Marius Danielsen’s Legend of Valley Doom

Marius Danielsen's Legend of Valley Doom

Der Norweger Marius Danielsen dürfte manchem als Bandmitglied von Darkest Sins bekannt sein. Mit Legend of Valley Doom hat er zusammen mit seinem Bruder Peter eine Epic-Power-Metal Oper erschaffen, deren Entstehung von der Idee bis zum fertigen Werk fast 10 Jahre in Anspruch genommen hat.

Riesige Anzahl prominenter Mitwirkender

Dabei hat er eine Schar prominenter Musiker um sich versammelt, deren vollständiges Erwähnen den Rahmen sprengen würde. Als Beispiel seien hier nur Ex-Priest Röhre Tim „Ripper“ Owens, Timo Tolkki, Ross the Boss und Alex Holzwarth genannt. Da war ich doch sehr gespannt, ob das fertige Werk diesen Aufwand rechtfertigt.

Fantasy Märchen mit Power Metal vom Feinsten

Die Geschichte der Oper ist ein typisches Fantasy Märchen von einem friedlichen Königreich, das von bösen Mächten bedroht wird und schließlich vom sagenumwobenen „Warrior King“ gerettet wird.
Wie es sich für eine Rock-Oper gehört, gibt es ein Intro, ein Outro und mehrere Sprechpassagen. Ansonsten bestimmt mächtiger Powermetal mit oftmals mehrstimmigem Gesang das Geschehen. Zwischendurch gibt es auch mal ruhigere Töne, aber insgesamt dominieren doch temporeiche Songs mit fetten Riffs und galoppierendem Schlagzeug das Geschehen. Bei einer Rockoper verbietet es sich eigentlich einzelne Stücke hervorzuheben, da man das Werk als Gesamtheit sehen muss. Allerdings muss ich dennoch das über 14 minütige „The Legend of Valley Doom“ erwähnen, das eigentlich alles bietet, was das gesamte Album auszeichnet. Ein grandioser Track der nie langweilig wird.
Auch bei den übrigen Stücken gibt es keinen Ausfall, so dass ich Marius Danielsen’s Legend of Valley Doom jedem Fan von epischen Powermetal empfehlen kann. Insbesondere Fans von Bands wie Rhapsody, Majesty oder Manowar dürfen sich hier angesprochen fühlen. Klarer Kauftipp!

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Bildquellen

  • Marius Danielsen’s Legend of Valley Doom: Amazon.de
Uwe

Uwe

Fast 35 Jahre als Metal-Fan hat es gebraucht, bis ich es endlich geschafft habe, ins heilige Metal-Land nach Wacken zu kommen! Auf diese Weise erleuchtet, hoffe ich auf mindestens noch 50 Jahre Musik "Louder Than Hell"!

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