Chris Howling Band – die Hard Rock’n Metal – Jukebox

Chris Howling

Chris Howling spielte am 17.02.2018 mit seiner Band im Kultube in Mönchengladbach.

Finest Rock and Metal Cover

Finest Rock and Metal Cover hatte ich angekündigt und erwartet. Dies und einiges mehr habe ich bekommen.

Chris ‚Howling‘ Birx und seine Mannen Patrick Wassenberg und Sven Fellmin (Gitarre), Andre Erdogmus (Drums) und Dominik Kwasny (Bass) haben sich in Mönchengladbach ordentlich ins Zeug gelegt, um die Zuhörer in Bewegung zu bringen. Das war nötig – zumindest was die Leute im Thekenbereich des Kultube anging – ist aber letztlich gut gelungen. Der Dynamik von Band und Songs konnte sich nachher keiner mehr entziehen.

Energetisierende Dynamik

Mit der Einführung

„Wir sind die Chris Howling Band und machen ein bisschen Mucke“

hat Chris deutlich untertrieben. Was die Jungs da auf der Bühne präsentiert haben, war nicht nur ein bisschen Mucke, sondern ein Coverrepertoire, wie man es nur selten zu hören bekommt.

Die meisten Cover-Bands ’spezialisieren‘ sich auf eine Band. CHRIS HOWLING covern quer durch Hardrock, Metal und Rock – was ihnen und auch dem Publikum gefällt oder auch gerade einfällt. Dies stellt für die Musiker und den Soundmenschen vor Ort (in diesem Fall war es Dennis Busch) eine besondere Herausforderung dar.

Ob nun METALLICA-Klassiker wie „Enter Sandman“ oder „Holy Driver“ von KILLSWITCH ENGAGE – die Chris Howling Band-Versionen haben ihren ganz eigenen Charakter, der von Chris‘ ausdrucksvollen Stimme und der technischen Versiertheit seiner Bandkollegen geprägt sind.

Titel auf Zuruf aus dem Publikum – Chris Howling Band: die Jukebox

Irgendwann kam der Punkt, als Chris das Publikum nach seinen Wünschen fragte. Hier waren vor allen Dingen Chris und Patrick um keine Antwort verlegen. Entweder wurde der Song durchgespielt oder angespielt, die tragenden und bekannten Riffs vorgetragen oder eben mit Kommentaren wie: „Pantera, können wir nicht“ eben nicht gespielt. Dafür gab es „Message In A Bottle“ von POLICE, ein Song bei dem dann wirklich alle dabei waren und mehr oder weniger textsicher mitsangen.

Geplantes, Gewünschtes und Unerwartetes

Neben dem, was die Band laut ihrer Setlist für diesen Abend geplant hatte und dem, was das Publikum wünschte, gab es auch Unerwartetes. Also zumindest für mich – aber vielleicht habe ich Anlass oder Zusammenhang auch einfach nicht mitbekommen. Oder hättet ihr in diesem Setting „Pokerface“ von Lady Gaga erwartet? Egal, auf jeden Fall kam auch das gut an und die überwiegende Mehrheit im Publikum sang und tanzte mit.

Nach einem Ausflug zum Nu Metal von LIMP BIZKIT kehrten sie mit „Master of Puppets“ von METALLICA zu den ‚Klassikern‘ zurück. Um dann den Refrain von „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens einfließen zu lassen.

Professionalität und Spaß

Wie ihr seht, habe ich nicht nur gute Songs in einem tollen anderen Outfit gehört, sondern auch viel Spaß gehabt. Langeweile ist nicht aufgekommen.

Möglich war dies, weil Chris Howling nicht nur eine echte Rampensau ist, sondern ebenso wie seine Mitstreiter über die Kombination an Professionalität, musikalischen und technischen Fähigkeiten sowie Spaß an der Präsentation und dem Umgang mit dem Publikum verfügt, die eine gute Show ausmachen.

Wenn ihr die Gelegenheit habt, die Band live zu erleben, dann lasst sie nicht ungenutzt!

Hier zwei Beispiele dafür, wie das, was ich beschrieben habe, aussieht:

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Bildquellen

  • Chris Howling: Chipsy metal-heads.de
Birgit

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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