REVERSE – Deadlocked – Review deutsch

Roh! Rau! Dreckig!

REVERSE (Facebook ) stammen aus Dorsten, einer kleinen Stadt am Rande des Ruhgebiets. Nebenbei bemerkt ist es meine ehemalige Heimatstadt, in der ich aufgewachsen bin. Da gab es die Band leider noch nicht, sonst hätte ich mit Sicherheit alle Konzerte von REVERSE dort besucht. Denn die Jungs liefern geile Mucke, die mega Laune macht. Am 11.12.2020 habe sie ihr Album „Deadlocked“ veröffentlicht, welches mit 10 Krachersongs zu begeistern weiß.

Grün hinter den Ohren

sind REVERSE keinesfalls mehr, sondern haben schon reichlich Erfahrungen gesammelt und haben sich bereits international Gehör und Fans verschafft. REVERSE haben sich ursprünglich 2004 gegründet und haben sich die jugendlichen Ärsche in diversen Jugendzentren des Ruhrpotts abgerockt. Zwischenzeitlich hatte man eine Pause eingelegt, um sich 2014 mit neuer frischer Energie wieder zusammenzufinden und ihren Traum weiterzuleben. Mit Kurt Ebelhäuser ( Produzent BEATSTAKES, DONOTS, GUANO APES…) wurden zwei EPs produziert („Build My Throne“, „Glasgow Kiss“). Im März 2020 wurde das Album „Sonics“ veröffentlicht. REVERSE hatten aber leider wegen fucking Corona überhaupt keine Chance das Ding live zu promoten. Man nutzte diese aufgezwungene Pause, um sich kreativ zu betätigen und weiteres Material zu komponieren. Dabei wollten REVERSE einige neue frische Ideen einbringen ohne den typischen rohen REVERSE-Sound zu vernachlässigen. Und was ist dabei auf „Deadlocked“ rumgekommen?

Grunge Rock

mit punkigen Einflüssen versprechen gute Laune. Und dieses Versprechen wird auch eingehalten. Dies kann man direkt nach den ersten Takten und Klängen von dem Opener „Bored“, der alles andere als Langeweile aufkommen lässt. Mit lässigen coolen Riffs wird gestartet und der Sänger fängt mal mit einem ebenso lockeren Einstieg an. Zwischendurch geht es aber dann doch direkt richtig zur Sache und es gibt fett in die Fresse. Die rotzige rauchige Stimme von Sänger Chris haut die Texte mit Schmackes raus und passt perfekt zum erdigen Grunge-Rock-Sound von REVERSE. Das ist schon mal ein gutes „Omen“, womit auch schon beim nächsten Track wären, der ebenfalls gekonnt zwischen ruhigeren lässigen Parts und rohen In-Die-Fresse-Parts hin- und herrockt. Zeit für

„Goodbye“

ist noch lange nicht. Denn jetzt geht es erst richtig los. Nachdem uns die ersten beiden Songs schon mal gut aufgeheizt haben, kann die Post mit „Goodbye“ richtig abgehen. Der flotte Rocker mit einer gehörigen Spritze Punk im Blut geht ab wie Schmidts Katze. Das ist genau der passende Song, um total auszuflippen! Viel Spaß mit dem Video zu dem Song…

Energie und Coolness

bis zum Abwinken versprühen REVERSE auf dem gesamten Album. Die Songs sind alle kurz und knackig und straight to the point. Da müssen auch mal zwei Minuten reichen. Nix kompliziertes, sondern einfache hervorragende Unterhaltung, die hier und da gerne bis zur totalen Eskalation führt, siehe z.B. „Suicidal Happiness“. Das sind natürlich auch alles verdammt gute Live-Burner, die das Publikum mitreißen. Man sollte immer schöne die Kehle feucht und geschmeidig halten, denn die Refrains laden auf jeden Fall zum mitgrölen ein. Bleibt als Fazit, dass REVERSE eine verdammt geile Truppe sind. Man brennt förmlich darauf, dass es endlich wieder mit Live-Konzerten losgeht und man mit REVERSE die Hütte abreißen kann.

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Bildquellen

  • REVERSE Bandfoto-1-: Band REVERSE
  • REVERSE Cover + Infos: Cover + Infos-->REVERSE//Background, Hammer-->Pixabay
  • Bandfoto-2-m. Text skaliert: Foto von REVERSE

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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