FEWJAR – Köln ist immer so emotional

FEWJAR Köln 26.5.18

FEWJAR, die am 26.Mai 2018 im Kölner Jungle-Club ihr neues Album Gamma vorstellen, brauchen keine Vorband, da die Fans bereits einen eingespielten FEWJAR-Song enthusiastisch mitsingen.

Der Jungle-Club macht mit tropischem Klima seinem Namen bereits vor Beginn der Show alle Ehre. Im Laufe des Abends steigt die Temperatur auf gefühlte 50°C und bringt die Zuschauer so ins Schwitzen, dass es von der Decke tropft.

FEWJAR Köln 26.5.18Don’t Tell A Weird Weakling

Zu diesem Song tauchen FEWJAR aus dem Bühnennebel auf, der zusammen mit Synthesizer und weiterem technisches Equipment ein futuristisches Bild schafft.

FEWJAR – das sind Felix Denzer und Jakob Joiko, die seit dem letzten Jahr durch Andre Moghimi verstärkt wurden. Heute sind außerdem Michael Goldmann (Bass) und Nicolas Planteur (Drums).

FEWJAR Köln 26.5.18Im Verlauf des Abends spielen sich FEWJAR durch ihre Alben wobei natürlich Gamma im Vordergrund steht. Die Songs der Vorgängeralben werden in einem anderen als gewohnten Arrangement präsentiert, so dass ich sie nicht auf Anhieb erkannt habe. Diese Veränderungen kommen beim Publikum gut an

Skeleton und Gamma gehen hier gleich ins Ohr und in die Beine, zumal die Songs mit live spielendem Bass und Drums deutlich dynamischer und wuchtiger klingen als in der Studioversion.

Das gilt auch für Cepheus, ein Song, der einen nicht stillstehen lässt und mit seinem Ohrwurm-Refrain und dem eingängigen Refrain zu einem der besten Fewjar-Songs gehört.

FEWJAR Köln 26.5.18Nices Saunafeeling und nur die Liebe wird gebraucht

Irgendwann ist es auch Jakob in seiner Jacke zu warm, die Instrumente müssen häufiger nachgestimmt werden, aber er betont, dass es „saunamäßig aber sehr nice“ in Köln ist. Sie würden gerne nach Köln kommen, weil sie hier viele Freunde haben. Zwei dieser Freunde holen sie sich für diesen Abend auf die Bühne: Marti Fischer, mit dem FEWJAR ja einige Videos gedreht haben, sowie Tommy Blackout, der S.p.a.m und  Ozean geschrieben hat.

Dieser Song über die Bedeutung des Wassers für das Leben haben FEWJAR vor ein paar Jahren zusammen mit Tommy Blackout aufgenommen. Heute können sie ihn also in voller Besetzung live spielen. Der Song ist gut bekannt und wird vom Publikum mitgesungen und mit wogenden Bewegungen begleitet. Es ist einer der emotionalen Momente des Abends, als Jakob das Publikum fragt, ob sie Wasser brauchen und zur Antwort erhält: „Wir brauchen nur eure Liebe! “ Auf Jakobs Antwort: „Ihr braucht auch Wasser, glaubt mir!“ werden ihm viele Herzhände entgegengestreckt.

Tapirsupper und Polemonium können auch live durch ihre eingängigen Melodien überzeugen.

Bei Levitation, einem stillen, leisen Song, der mit seiner Schlichtheit berührt, hockt das Publikum ergriffen auf dem Boden und FEWJAR lassen den Abendanschließend ruhig mit Onyx ausklingen.

FEWJAR Köln 26.5.18Spaß und Nachdenklichkeit

Natürlich will das Publikum FEWJAR nicht ohne Zugabe gehen lassen. Die Frage, ob denn noch Energie da sei, um Beine und Hüften zu bewegen, wird trotz der inzwischen tropischen Temperaturen jubelnd bejaht.

Den Abschluss setzten FEWJAR mit Don’t Tell A Weird Weakling, der Ballade für mehr Toleranz, mit der sie das Konzert eingeleitet haben. Diesmal tragen sie ihn in  voller Länge vor, so dass der Song seine Wirkung voll entfalten kann und leuchtende Blicke in den Gesichtern hervorruft.

FEWJAR haben gezeigt, dass sie auch eine beachtliche und begeisternde Liveband sind, die nicht nur Spaß macht, sondern mit ihren Texten auch nachdenkliche Momente erzeugt.

FEWJAR live sind

Felix Denzer (Synthesizer)
Jalob Joiko (Vocal, Gitarre)
Andre Moghimi (Keyboard)
Michael Goldmann (Bass)
Nicolas Planteur (Drums)

Setlist

Skeleton
Gammma
Journey Part 2
Lo
Parables
Of Nothing
Worth it
Cepheus
Despite This
Structured
S.p.a.m
Ozean
Tapirsupper
Polemonium
Levitation
Onyx

Treasure
Don’t Tell A Weird Weakling

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Bildquellen

  • FEWJAR Köln 26.5.18: (c) Metal-Heads.de - Birgit
Birgit

Birgit

Iron Butterfly und Jethro Tull haben mir gezeigt, dass es neben Uriah Heep, Black Sabbath und Whitesnake noch etwas anderes gibt. Neugierig geworden höre ich seitdem alles, was sich unter dem Oberbegriff Metal und Rock versammelt. Je nach Stimmung eher Metalcore oder instrumentalen Rock. Mein Herz hängt allerdings am ganzen Spektrum skandinavischer Metalmusik: ob nun Folk-, Progressiv oder Doom-Metal.

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