Die Allianz für das Album des Jahres – METAL ALLEGIANCE mit brillantem Debüt (VÖ: 18.09.15)

Man nehme den Drummer der WINERY DOGS, den Gitarristen von TESTAMENT, den Bassisten von MEGADETH und lade dazu als Gastsänger/innen das Who Is Who der Metal Szene ein!
Herausgekommen ist – so zumindest die Einschätzung der fachkundigen Redaktion von metal-heads.de – ein heißer Anwärter auf das Heavy-Metal-Album des Jahres!

Aber der Reihe nach:

Wir schreiben das Jahr 2011.

 

MIT LEMMY AUF SEE

 

Bei MOTÖRHEAD sind im wahrsten Sinne noch alle Mann (gesund) an Bord und man schippert mit Freunden auf dem MOTÖRBOAT – der bandeigenen Kreuzfahrt – lustig auf See herum.
An Bord bildet sich eine Allstar-Truppe, die zum Spaß Cover-Versionen zockt und die eine Leidenschaft vereint: die Liebe zum wahren Heavy Metal.
Ergebnis der spontanen Sessions: nach nur zwei Auftritten während der Kreuzfahrt beschließen beim Abendessen die Herren Mike Portnoy (damaliger Drummer der weltbesten Progressiv-Metal-Band DREAM THEATER), David Ellefson (Bassist von MEGADETH) sowie Alex Skolnick (Gitarrist bei TESTAMENT) gemeinsam mit dem Initiator Mark Menghi, ein gemeinsames Album zu schreiben. Man nennt sich fortan: METAL ALLEGIANCE.

 

WILDE SESSIONS, 9 SONGS

 

Was folgt, sind viele Treffen, wilde Jam-Sessions und im Ergebnis 9 fertig geschriebene Songs.
Jetzt geht es noch darum, sich eine Meute an Gastmusikern und vor allem passende Sängerinnen und Sänger zu suchen.
Und fast jeder, der angesprochen wird, fühlt sich derart geehrt, dass er spontan zusagt.
Über 90% der gefragten Kolleginnen und Kollegen geben Ihr OK für dieses Mega-Projekt.

Herausgekommen ist – falls wir das noch nicht erwähnt hatten – ein Debüt-Album, das jedes Heavy-Herz, welches dem guten alten Speed und Trash Metal der 80´er Jahre nachweint,  höher schlagen lässt.

 

EIN KLANG-MIX AUS METALLICA, SLAYER, PANTERA und ALICE IN CHAINS

 

Beim ersten Durchhören der Scheibe fühlt man sich zurückversetzt in Zeiten, wo noch Schallplatten wie „Ride The Lightning“ von METALLICA aufgelegt wurden. Der Sound von METAL ALLGIANCE klingt hierbei wie ein wilder Mix aus PANTERA, TESTAMENT oder MEGADETH, dann wieder nach SLAYER, S.O.D oder ALICE IN CHAINS.

Es ist eine wahre Freude.

Eigentlich ja auch kein Wunder: sind hier doch nur echte Profis am (Hand-) Werk.

Mike Portnoy tobt sich wie gewohnt auf seinem irren Gerüst an den zahlreichen Tomtoms und Becken aus und hämmert mit seinen Füßen auf den double bass drums herum, dass selbst dem Zuhörer die Schweissperlen auf der Stirn stehen. Am schönsten zu hören bei der Intro von „Let Darkness Fall“.

Zeit zum Luftholen bleibt dem Zuhörer beim gleichnamig betitelten Erstlingswerk von METAL ALLEGIANCE kaum.

Das Instrumental-Stück „The Call of Ktulu‘ war gestern, heute heißt es „Triangulum“

 

Allenfalls die 1. Single-Auskopplung „Dying Song“ mit der schönen tiefen Stimme von Phil Anselmo (PANTERA), die Midtempo-Nummer „Wait Until Tomorrow“ oder das Instrumental-Stück „Triangulum“ sind Momente des kurzen Durchschnaufens.

Bei „Triangulum“ geben sich übrigens auch alle Herren Musiker die Tür-Klinke in die Hand, die man sich so vorstellen kann: unter anderem sind Charlie Benante (ANTHRAX), Matt Heafy (TRIVIUM), Phil Demmel (MACHINE HEAD) und Ron „Bumblefoot“ Thal (GUNS’N’ROSES) zu hören.

