HÖRET & SEHET Jan. 21(2)–OSYRON, EINHERJER, SOEN, MAY THE TEMPEST

Beitragsbild Höret und Sehet

OSYRON

aus Kanada sollten `metal-heads.de´-Lesern mittlerweile ein Begriff sein. Hochwertiger progressiver Power-Metal ist die Passion von OSYRON (Facebook , Bandcamp ), die mit Ihrer letzten EP „Foundations“ ein beeindruckendes Werk abgeliefert haben und nebenbei noch mit inhaltlich wertvollen Texten glänzen. Mit ihren tollen Songs und Videos sind die sehr sympathischen Männer völlig verdient Dauergäste bei HÖRET & SEHET. Das Thema von „The Cross“ ist zeitlos aktuell und im Video wird schnell deutlich, worum es geht. Der Song selber besticht durch seine epische Ader. Ein mächtiger Song, der zeigt, dass OSYRON neben fantastischen melodischen Highlights auch mit aggressiver Power zu Werke gehen kann. Für mich einer der stärksten Kompositionen von OSYRON.

EINHERJER

Willkommen zu einer neuen Schlacht im VIKING-Metal. EINHERJER (Facebook ) aus Norwegen ziehen in die Schlacht und schmettern ihren ersten Track „Stars“ vom kommenden Album „North Star“ (VÖ 26.02.2021) in die Welt. Von einem romantischen Lagerfeuersong unter dem nächtlichen Sternenhimmel ist der Song aber weit entfernt. „Stars“ ist ein verdammt schweres mächtiges Schwert, was sich hier durch die Gehörgänge metzelt.

Wo wir gerade bei Schwertern sind…. Ganz frisch vom Schmiedetisch hat EINHERJER den nächsten Track „The Blood And The Iron“ ins Rüstzeug gepackt. Der Song steigert gegenüber dem düsteren Brecher „Stars“ das Tempo des Schlachtgesangs. Es geht stringent nach vorne. Frontalangriff! Rückzug ist keine Option! Der geile Chorus im Refrain setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

SOEN

haben aktuell ihren Longplayer „Imperial“ (VÖ 29.01.2021) auf den Markt gebracht. SOEN ( Facebook ). Gegründet wurde die multinationale Band ursrpünglich von Martin Lopez (Ex-Schlagzeuger OPETH). Seitdem gab es diverse Besetzungswechsel, aber nun haben sie das neue Werk „Imperial“ aus der Taufe gehoben. Die Musik präsentiert sich vielseitig: heavy, rockig, schmeichelnd, bluesig. Prägnant sind die eingängigen schönen Melodien zum dahinschmelzen. Aber es ist auch Platz für kraftvolle druckvolle Passagen. Insgesamt eine sehr ansprechende Mischung, die der Sänger Joel Ekelöf mit seiner gefälligen emotionalen Stimme perfektioniert.

MAY THE TEMPEST

haben Ihr Album „Rise To Remain“ zwar schon seit einiger Zeit fertiggestellt, aber wir wissen alle, was dann passiert ist. Nun möchte MAY THE TEMPEST (Facebook ) aber verständlicherweise nicht länger warten und sie haben einen neuen Releasetermin für das Album „Rise To Remain“. Es wird der 19.03.2021 werden. Also schon mal schön vormerken, denn es dürfte für jeden Metalcore-Fan auf jeden Fall ein Pflichtkauf werden. Es wird Euch energetischer, aber melodischer Metalcore geboten, der durchaus mit schon bekannten Größen des Genres mithalten kann. Der Song „Clouds“ macht da keine Ausnahme. Wunderschöne Hooks mit cleanen Vocals treffen auf brachiales Soundgewitter mit wütendendem aggressivem Shouting. Das Video spiegelt zudem die aktuelle Lage in Deutschland wieder. Es ist ein schönes Stück Zeitgeschichte.

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Bildquellen

  • Höret und Sehet-Version 2-: Danke an "pixabay", insbesondere Stefan Keller, Alexas_Fotos und Arthur Halucha

Metalhead

Seit meiner Kindheit höre ich gerne Rockmusik. Es hat mit Gary Moore, Scorpions, Billy Idol, Bon Jovi, Dire Straits, AC/DC usw. angefangen, also quasi mit den Großen der 80'er und 90'er Jahre. Mit zunehmendem Alter ging der Musikgeschmack immer mehr auch in die härtere Richtung. So finden sich mittlerweile auch viele Core-Platten, so wie Black-und Death-Metal Kracher in meiner Sammlung. Daher bin ich in fast allen Bereichen des Rock und Metal unterwegs. Eine besondere Vorliebe habe ich für den Underground entwickelt, wo es richtig brennt und es viele hochklassige Bands gibt, die den Großen der Branche in nichts nachstehen, ganz im Gegenteil. In diesen Sinne: Stay tough, stay heavy!

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