Avantasia – A Paranormal Evening With The Moonflower Society

Avantasia 20.03.16 Oberhausen Turbinenhalle

Avantasia – Zum achten Mal entführt uns Tobias Sammet mit seinem Musikprojekt in fantasievolle Welten. Am 21.10.2022 wird „A Paranormal Evening With The Moonflower Society“ via Nuclear Blast veröffentlicht werden. Wieder einmal sind zahlreiche prominete Gäste mit am Start. Ob Tobias und Co. mit dem neuen Werk das Niveau des genialen Vorgängeralbums „Moonglow“ erreichen, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

Altbekannte und neue Namen bei Avantasia

Dass es Tobias Sammet gelingt, für sein Musikprojekt Avantasia zahlreiche prominente Musiker als Mitstreiter zu gewinnen, ist ja nichts Neues. Neben bereits auf früheren Werken beteiligten Gästen Ronnie Atkins (Pretty Maids), Bob Catley (Magnum), Eric Martin ( Mr. Big), Geoff Tate (Ex-Queensryche) und den Stammgästen Jorn Lande (Ex-Masterplan) und Michale Kiske (Helloween) sind nunmehr Ralf Scheepers (Primal Fear) und Floor Jansen (Nightwish) neu hinzugekommen. Produziert wurde das Album erneut von Tobias und Sascha Paeth, der auch als Gitarrist wieder mit an Bord ist.

A Paranormal Evening With The Moonflower Society

Tobias Sammet's Avantasia A Paranormal Evening

Mit „Welcome To The Shadows“ startet das Album, fast schon traditionsgemäß, mit einem ausschließlich von Tobias gesungenen Song. Der gelungene Opener ist vom Stil her mit „Mystery Of A Blood Red Rose“ vom „Ghostlights“ Album vergleichbar. Danach folgt mit „The Wicked Rule The Night“ eine echte Volldampfnummer. Dass dieser Song zu den härtesten gehört, den es bisher von Avantasia zu hören gab, liegt nicht zu guter Letzt an der Mitwirkung von Reibeneisenstimme Ralf Scheepers. HIER haben wir euch den Track schon vorgestellt. Bei „Kill The Pain Away“ ist dann erstmals die fantastische Floor Jansen zu hören. Eine recht kurze und knackige Nummer, die auch auf einem Nightwish-Album nicht fehlplatziert wirken würde.

Die Stammgäste kommen

Beim folgenden „The Inmost Light“ ist dann erstmals Avantasia-Veteran Michael Kiske mit am Werk. Erneut ist es Tobias Sammet gelungen, einen Song zu schreiben, bei dem Michi sein enormes Stimmpotential ausschöpfen kann.

„Bei Misplaced Among The Angels“ teilen sich dann wieder Tobias und Floor Jansen den Gesang. Hier für euch das Video zu dem Song:

Bei „I Tame The Storm“ gibt es dann endlich auch die kraftvolle Stimme des zweiten Avantasia-Veteranen Jorn Lande zu hören. Eine starke Nummer. Das folgende „Paper Lane“ mit Ronnie Atkins ist ebenfalls wesentlich mehr als nur Durchschnitt. Der Quasi Titeltrack „A Moonflower Society“ mit Bob Catley gefällt mir auch außerordentlich gut und erinnert nicht nur stimmlich an Magnum. Auch hier haben wir für euch ein Video parat:

Das flotte „Rhyme And Reason“ wird von Eric Martin gesanglich unterstützt. Gute Nummer, der das eigentlich auch ganz gelungene „Scars“ folgt. Schade nur, dass die außergewöhnliche Stimme von Geoff Tate hier nicht so richtig zur Geltung kommt. Der über 10-minütige Abschlusstrack „Arabesque“ (mit Jorn Lande und Michael Kiske) hat einen leicht orinetalischen Einschlag. Ein Song mit reichlich Power, der für meinen Geschmack jedoch etwas zu lang geraten ist, da ihm zum Ende hin etwas die Luft ausgeht.

Avantasia überzeugt erneut

Erneut ist es Tobias Sammet gelungen, mit Avantasia ein außergewöhnlich gutes Album abzuliefern. Es begeistert immer wieder aufs Neue, wie er es schafft, Songs zu schreiben, die den Gastsängern auf den Laib geschneidert sind und dabei trotzdem den Avantasia-Style aufweisen. Mir persönlich hat das Vorgängerwerk „Moonglow“ noch etwas besser gefallen. Das ist allerdinmgs Jammern auf ganz hohem Niveau und sollte niemenaden davon abhalten das Album (z.B. HIER) zu bestellen. Eines der Top-Alben des Jahres 2022!

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Bildquellen

  • Tobias Sammet’s Avantasia A Paranormal Evening: Nuclear Blast
  • Avantasia 20.03.16 Oberhausen Turbinenhalle: Bildrechte beim Autor

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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