Helden der Jugend!

Ein Highlight jagt das nächste. Bei „Scars“ ist man nahezu verzückt, im Refrain einmal eine Frauenstimme zu hören. Nämlich die von Christina Scabbia (LACUNA COIL).

Aber auch die übrigen Nummern sind ruhmreich mit den unterschiedlichsten Männerstimmen von bekannten Gastsängern bestückt worden.

Von Chuck Billy (TESTAMENT) über Mark Osegueda (DEATH ANGEL) bis hin zu Randy Blythe (LAMB OF GOD) ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Fast unerwähnt hätten wir bei der ganzen Schwärmerei gelassen, dass Alex Skolnick mit seiner treibenden Gitarre im besten TESTAMENT-Stil Songs wie den Opener „Gift Of Pain“ oder das finale Stück „Pledge of Alegiance“ (ja, nur ein „l“) ganz schön antreibt.

Aber auch Bassist David Ellefson hat genug Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, wie z.B. in der Intro zu „Scars“.

Dass über den musikalischen Ohrenschmaus, den uns METAL ALLEGIANCE hier bieten, hinaus auch noch die Texte was aussagen, sollten wir an dieser Stelle ebenfalls noch kurz anmerken.

Denn die CD ist thematisch in drei Kapitel untergliedert die „Creation“, die „Evolution“ und die „Destruction“ – kurzum: uns wird auch noch der Zyklus des Lebens präsentiert.

Gibt es denn überhaupt nix an diesem perfekt anmutendem Werk zu meckern?

Gottseidank nein.

Daher bleibt uns als Schlusswort zur Review nur der Tipp, sich dieses Album unbedingt anzuschaffen.

Einfach nur True Power Metal vom Feinsten (wenn man mal vom Genre Speed und Trash Metal verbal abweichen will)!

Wie geht es mit METAL ALLEGIANCE weiter?

Nach ein paar Auftritten auf See beim Shiprocked 2015 sind Mike, Alex, Mark und David zurzeit für ein paar Gigs in den Staaten unterwegs.
Beim Auftritt in New York zum Beispiel werden die Jungs vom ANTHRAX-Trio Frank Bello, Charlie Benante und Scott Ian unterstützt. Daneben schmettern unter anderem Alissa White-Gluz (ARCH ENEMY) und Mark Osegueda (DEATH ANGEL) die Vocals.
Es folgen noch Live-Auftritte in Mexiko und Japan.
Und hoffentlich sind METAL ALLEGIANCE auch bald einmal in Deutschland zu sehen!

 

LINK ZUM OFFIZIELLEM VIDEO DER 1. SINGLE-AUSKOPPLUNG „DYING SONG“

 

Für einen akustischen Vorgeschmack verweisen wir für die Überbrückung der Wartezeit bis zur Veröffentlichung dieses Hammer-Albums und der 1. Live-Tour noch einmal auf das erste offizielle Video von METAL ALLGIANCE, dem „Dying Song“, den ihr Euch selbstverständlich hier bei uns anschauen könnt, nämlich:

Hier

 

Zu guter Letzt als Service für Euch noch einmal in der Zusammenfassung alle Infos in Kurzform zur  Tracklist/Spielminuten/Gastmusiker:

1. Gift Of Pain 5:51 feat. D. Randall Blythe
2. Let Darkness Fall 7:00 feat. Troy Sanders
3. Dying Song 6:35 feat. Philip H. Anselmo
4. Can’t Kill The Devil 4:55 feat. Chuck Billy
5. Scars 5:29  feat. Mark Osegueda & Cristina Scabbia
6. Destination: Nowhere 5:57 feat. Matthew K. Heafy
7. Wait Until Tomorrow 6:15  feat. dUg Pinnick & Jamey Jasta
8. Triangulum (I. Creation II. Evolution III. Destruction) 7:44
9. Pledge Of Alegiance 6:17 feat. Mark Osegueda

 

 

(Bericht: Ralfi Ralf)

 

 

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Bildquellen

  • Cover Metal Allegiance: Nuclear Blast
Ralfi Ralf

Ralfi Ralf

Als ich mir mit 14 zum ersten Mal das Nasenbein beim Moshen mit dem Tennisschläger im heimischen Kinderzimmer brach, war es um mich geschehen! METAL...

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