Saviours – Palace Of Vision (bereits veröffentlicht)

Saviours

Saviours, die selbsternannten Botschafter des „aggressive-yet-stoned Metal with West Coast vibe“, sind zurück und legen mit „Palace Of Vison“ bereits ihr fünftes Album vor.

Der optisch sehr schön aufgemachte Silberling im Digi-Pack, erschienen beim französischen Label „Listenable Records“ und einer Spielzeit von 42:41 min, wurde am 30.10.2015 veröffentlicht.

Standesgemäß, groovig und gewaltig

Das Quartett beginnt – wie gewohnt und standesgemäß – mit den beiden unheimlich groovenden Openern „The Mountain“ und „Flesh Of Fire“. Gewaltige und doomige Gitarrenriffs bestimmen hier das Bild.

Das am Stoner-Randgebiet angesiedelte „Devils Crown“ leitet das hörbar von Black Sabbath beeinflusste und fantastische „Palace Of Vision“ ein – den Titeltrack des Albums.

Neue Songs für’s Live-Programm?

Ab der zweiten Hälfte des Albums legen die vier Jungs aus Oakland dann noch eine Schippe drauf und bieten uns mit „Burning Shrine“, „Hells Floor“ und „The Beast Remains“ drei schöne, wuchtige, speedige Uptempo-Nummern mit geilen Double-Bass-Parts und merkbaren Punk-Einflüssen vor. Drei Nummern, die bestimmt auch live für Begeisterung sorgen.

Es folgt der aus meiner Sicht überflüssige und nicht überzeugende Instrumental-Track „Cursed Night“, der zugleich auch den einzigen Schwachpunkt des Tonträgers darstellt.

Mit „The Seeker“, einem wieder sehr riffbetonten und groovigen Track, schließen die vier US-Amerikaner zufriedenstellend den Kreis.

Fazit:

Die Band hat an sich gearbeitet und ihren Mix aus Black Sabbath-, Thin Lizzy– und Iron Maiden-Einflüssen kombiniert mit Sounds aus dem Punkrock und der NWOBH gekonnt weiterentwickelt.
Mit Songs wie „Burning Shrine“ oder „Hells Floor“ setzt man Akzente und hätte man mehr Nummern wie diese auf dem Album, könnte man mit Sicherheit von einem Klassiker reden. Vielleicht gelingt dies mit dem nächsten Album.
Saviours sind in unserer Region noch nicht ganz so bekannt, mit dieser Scheibe könnte sich das ändern.

Line-Up:

Austin Barber – Gitarre & Vocals
Sonny Reinhardt – Gitarre & Vocals
Andy Anderson – Bass
Scott Batiste – Drums

Tracklist:

The Mountain
Flesh Of Fire
Devils Crown
Palace Of Vision
Burning Shrine
Hells Floor
The Beast Remains
Cursed Night
The Seeker

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Bildquellen

  • Saviours: www.amazon.de
STAHL

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