TERAMAZE – „Flight of the wounded“ (VÖ: 06.10.2022)

TERAMAZE - Albumcover - Beitragsbild

TERAMAZE – „Flight of the wounded“ (VÖ: 06.10.2022)

Irgendwie habe ich die letzten Jahre komplett verschlafen, was die Veröffentlichungen von TERAMAZE angeht. Erst mit der Auskopplung zum neuen Album Flight of the wounded“, das am heutigen Tage erscheint, bin ich wieder bewusst auf die Band aufmerksam geworden. Hier hatte ich euch auf metal-heads.de den Song näher gebracht. Und auch versprochen, euch das gesamte Release näher vorzustellen. Daher möchte ich genau das jetzt tun. Und auch versprochen, euch das gesamte Release näher vorzustellen. Daher möchte ich genau das jetzt tun. Schauen wir doch zunächst mal auf den Opener, dabei handelt es sich um den Titeltrack. Fast 11 Minuten Spielzeit, das ist schon mal eine Ansage. So verwundert es auch nicht, wenn es 2 Minuten dauert, bis erstmals Dean Wells mit seiner Stimme zum Zuge kommt (der gute Mann ist der Neuzugang und erst seit den letzten Releases in der Pandemie-Zeit am Mikro bei TERAMAZE im Einsatz). Bis dahin dominiert ein melodisches Spiel auf der E-Gitarre und progressive Drums mit zwischenzeitlichem Einsatz von Doublebass-Attacken. Diese sind aber noch recht zurückhaltend abgemischt. Insgesamt hätte man den Song schon etwas straffen können. Andere Stücke von diesem Umfang sind da kurzweiliger gestaltet.

TERAMAZE – „Flight of the wounded“ (VÖ: 06.10.2022)

Mit mehr Druck dank einem zunächst etwas eintönigen Schlagzeugspiel startet „Gold“. Stimmlich wird der Track gut umgesetzt. Später können wir uns an einem gelungenen Zusammenspiel der Instrumente mit dem Sänger erfreuen. U.a. bekommen wir Klavierspiel geboten. Wobei der Gesang im Kontrast zu den Instrumenten beim Mix recht deutlich im Vordergrund steht. Hier haben wir das offizielle Lyric-Video für euch.

Der dritte Song auf dem Album ist großartig gelungen und wir hatten ihn euch ja bereits in einem Newsbeitrag mit dem dazugehörigen Video vorgestellt. Darum lasst uns jetzt mal ein bisschen ruhigere Töne anstimmen. Mit „Until the lights“ zeigt sich der Shouter mal von einer eher sentimentalen Seite und tritt in einer herrlichen Kombination mit Pianoklängen auf. Überwiegend hat das Ganze etwas von einer Ballade, auch wenn es zwischendrin auch mal etwas rockt.

TERAMAZE - Albumcover

Das nachfolgende Stück rockt im mittleren Tempo. Das Schlagzeug kommt eher unspektakulär daher, dafür darf sich Gitarrist Chris Zoupa an seinem Instrument austoben. Auch hier kommen wir im Verlauf in den Genuss, dem Klavier zu lauschen. Ein eingängiger Track. „For the thrill“ erinnert mich ein wenig an SMASH INTO PIECES. Die Nummer ist erfrischend, packt den Hörer und nimmt ihn mit auf eine musikalische Reise. Gitarrensolo und so…das ist stark gemacht! Wir haben hier das passende Video für euch. Bitte sehr…

Der siebte Song ist dann wieder ein gemäßigter Rocker. Eher gradlinig, fast schon ein bisschen Mainstream. Weniger proggig. Man muss unweigerlich mitwippen. Ein Zwischenteil, in dem das Gitarrenspiel an Joe Satriani und Co. erinnert. Aber auch hier, hätte man es etwas kürzer auf den Punkt bringen können. „Battle“ beginnt gemäßigt und dann packt man Zugkraft drauf. Powerdrums, mitreißende Vocals. Jawoll! Und dann kommt der Rausschmeißer. Verzerrte Gitarren und energiegeladene Unterstützung von Nick Ross hinter der Schießbude. Der Frontmann seinerseits bildet mit seiner Stimme in dem Song verschiedene Emotionen ab.

Hier kommt das Fazit zum neuen TERAMAZE-Album bei metal-heads.de

Welches Fazit ziehen wir also nach einer genaueren Betrachtung des zehnten TERAMAZE-Albums? Der neue Frontmann fügt sich ein, als sei er immer schon an Bord gewesen. Er gefällt durch einen variablen Gesang, wobei ich wiederholt finde, dass die instrumentelle Seite der Songs ziemlich in den Hintergrund tritt. Wir bekommen 9 Lieder mit einer gesamten Spielzeit von über einer Stunde! Melodisches Gitarrenspiele, Pianoklänge und mehr oder weniger progressive Drumbeats. Abgesehen von einzelnen hervorzuhebenden Tracks wie „The thieves are out“ würde ich dem Release eher ein durchschnittliches Niveau attestieren. Aber da die Geschmäcker ja absolut verschieden sind, rate ich euch dennoch, das neue Material mal anzuchecken.

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Bildquellen

  • TERAMAZE – Albumcover: SURE SHOT WORX

Doc Rock

Meine erste Metal-Platte liegt lange zurück: LIVE AFTER DEATH von IRON MAIDEN war´s. Ansonsten fühle ich mich in der Progressive Metal-Ecke wohl!

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