Double Crush Syndrome – Death to Pop

Double Crush Syndrome - Death to Pop

Death to Pop

Nachdem Andy Brings bei „Promi Shopping Queen“ war, er seinen Film „Full Circle – Last Exit Rock’n’Roll“ veröffentlicht hat, die Band einen Auftritt beim ZDF-Fernsehgarten hatte, war immer noch etwas Zeit und genung Energie übrig, um eine neue Scheibe mit Double Crush Syndrome einzuspielen. „Death to Pop“ heißt der Longplayer und bietet all das, was man von Double Crush Syndrome hören möchte… und noch einiges mehr.

Die Mukke

Double Crush Syndrome„Death to Pop“ klingt ein wenig erwachsener, als „Die for Rock ’n‘ Roll“. Die Produktion hat, neben Brings selbst, Produzentenlegende Uwe Hoffmann übernommen, der auch bereits an Alben der Ärzte, Sportfreunde Stiller und Terrorgruppe gearbeitet hat. Neben Andys Stimme haben weibliche Chorsängerinnen den Gesang noch etwas aufgehübscht. Das klingt klasse. Textlich geht es in den elf Songs vornehmlich um Liebe, das Leben nach seinem Gusto zu leben und Sehnsucht. „Whore“, der erste Song von „Death to Pop“, ist ein geiler Opener, der ordentlich abrockt. Bei „Death to Pop“ hören wir erstmal die Chorgesänge der Mädels weit im Vordergrund. Cooler Song mit Old School Rock’n‘ Roll Feeling in den Strophen. „Refuse to kiss Ass“, da sagt der Titel schon alles.

Auf „Souls to Sell“ kommt Slick Prolidols Stimme zum Einsatz. Macht auch ’ne Menge Spaß. Der Song geht mehr in die Metalrichtung, als die meisten etwas mehr punkigen Sachen. Ein wenig Abwechselung in der Mitte der Platte. „We cannot be ruled“ hätte auch von den Ramones gespielt werden können, wenn es sie jetzt noch gäbe. Geht gut nach vornre.

Andy Borg

Nachdem im Fernsehgarten der Andy Borg Titel „Die berühmten drei Worte“ einer breiten Masse der ZDF-Zuschauer zu Gehör gebracht wurde, durfte wohl der Song auf „Death to Pop“ nicht fehlen. (In alter Star Trek Manier: Ich bin der Borg – Widerstand ist zwecklos). Dass Andy Brings Schlagerfan ist, ist ja nichts Neues. Wem der Song nicht gefällt, der kann ja nach dem 10. Song ausmachen. Für die anderen, die sich trauen weiterzuhören: Der Song ist schön verrockt worden. Handwerklich ist daran nichts auszusetzten. Der Rest ist Geschmacksache.

Andy Brings

Wir sind nicht hier, um irgendeine Erwartungshaltung zu erfüllen oder Darreichungsformen zu enstsprechen, die sich im Rock und Metal bewährt haben. Wir berufen uns nicht auf Led Zeppelin oder Black Sabbath und halten uns nicht für tolle Musiker. Wir stehen zwar knietief im Punk und Metal, aber versuchen mit unseren eigenen Mitteln, den perfekten Popsong zu schreiben.

Tour

Leider mussten Double Crush Syndrome ihre bereits für 2020 geplante Tour aus persönlichen Gründen absagen. Wer dazu genaueres Wissen möchte, folgt der Band bitte in den gängigen Socialmediakanälen.

https://www.facebook.com/doublecrushsyndrome/

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Bildquellen

  • Double Crush Syndrome: Arising Empire
  • Double Crush Syndrome – Death to Pop: Amazon.de
Chipsy

Chipsy

Mag am liebsten Prog, 80's Metal, Thrash und instrumentelle Gitarrenmusik. Gitarrenverrückter Gear Sammler.

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