Rage und ihre „Wings Of Rage“

Rage 2019

Heute am Freitag, dem 10. Januar 2020, erscheint mit „Wings Of Rage“ das neueste Studioalbum der deutschen Institution Rage. Diesmal beim neuen, alten Label Steamhammer / SPV. Für den geneigten Fans gibt es natürlich wieder die Auswahl zwischen ein paar verschiedenen Formaten. Interessant sind da mit Sicherheit die Doppel-LP und das limitierte Box-Set. Aber wie sind sie denn nun, die „Wings Of Rage“? Mastermind Peavy findet im Grußwort zu Beginn des Booklets zumindest starke Worte. Alle Markenzeichen der 35jährigen Rage-Historie sollen sich auf diesem Album wiederfinden. Ist das wirklich true? Mal schauen, was uns der gleichnamige Opener im Video dazu verrät:

Rage – Is it true?

Ja, es ist true. Der Opener „True“ ist ein moderner, aber klassischer Rage-Song. Der hätte so auch auf den tollen Alben der Neunziger stehen können. Verdammt vielversprechend und „Let Them Rest In Peace“ macht genauso weiter. Härteres Riffing und eine aktuelle Thematik machen auch Lied Nummer Zwei zu einem Highlight für mich. Schaut einfach mal unten ins Video, dann wisst ihr sofort warum. Etwas mehr in Richtung Power Metal geht „Chasing The Twilight Zone“. Energisches Drumming und eingänige Refrains, aber trotzdem der schwächste Teil des Eröffnungstrios. Bei „Tomorrow“ gefällt mir besonders gut die Gitarrenarbeit von Marcos. Das ist beim Titelsong nicht anders und der Refrain lädt zum Mitsingen ein. Der Song wird mit Sicherheit in der Setlist der kommenden Tour zu finden sein.

Rage – das Orchestrale darf nicht fehlen

„Shadow Over Deadland“ bildet einen kurzen Übergang zu „A Nameless Grave“. Hier zollen Rage mit einem symphonischen Arrangement den alten Lingua Mortis-Glanztaten Respekt und auch die aktuelle Besetzung hat das absolut drauf. Toll gemacht. „Don’t Let Me Down“ ist im Midtempo-Bereich angesiedelt und will trotz vieler Durchläufe nicht so richtig bei mir zünden. Im Gegensatz zu „Shine A Light“, einer kraftvollen Ballade die gut ins Ohr geht und mir auch nach dem xten Hören immer noch gut gefällt. Hinter dem kryptischen „HTTS 2.0“ verbirgt sich nichts anderes als eine Neueinspielung des beliebten „Higher Than The Sky“. Alles was wir tun hat Konsequenzen. Das ist sowohl wahr als auch bekannt und wird doch oft ignoriert und genau darum geht es in „Blame It On The Truth“. Zum Schluss gibt es mit „For Those Who Wish To Die“ noch einen Mutmachsong mit treibenden Drumming von Lucky und einem grandiosen Marcos an der Gitarre.

Rage entfalten fürwahr die „Wings Of Rage“

Ich bin zwar kein Ragefan erster Stunde. Ich bin erst seit dem Secrets-Album dabei, habe aber bis auf das erste jedes Rage Line-Up mehrfach gesehen. Das aktuelle Trio steht dem heutigen Refuge Line-Up mit Peavy, Chris und Manni in keiner Weise nach. Und genau so klingt auch „Wings Of Rage“: Einfach gut! Alle Songs sind durchweg gelungen, bestens produziert und mit „Shine A Light“ und „Let Them Rest In Peace“ sind sogar zwei dabei die zu echten Highlights im Backkatalog werden könnten. Der Fan in mir ist mehr als zufriedengestellt und der Kritiker hat als einziges „HTTS 2.0“ zu bemängeln. Ein toller Song bleibt ein toller Song, aber das hätte mir auch als Bonus gereicht. Oder noch viel besser demnächst live bei einem der Konzerte. Denn ich werde definitiv dabei sein. Die Tourdaten findet ihr weiter unten und auch ihr solltet euch das nicht entgehen lassen.

Rage – Tourdaten und Kontakt

Mehr über Rage findet ihr auf der Homepage oder bei Facebook. Wenn ihr unseren Bericht und auch darüber hinaus nichts verpassen wollt, abonniert ihr am besten unseren kostenlosen Newsletter oder folgt uns bei Facebook. Die besten Bilder findet ihr dann bei Instagram und unser YouTube Channel hält schon jetzt einiges bereit. Unter anderem auch ein Interview mit Refuge. Schaut mal rein und lasst uns ein paar Kommentare da und jetzt endlich die Tourdaten:

25.01.2020 Wolfsburg – Break Your Neck Festival
05.02.2020 Mannheim – MS Connexion Complex
06.02.2020 Hamburg – Grünspan
07.02.2020 Siegburg – Kubana
15.02.2020 Memmingen – Kaminwerk
16.02.2020 Nürnberg – Hirsch
18.02.2020 CH-Pratteln – Z7
19.02.2020 AT-Wien – Szene
23.02.2020 Bochum – Zeche

NEWSLETTER. FREITAGS. KOSTENLOS.

Bildquellen

  • Rage 2019 720×340: Oktober Promotion
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

3 × vier =