmühle“ ist eine wahre Perle des Death-/Black Metal. Hintergrund für dieses Album waren die Geschehnisse im Ersten Weltkrieg, vergleichbar mit der ukrainischen Band 1914. Für Fans dieses Genres ein echtes Pflichtprogramm. Allerdings bleibt die Identität der Bandmitglieder ein Geheimnis, den sie treten aus nur maskiert auf.

Nicht nur der Sound unterscheidet sich von den anderen Bands. Wie gerade schon erwähnt finden sich sie die Themen der Songs findet nicht in Wikingergeschichten. Die Musik behandelt vielmehr die Kriege der jüngeren Vergangenheit, Doch auch aktuelle Kriegsereignisse werden bei KANONENFIEBER aufgearbeitet. So hat die Band jüngst auf den UKRAINE Krieg reagiert und den Song „Stop The War“ aufgenommen.

OBSCURITY

sind schon alte Krieger in den musikalischen Gefilden. 1997 wurden OBSCURITY (Facebook) gegründet und können auf eine ganze Reihe von Alben zurückblicken. Ihr letztes Werk heißt „Skogarmors“ und erschien im Jahr 2021. Auch hier gibt es Schlachtengesänge noch und nöcher. Es wird also klar, dass man seine Stimmbänder gut geölt haben sollte, wenn man sich auf den Weg zu den Wölfen macht. Und ein wenig Nackentraining könnte auch nicht schaden.

ASENBLUT

Die nächste Wikingergilde gibt sich die Ehre. ASENBLUT (Facebook) schwelgen ebenfalls in epischen Schlachtgesängen und werden vom Musikstil gerne mal mit AMON AMARTH verglichen, was ja nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Ihr letztes Album „Die Wilde Jagd“ erschien im Jahr 2020. Sie haben sich im Laufe der Zeit eine treue Fangemeinde erspielt. Markenzeichen der Band ist der gewaltige Hüne Tim „Tetzel“ Schmidt, welcher die Vocals schmettert.

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Bildquellen

  • WOLFSFEST Tour 2022 Titelbild: VARG

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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