Musikcorps Hohenbudberg, AngelInc, Isaac Vacuum, Iron Bastards – Rage Against Racism, Tag 2 (Duisburg, 17.06.17)

Musiccorps Hohenbudberg beim Rage Against Racism 2017

Los geht´s mit Tag 2! Traditionsgemäß um Punkt 13 Uhr legte das Musikcorps Hohenbudberg los und beschallte die ersten Besucher mit stimmungsvoller Blasmusik. So ließ sich das erste Bierchen doch gut genießen. Ein paar Verwegene schüttelten auch wie wild ihre Köpfe, andere versuchten sich an einer Polonaise übers Gelände. Der Grundstock für eine ordentliche Metal-Party beim zweiten Tag des Rage Against Racism ist gelegt. Um 13:30 Uhr werden dann die Slot Battle-Gewinner von AngelInc den metallischen Reigen eröffnen.

AngelInc grooven los

Zwar ist es früh am Tag, aber als Lokalmatadoren haben sie schon eine beträchtliche Menge vor der Bühne versammelt und sie legten gewaltig los. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als Modern Groove Metal. Das können wir so unterschreiben. AngelInc hatten sichtlich Spaß auf der Bühne und konnten so das Fehlen des Bassisten gut ausgleichen. Wer sich berufen fühlt, die vier Saiten in die Hand zu nehmen… AngelInc haben noch Platz, meldet euch einfach direkt bei der Band. So war auf jeden Fall mehr Platz auf der Bühne, den besonders Gitarrist Jean gut ausnutzte und links wie rechts wild seine Matte schüttelte. Tolles Stageacting! Aber auch Sänger Marco konnte das Publikum immer wieder begeistern und so kam Duisburg zu seiner ersten Wall Of Death an diesem Nachmittag. Zum Abschluss skandierten sie zusammen mit allen Anwesenden noch einmal das Motto des Festivals: RAGE AGAINST RACISM, RAGE AGAINST RACISM! So kann es gerne weitergehen!


Isaac Vacuum setzen den wilden Reigen fort

Als nächste Band enterten Isaac Vacuum um Punkt 14.15h die Bühne. Die Krefelder/Essener Combo spielt Post-Prog-Rock. Die Jungs lieferten soeben eine solide Show ab. Der Sound und vor allem auch Dan Muellers Stimme klang hierbei sehr eingängig. Zur Abwechslung mal echt melodische Alternative Mukke . Immer wieder musikalisch in Szene gesetzt während des Gigs wurde auch Bassist Stefan Huth, der seinen achtseitigen Bass gefällig zu spielen weiß. Hier ein paar erste Bilder-Eindrücke von ISAAC VACUUM:


Nach der Show schnappten wir uns Sänger Dan zu einem kurzen, knackigen Video. Dies seht ihr in Kürze auf unserem youtube-Channel! Und weiter geht´s mit….

IRON BASTARDS mit dem weitesten Weg

Bonjour, David, Anthony und David! Das saucoole Trio aus Straßburg setzte das Festival um 15.00h mit ihrem Fast Rock´n Roll konsequent und gekonnt fort.  Fast and dirty, so könnte man den Sound kurz und knackig umschreiben. Oder halt Motörhead made in France. Wir warten jetzt aber erst einmal auf erste Fotos und werden gleich weiter berichten. Checkt doch so lange unseren Live-Stream auf Facebook aus!

Nachdem der Sound stimmte, wurde ohne lange Umschweife losgerockt. Wer noch einen Kater von gestern hatte… Jetzt wurde er weggeblasen. Klar standen Motörhead Pate, aber auch die 70er schimmerten in den längeren Instrumental-Passagen immer wieder mal durch. Nach und nach gesellten sich immer mehr vor die Bühne um den Franzosen mit einem Bier in der Hand zu lauschen. Bei einem Song lag mir zwar spontan ein Ace Of Spades auf den Lippen, aber da gibt es wahrlich schlechtere Referenzen. Und so wurden auch die Iron Bastards mit ordentlich Applaus in ihren Feierabend verabschiedet. Wer wollte konnte die Jungs noch auf ein, zwei oder viele Biere an ihrem Merchstand besuchen. Bisher wurde uns mit den ersten drei Bands ordentlich Abwechslung geboten und mit The Very End kommt gleich stilistisch wieder was anderes.

 

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Bildquellen

  • AngelInc beim Rage Against Racism 2017: (c) Doerni, www.metal-heads.de
  • Isaac Vacuum, Rage Against Racism 2017: (c) Doerni, www.metal-heads.de
  • Iron Bastards, Rage Against Racism 2017: (c) Doerni, www.metal-heads.de
  • Musiccorps Hohenbudberg beim Rage Against Racism 2017: (c) Doerni, www.metal-heads.de
soundchaser

soundchaser

Angefangen hat es mit einer Kassette die ich von einem Kumpel bekam mit Running Wilds "Port Royal" und "Abigail" von King Diamond. Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen...

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