KoRn – Düsseldorf 25.03.2017

KoRn – Düsseldorf 25.03.2017

KoRn – Live in der Landeshauptstadt von NRW

Die Vorfreude was riesig, als die neue KoRn-Tour mit Hellyeah und Heaven Shall Burn angekündigt wurde. metal-heads.de bemühte sich, um zwei Videointerviews mit Hellyeah sowie KoRn vor der Show in Düsseldorf zu bekommen. Mit Stolz können wir euch im nächsten Abschnitt ein Videointerview mit Chad Gray sowie Head präsentieren.

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2 Metal-Legenden im Interview mit metal-heads.de

Chad Gray von Hellyeah

 

Brian „Head“ Welch von KoRn

3 Bands, 1 Abend und 7000 Fans in der Mitsubishi Electric Hall

Zuletzt hatte die Band im Jahre 2000 in derselben Halle gespielt. Bereits wenige Monate vor dem Konzert im März waren über 7000 Tickets vergriffen (ausverkauft!). 7000 Tickets sprechen für sich, wenn man bedenkt, dass 2012 keine 3000 Leute die Band in Oberhausen nach der Veröffentlichung des DubStep-Albums „The Path of Totality“ sehen wollten. Nun, 5 Jahre später, ist der verlorene Sohn Head zurück in der Kapelle und man veröffentlichte im Herbst 2016 den wohl stärksten Silberling seit „Issues“. Nicht nur vom Sound her wollen die Jungs aus Bakersfield an die großen Zeiten anknüpfen, sondern auch Live.

In der Kürze liegt die Würze

Als gegen 20:00 Uhr das Intro „!“ von Hellyeah startete, standen rund 1.500 Besucher vor der Halle kamen nur sehr sehr langsam rein. Zum Ärger vieler, verpassten die Fans den Anfang einer mega Show von der ersten Supportband des Abends.

Frontman Chad Gray kaufte man Live sofort von der ersten Sekunde an seine Leidenschaft zu Metal ab. Der Sänger motivierte die Halle zum Mitmachen, was einige begrüßten und in Form von kleineren Pits zurückzahlten. Kultschlagzeuger Vinnie Paul prügelte sein Schlagzeug so laut, dass die Gitarristen Tom und Christian schon einiges zeigen mussten, um nicht unterzugehen. Sehr schade, dass die Spielzeit nur für 5 Lieder + Intro reichte. Gerade wo man sich warm getanzt hatte, war schon Schluss.

1+ für die Produktion bei Heaven Shall Burn

Heaven Shall Burn legten pünktlich ihr Set gegen 20:50 Uhr hin. Im Vorfeld schwärmten die Jungs von Hellyeah bei unseren Treffen von der Produktion der Thüringer und behielten Recht! Die Bühne war überfüllt von großen Leinwänden, die diverse Filme und Animationen zeigten. Die Fans setzen sich von Song 1 an direkt in Bewegung und Teile der Halle verausgabten sich sogar vor der Hauptband schon. Egal ob die Klassiker „Voice of the Voiceless“, „Counterweight“ oder auch „Endzeit“, jeder Track schlug ein wie eine Bombe. Stellenweise fragte man sich, ob man nicht schon den Hauptact des Abends sieht? Wie sollte man dies übertreffen?

Alle waren bereit für KoRn

Gegen 22:05 wurde es in der Halle dunkel und schrille Gitarrengeräusche in Kombination mit ohrenbetäubende Sirenen-Samples ertönten. Nach und nach sah man die Silhouetten der Band hinter dem Vorhang hervorblitzen. Als die Riffs zu „Right Now“ ertönten, setzte sich der Innenraum in Bewegung und JD übernahm das Mikro. I’m feeling mean today…lauteten die ersten Worte, welche das ausverkaufte Haus mitsang. Die Kapelle aus Bakersfield installierte eine Tribüne aus Lichtkegeln, die Schlagzeuger Ray Luzier umgab und diverse Lichteffekte von der Bühne aus streute. Die Könige des Nu Metals präsentierten an dem Abend nur 2 neue Lieder von dem aktuellen Album „The Serenity of Suffering“. Der Innenraum hatte trotzdem seinen Spaß mit seinen vielen vereinzelten KoRnkreisen. Wenn man sich die Kritik der Fans im Internet zu der aktuellen KoRn-Tour ansieht, so schließe ich mich dem voll an. A) wenige neue Lieder B) zu kurze Spielzeit (75 Minuten). Eine Band mit 12 Alben und B-Seiten, die 2 weitere Alben umfassen könnte, sollte da mehr bieten. Da ich die Jungs zum 6. Mal gesehen habe und die Setlist sich seit 2004 um gerade einmal 2 bis 4 Songs verändert hat, müssen schon einige gute Argumente dafür sprechen, dass ich mir die Bakersfielder auch ein 7. Mal angucke. Eine Issues-Anniversary-Tour? European Family Values? Vielleicht, bis zum nächsten Mal!

P.S.: falls ihr euch wundert, dass die bei uns sonst gewohnten Fotostrecken fehlen: wir haben leider für dieses Konzert keine Fotogenehmigung bekommen. Aber wir denken, die zwei sehenswerten Videointerviews (siehe oben) machen das wett!

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Bildquellen

  • KoRn – Düsseldorf 25.03.2017: mlk.com
Kjo

Kjo

Die Basis für den Lärm den ich heute höre, legten in meiner Kindheit Elvis und The Rolling Stones. Beide Künstler sind „always on my mind“.

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