Centaurus-A mit „Means Of Escape“ (bereits veröffentlicht)

PLH_CROWD_FULL3_TZ

Irgendetwas läuft doch verkehrt in der Musikwelt, wenn eine Band wie Centaurus-A ihre Musik in Eigenregie veröffentlichen muss. Aber egal, im Juni diesen Jahres haben die Kölner nach langer Pause mit „Means Of Escape“ ein neues Album herausgebracht. Die Vocals übernahm Lawrence Mackrory (Darkane). Aufgenommen und gemixt wurde in Zusammenarbeit mit Daniel Bergstrand in den Dug Out Studios  in Uppsala, Schweden. Herausgekommem sind elf Songs und was euch da an technischem Death Metal erwartet, davon gibt der folgende Album Trailer einen ersten Eindruck:

 

Centaurus-A – es gibt kein Entkommen

Schon der Opener „Coalescence“ macht keine Gefangenen und lässt einem sämtliche Gehirnwindungen zusammenschmelzen. Schon ins Koma geheadbangt? Nicht? Gut,denn jetzt kommt „Coma Crawl“ und Erholung gibt es hier nicht. Dafür aber schöne Zwischenparts bei denen Maik und Hernan ihr Können an der Gitarre zeigen. „(Dis)Grace Of Charity“ gönnt der Nackenmuskulatur auch keine Pause, hat aber ein paar bösartige, langsamere Parts eingebaut. Die Gitarren shredden aber nicht nur, sondern sind trotz Hochgeschwindigkeit auch mal melodisch. Alles in allem aber kein Grund in Traurigkeit zu versinken, denn „Immersed In Misery“ ist auch ein guter Song mit tollen Soli. Dunkel und böse beginnt „Pitchblack Nothing“ und behält diese Atmosphäre auch bei, evil one…

 

Centaurus-A und weiter Vollgas

Zu „Down The Drain“ gibt es ein Video und wie ihr ja oben sehen könnt, gibt es voll auf die Fresse. „Death Machine“ kommt für meinen Geschmack einen Tacken zu verfrickelt aus den Boxen, aber wer es technisch mag, dem wird es gefallen. Dafür gefällt mir der Anfang von „Abysmal“ in seiner Abgründigkeit wieder richtig gut. Schön, dass hier mal mit dem Tempo gespielt wird. So kann man sich vor dem folgenden, überlangen „Bad To The Bone“ ein wenig erholen. Schönes Riffing by the way. Wer bei „Hyenas And Tentacles“ nicht automatisch anfängt den Kopf zu schütteln, der ist mittlerweile dann doch Centaurus-A zum Opfer gefallen. Alle anderen kommen noch in den Genuss des Abschlusstracks „Random Euphoria Nights“. Das mich zwar nicht euphorisch, aber rechtschaffen erschöpft zurücklässt.

Centaurus-A bieten Tech Death Metal hoher Güte

„Means Of Escape“ ist fürwahr keine leichte Kost, aber dafür hochwertig. Maik und Hernan an den Gitarren zeigen wie man verspielt, aber trotzdem songdienlich sein kann. Marc trommelt alles in Grund und Boden und Michael liefert das Fundament. Das muss nicht jedem gefallen, aber Freunde des technisch Brutalem sollten definitiv zugreifen. Wer den Underground unterstützen will, hier ist die Gelegenheit. Also ab und die Scheibe bestellen. Auf das Centaurus-A weitermachen und die Death Metal Welt nicht wieder Jahre auf eine neue Platte warten muss.

Centaurus-A – Line-Up und Kontakt

Maik Matanovic – Gitarre
Hernan Martinez – Gitarre
Marc Dzierzon – Schlagzeug
Michael Ahlgrimm – Bass

Mehr zu Centaurus-A gibt es bei Facebook oder Bandcamp. Dort könnt ihr die CD auch direkt ordern. Mehr Reviews, News und vieles mehr erhaltet ihr, wenn ihr unseren kostenlosen Newsletter abonniert oder uns direkt bei Facebook folgt. Auch unser YouTube Channel mit vielen Unboxing-Videos und Interviews mit Künstlern von A wie Avatarium bis Z wie Zakk Wylde ist immer einen Besuch wert. Stay brutal!

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • PLH_CROWD_FULL3_TZ: © 2016 Toby - metal-heads.de
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

neun − neun =