Eddie is back – IRON MAIDEN mit der absoluten Kracher-CD „The Book of Souls“

Maiden ist wieder da!

Fünf Jahre nach „The Final Frontier“ (und einer Maiden-Auszeit meinerseits) melden sich die sechs Engländer mit „The Book of Souls“ sehr erfolgreich zurück (Platz 1 u.a. in Deutschland und England).

Dass es erstmals ein Studiodoppelalbum wurde, ist kein Wunder, denn alleine drei der elf Songs haben eine Spiellänge von je über 10 Minuten.

Elf Songs und ein Stück mit 18 Minuten Länge

Der längste Track nimmt sogar 18 Minuten Platz auf einem der beiden Tonträger ein.

In diesen elf Songs wird viel geboten, ohne dass es langweilig wird.

Auch die ausgewählte Titel-Reihenfolge gibt keinen Grund zu meckern.

Sowohl der erste als auch der letzte Song wurden von Bruce Dickinson geschrieben und sind echte Kracher.

Der Opener des Albums „If Eternity should fail“ gibt schon mal die Richtung vor: Nach vorne!

Dies wird auch direkt von der ersten Singleauskopplung „Speed of Light“ bestätigt.

„The great Unknown“, das fantastische und zweitlängste Stück „The red and the black“ sowie „When the River runs deep“ bilden den Übergang zum Titelsong „The Book of souls“, welcher mit einer dichten Atmosphäre aufwartet und diese in über 10 Minuten gekonnt beibehält.

Jetzt ist die Zeit gekommen etwas Negatives zum Album anzumerken: Ich muss aufstehen und die CD wechseln.

Nach dem Wechsel folgt mit „Death or Glory“ ein Hammersong in der Qualität eines „The Trooper“.

Das Lied „Shadows of the Valley“ erinnert nur am Anfang an „Wasted Years“.

Dann ein weiteres Highlight mit dem Lied „Tears of a Clown“ – übrigens dem fantastischen Robin Williams gewidmet – der den übrigen Songs in nichts nachsteht.

„The Man of Sorrows“ bereitet den Hörer auf – meiner Meinung nach – den Höhepunkt und leider auch auf den letzten Song des Albums vor.

Mit Piano und Streichern folgt die Story zum Luftschifff R 101

Das letzte und zugleich längste Stück „Empire of the Clouds“ überrascht mit einem Piano-Intro sowie Streichereinsätzen und erlaubt den Jungs zwischenzeitlich mal einen kleinen Ausflug in ruhigere Gründe, lässt aber reichlich Platz für ausgiebige Gitarrensoli.

Bei über 18 Minuten bleibt Bruce Dickinson genügend Zeit, die Geschichte des zu der damaligen Zeit größten Luftschiffs der R101 zu erzählen, die in einer Tragödie endet.

Fazit:

In der Summe wird einem alles geboten, was man an Iron Maiden liebt: vom scheppernden Bass Steve Harris‘ über die doppelstimmingen Gitarrensoli der 3 Gittareros Adrian Smith, Janick Gers und Dave Murray bis hin zum Gesang von Bruce Dickinson.

Nicko McBrain bearbeitet auch im Alter von 63 Jahren seine Trommelfelle mit gewohnter Präzision.

Doch das Wichtigste sind die mitreißenden Songs, die man nicht so schnell aus dem Kopf bekommt. Allesamt gespickt mit genügend überraschenden Momenten. Das macht einfach Bock auf mehr.

„The book of Souls“ hat alles um ganz oben mitzuspielen, und ist mein absolutes Spitzenalbum dieses Jahr!

Insgesamt kann nichts, aber auch Garnichts, an dem Album ausgesetzt werden, wäre da nicht die Produktion.

Warum muss sich heutzutage ein Album so flach anhören wie ein Bügelbrett?

Aber auch hier scheint Abhilfe zu kommen, und zwar nächstes Jahr während der Iron Maiden Tour 2016.

Jetzt heißt es beten und hoffen, dass wenigstens ein größerer Teil des Albums live gespielt wird, denn einige Songs (If Eternity should fail, Empire of the Clouds, Death or Glory, The red and the black,) haben es echt verdient!

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Up the Irons!

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Bildquellen

  • Iron Maiden CD Cover: Amazon

Frosch

Hör den Summs jetzt schon seit über 30 Jahren. Alles fing damals mit Maiden und Saxon an. Dann kam die legendäre Heavy Metal Night bei Rockpop in Concert, und der Drops war gelutscht.

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